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Kritische Informationen der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland
zum Thema Organspende / Lebendspende / Transplantation / Hirntod

Neues zum Thema Organspende / Transplantationsmedizin / Hirntod

Presseschau zum Transplantationsskandal in Göttingen und Regensburg

Stand: 30.08.12

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl an Meldungen zum Organspendeskandal in Göttingen und Regensburg und den ergriffenen Maßnahmen diverser Akteure. Diese Zusammenstellung wird weiter ergänzt.

Die Presseschau gehört zu folgenden Themenspecials, in denen Sie weitere ausführliche Hintergrundinfos zum Thema finden:

  • Teil 5 - 30.08.12: Spitzentreffen im Bundesgesundheitsministerium zu Transplantationsskandalen verspricht mehr Transparenz und Kontrolle bei Organspenden
    Spitzentreffen am 27.08.12 im BMG zu Organspendevorfällen Am 27.08.12 gab es ein Spitzentreffen im Bundesgesundheitsministerium zum Organspendeskandal. Dabei wurde ein umfangreiches Maßnahmepaket beschlossen. Nachfolgend haben wir ein umfangreiches Themenspecial mit Hintergrundinformationen und Reaktionen zusammengestellt.
  • Teil 4 - 17.08.12: Transplantationsskandal: Keine weiteren Verdachtsfälle in Regensburg - Anhaltende Diskussion über Konsequenzen
    Auch in dieser Woche stand das Thema Organspende im Mittelpunkt des Medieninteresses. "Die internen Untersuchungen aller Lebertransplantationen an den bayerischen Transplantationszentren haben bisher keine weiteren Verdachtsfälle innerhalb der letzten fünf Jahre ergeben. Auch gibt es an keinem der Zentren im Freistaat Bonuszahlungen für Transplantationen", erklärte der bayerische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch am 13.08.12 im Rahmen eines Treffens mit Vertretern aller sechs Transplantationszentren in Bayern sowie des Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit. Zudem haben die Teilnehmer die Einführung des sogenannten "Sechs-Augen-Prinzips" beschlossen, bei denen Ärzte aus drei verschiedenen Fachbereichen die Abläufe bei einer Transplantation kontrollieren sollen. Künftig sollen Transplantationen im Freistaat stichprobenartig durch unabhängige Experten überprüft werden, kündigte der Minister an.

    Die Linksfraktion hat unterdessen eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung zu Verstößen gegen Richtlinien zur Organspende gestellt und die Siemens-Betriebskrankenkasse gab bekannt, angesichts der anhaltenden negativen Berichterstattung im Zusammenhang mit Transplantationen ihre für Oktober dieses Jahres geplante Versorgung ihrer einer Million Versicherten mit Organspendeausweisen erstmal zu verschieben.
     

  • Teil 3 - 11.08.12: Steigende Zahl an beschleunigten Vermittlungsverfahren bei Transplantationen - Kommissionen, Bundesärztekammer, Deutsche Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband fordern mehr Transparenz und effizientere Kontrolle
    Symbolbild OrganenspendeVor dem Hintergrund des Transplantationsskandals in Göttingen und Regensburg der vergangenen Wochen kommen nun immer weitere brisante Fakten auf den Tisch. Wie jetzt bekannt wurde, werden offenbar seit einigen Jahren immer mehr Organe in den Transplantationszentren im so genannten "beschleunigten Verfahren" an der offiziellen Warteliste vorbei verpflanzt. Dies geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Dr. Harald Terpe hervor.
    Als Reaktion auf den anhaltenden Organspendeskandal haben unterdessen in einer gemeinsamen Erklärung vom 09.08.12 die Prüfungskommission und Überwachungskommission, Bundesärztekammer, Deutsche Krankenhausgesellschaft und der GKV-Spitzenverband mehr Transparenz und effizientere Kontrolle in der Transplantationsmedizin angemahnt. Die Reaktionen darauf fielen weitgehend kritisch aus.
     
  • Teil 2 - 04.08.12: Organspendeskandal weitet sich aus - Ermittlungen zu Transplantationen in Regensburg
    Der Organspendeskandal von Göttingen zieht immer weitere Kreise. Nun wurde bekannt, dass auch am Uniklinikum Regensburg in ebenfalls 23 Fällen der Verdacht besteht, dass Manipulationen von Krankendaten im Zusammenhang mit Lebertransplantationen vorgenommen wurden. Dies teilte der bayerische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch am 02.08.12 in einer Presseaussendung mit.
     
  • Teil 1 - 28.07.12: Transplantations-Skandal in Göttingen - Mediziner unter Manipulationsverdacht bei Organspende-Warteliste
    Symbolbild OrganentnahmeVergangene Woche wurde ein bislang in Deutschland einmaliger Transplantationsskandal bekannt. Medienberichten zufolge soll ein ehemaliger leitender Transplantationsmediziner am Universitätsklinikum Göttingen in 25 Fällen Krankenakten gefälscht haben, um ausgewählte Patienten auf der Warteliste für eine Lebertransplantation nach oben zu schieben. Dabei wurden offenbar Laborwerte gefälscht, so dass die Patienten kränker erschienen als sie wirklich waren. Dadurch wurde ihnen von der zuständigen internationalen Organvermittlungsstelle Eurotransplant schneller eine Spenderleber zugeteilt.
     

Presseschau

August 2012

25. August 2012

Organspendeskandal: Minister will Sonderkontrolleure in den Kliniken
SPIEGEL Online 25.08.12

Sonderkontrolleure für die Organspende?
Vorstoß von Gesundheitsminister Bahr
TAGESSCHAU.DE 25.08.12

Folge des Skandals in Göttingen und Regensburg: Minister will Kontrolleure bei Organspende
Von Eva Quadbeck
Berlin (RP). Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) drängt auf rasche Konsequenzen aus dem Organspendeskandal.
RP-Online 25.08.12

Interview mit Minister Bahr: "Auf die Praxisgebühr verzichten"
Berlin (RP). Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) spricht im Interview mit unserer Redaktion über Konsequenzen aus dem Organspendeskandal und die Chancen, noch vor der nächsten Bundestagswahl die Praxisgebühr abzuschaffen.
RP-Online 25.08.12

Transplantationen: Spenderherzen gehen fast nur an Eil-Fälle
Der Hochdringlichkeitsstatus für Patienten in Lebensgefahr gilt als manipulationsanfällig.
ZEIT Online 25.08.12

Organspende: Kritik an der Vergabe von Spenderherzen
Von Timot Szent-Ivanyi
Bei der Verteilung von Spenderorganen gibt es neue Auffälligkeiten. Neun von zehn Spenderherzen werden inzwischen mit einem Verfahren an Organempfänger vergeben, das selbst die Ärzteschaft als manipulationsanfällig ansieht.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 25.08.12

"Dieser Fall ist erschütternd"
Gegen Manipulationen bei Organspenden braucht es ein zusätzliches System der Überprüfung, sagt der Transplantationschirurg Eckhard Nagel
Interview Heike Haarhoff
TAZ 25.08.12

Organspende: Medizinethiker Nagel fordert schärfere Kontrollen
DOMRADIO 25.08.12


24. August 2012

Die Legende vom Einzelfall
Silvia Matthies
Organspende: Auch wenn nun abgewiegelt wird: Der Göttinger Skandal legt die Schwäche des Gesamtsystems offen, vor der die Politik die Augen verschließt
DER FREITAG 24.08.12


23. August 2012

Nach dem Organspendeskandal streiten Ethiker und Mediziner über die Definition des Todes
Wann endet das Leben?
MAERKISCHE ALLGEMEINE Online 23.08.12


22. August 2012

„Gerade jetzt müssen wir über Organspende reden“
Ein Gespräch mit Angela Kotter und Ina Brunk vom Berliner Verein „Junge Helden“ über ihre Arbeit an Schulen und Partys zu letzten Fragen.
Von Nana Heymann
TAGESSPIEGEL 22.08.12


21. August 2012

Herzchirurgen sprechen von katastrophalem Notstand bei den Herztransplantationen
Die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) hat angesichts des Skandals in der Transplantationsmedizin hat auf die Not von Patienten, die auf ein Spenderorgan warten, hingewiesen.
AERZTEBLATT.DE 21.08.12

Transplantation: Aktuelles Geschehen darf Patienten nicht das Leben kosten
Fachgesellschaft der Herzchirurgen unterstützt Vorschläge für Vier-Augen-Prinzip und befürwortet unangekündigte Kontrollen zur Überprüfung der Dringlichkeits-Einstufung der Transplantationspatienten
PRESSEMITTEILUNG (IDW) Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e. V. 21.08.12


20. August 2012

Organspende: Das Geschäft mit der Nächstenliebe
Prof. Dr. Anna Bergmann
Das Gerangel um die Organe ist groß, wie nicht nur der kürzliche Skandal in der Göttinger Klinik zeigte, in der Patienten einen bevorzugten Organservice erhielten. Auch mit dem Gesetz vom Mai dieses Jahres kommt der Deutsche Bundestag dem Ruf nach mehr Organen nach. Anna Bergmann legt fundiert dar, wie die öffentliche Meinung im Namen der Aufklärung manipuliert wird.
RAUM & ZEIT August 2012

Transplantationsskandal: "Kein systemisches Versagen"
Ärzte, Kliniken, Kassen und Politik ziehen Konsequenzen aus dem Skandal um gefälschte Daten bei Organempfängern: mehr Transparenz und schärfere Kontrollen. Aber auch bestimmte Regeln zur Organverteilung kommen auf den Prüfstand.
Von Eva Richter-Kuhlmann und Nicola Siegmund-Schultze
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(33-34) vom 20.08.12

Transplantationsmedizin bleibt in der Kritik
In der Debatte um die Transplantationsmedizin steht die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) weiter in der Kritik. Inhaltlich geht es jetzt um die Frage, ob Gespräche mit Angehörigen potenzieller Spender zielgerichtet oder ergebnisoffen geführt werden sollen.
AERZTEBLATT.DE 20.08.12

Experten fordern weniger Organspende-Zentren
Mediziner und Branchenexperten sprechen sich für eine Reduzierung der Transplantationszentren in Deutschland aus. So soll der wirtschaftliche Druck bei Organverpflanzungen gesenkt werden.
HANDELSBLATT.COM 20.08.12

Organspendeskandal weitet sich auf Lebendspende aus
Auch bei der Organlebendspende vermutlich zahlreiche Verstöße gegen geltendes Recht
Trotz gegenteiliger Behauptungen: Eine Nierenlebendspende kann zur Berufsunfähigkeit führen. So auch bei einer Spenderin, die im Jahr 2007 einfach nur helfen wollte. Nun klagte sie vor dem Landgericht Düsseldorf.
PRESSEMITTEILUNG Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V. 20.08.12


18. August 2012

Appell: Herzchirurgen warnen vor Organnotstand
Ärzte Zeitung, 18.08.12


17. August 2012

GBA erhöht Dokumentationsanforderungen für Transplantationen
Berlin – Die Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL) soll künftig bei Organtransplantationen von den durchführenden Kranken­häusern eine hundertprozentige Dokumentationsquote verlangen.
AERZTEBLATT.DE 17.08.12

Im Bundestag notiert: Verstöße gegen Richtlinien zur Organspende
Gesundheit/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/STO) Die Fraktion Die Linke möchte wissen, welche „berufs-, sozial- und strafrechtlichen Sanktionsmöglichkeiten“ die Bundesregierung derzeit bei Verstößen gegen Vorschriften im Rahmen der Organtransplantation sieht.
HIB Heute im Bundestag 17.08.12

Der Standpunkt: Null Toleranz bei Regelverstößen!
Der Organspende-Skandal ist für die Transplantationsmedizin ein Desaster. Für die Zukunft muss gelten: null Toleranz, findet Nicola Siegmund-Schultze.
Ärzte Zeitung, 17.08.12

Organspende: NRW-Chef der Krankenkasse Barmer-GEK Heiner Beckmann im Interview
WESTDEUTSCHE ZEITUNG WZ 17.08.12


16. August 2012

Kontrollen für Organspende in Bayern verschärft
Nach dem Organspende-Skandal will Bayern bundesweit ein Signal setzen.
WELT Online 16.08.12

Transplantationsmedizin: Keimzelle des Skandals
SUEDDEUTSCHE.DE 16.08.12

Organspende-Skandal: Erste Krankenkasse stoppt Verteilung von Organspende-Ausweisen
München/Essen. Der Göttinger Organspende-Skandal hat das Vertrauen vieler Versicherter erschüttert. Als erste reagiert die Siemens-Betriebskrankenkasse.
DER WESTEN 16.08.12


15. August 2012

Organspende: Ungereimtheiten im Hirntod-Konzept
Von Birgitta vom Lehn
Regelmäßige Befragungen sollen die Zahl der Organspender erhöhen. Doch nicht nur der aktuelle Skandal sorgt bei bei vielen Menschen für Skepsis. Als größter Knackpunkt gilt die Akzeptanz des Hirntods, denn Definition und Diagnostik sind äußerst umstritten.
FRANKFURTER RUDNSCHAU 15.08.12

Zweite Leberhälfte sorgt für Ärger
Organspende-Skandal auch in Hamburg
Eine Klinik machte falsche Angaben über die Teilung einer Leber – und konnte so beide Teile an eigene Patienten vergeben. Berichte dazu werden nicht herausgegeben.
von Heike Haarhoff
TAZ 15.08.12

"Alle Organe einbeziehen"
Organspende-Skandal in Hamburg
Ohne einen anonymen Anrufer wäre der Organspende-Skandal in Hamburg wohl nicht aufgeflogen, sagt Eurotransplant-Chef Axel Rahmel. Er fordert mehr Kontrollen.
Interview: Heike Haarhoff
TAZ 15.08.12

"Es war ein Kommunikationsproblem"
Hamburg: Der Medizinische Direktor von Eurotransplant fordert umfangreichere Kontrollen
TAZ 15.08.12

Der große Leber-Käse
Auch in Hamburg wurde ein Patient bei der Organvergabe regelwidrig bevorzugt. Nur ein Kommunikationsproblem? Der Prüfbericht bleibt geheim
TAZ 15.08.12

Transplantation: Aufregung um falsch verteilte Leber am UKE
Ärzte Zeitung online, 15.08.12

Organspende: Unregelmäßigkeit bei Transplantation in Hamburg
SPIEGEL Online 15.08.12

Schummeln bei der Warteliste
von Alexander S. Kekulé
Es ist für Ärzte zu leicht gegen ihre eigenen Regeln zu verstoßen: Die Aufsicht über die Organvergabe gehört deshalb in die Hände einer Bundesbehörde
TAGESSPIEGEL 15.08.12

Organvergabe unabhängig von der Kasse
Kassenpatienten werden bei der Organvergabe nach Zahlen des Gesundheitsministeriums nicht benachteiligt. Das hatte die Koalition vermutet. Allerdings kommen Privatpatienten möglicherweise beim sogenannten Schnellverfahren öfter zum Zug.
von Christiane von Hardenberg und Timo Pache
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND FTD 15.08.12

stern-Umfrage zum Organspendeskandal: Deutsche glauben, reiche Kranke werden bevorzugt
Nach manipulierten Organtransplantationen ist das Vertrauen zu Medizinern weg. Laut einer stern-Umfrage glauben viele, reiche Kranke würden bevorzugt. Das Ansehen von Ärzten hat sehr gelitten.
STERN.DE 15.08.12


14. August 2012

Organspende-Vergehen in Hamburger Klinik
WELT Online 14.08.12

Organspende-Skandal: Patientenvermittler im Fokus
Sendung FAKT -Das Erste 14.08.12, 21:45 Uhr
Nach dem Organspende-Skandal an den Universitätskliniken Göttingen und Regensburg geraten sogenannte Patientenvermittler ins Visier der Behörden.
MDR.DE 14.08.12

Erst müssen Lösungen auf den Tisch: SBK stoppt Verteilung von Organspendeausweisen
Siemens-Betriebskrankenkasse will gesetzlicher Verpflichtung erst 2013 nachkommen
München. Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK stoppt die für Oktober geplante Versorgung ihrer einer Million Versicherten mit Organspendeausweisen. Die aktuelle Entwicklung hat die Menschen verunsichert, die Ausweise würden derzeit eher auf Ablehnung stoßen.
PRESSEMITTEILUNG Siemens-Betriebskrankenkasse SBK 14.08.12

Organspendeskandal an Unikliniken: Herz und Niere, täglich geprüft
TAZ 14.08.12

Lehren aus dem Göttinger Skandal
Von Hartmut Kliemt
Bei der Verteilung von Spenderorganen sollten jene bevorzugt werden, die zuvor spenderwillig waren. Lücken im Organisationsablauf müssen geschlossen werden.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 14.08.12

Ich widerspreche!
von Alexander Kissler
Der Göttinger Organspendeskandal zeigt die Schiefheit eines ganzen Systems. Wo der Mensch zur Ware wird, kann die Menschlichkeit nicht gewinnen.
THE EUROPEAN 14.08.12

Die Organspende-Weltrekordler
Von Martin Dahms
Spaniens Transplantationssystem funktioniert vorbildlich. Dabei sind die Spanier gar nicht spendewilliger als andere
FRANKFURTER RUNDSCHAU 14.08.12


13. August 2012

Bahr will Stiftung Organtransplantation überprüfen
AERZTEBLATT.DE 13.08.12

Transplantationen in Bayern werden künftig schärfer kontrolliert
AERZTEBLATT.DE 13.08.12

Transplantationen: Bayern führt Sechs-Augen-Prinzip ein
Nach dem Transplantationsskandal in Regensburg will Bayerns Wissenschaftsminister sofort das Sechs-Augen-Prinzip einführen.
Ärzte Zeitung online 13.08.12

Treffen mit Vertretern der Transplantationszentren in Bayern
Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch zum heutigen Treffen mit Vertretern der Transplantationszentren in Bayern: „Interne Untersuchungen haben keine weiteren Verdachtsfälle ergeben.“
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst 13.08.12

SPD fordert Bericht im Landtag zu Transplantationsskandal in Regensburg
Gesundheitspolitikerin Dittmar: Warum haben die Behörden nicht schon 2005 reagiert? - Schwachstellen im System beseitigen
Die SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar fordert einen Bericht im Bayerischen Landtag zum Transplantationsskandal an der Universitätsklinik in Regensburg.
PRESSEMITTEILUNG SPD-Landtagsfraktion Bayern 13.08.12

Schlupflöcher und Fehlanreize
Transplantationsmedizin: Während Patienten dringend auf rettende Spenderorgane warten, begünstigen Organmangel, knappe Kassen, unpräzise Regeln und rechtliche Grauzonen Manipulationen in der Branche
Von Heike Haarhoff
TAZ 13.08.12

Transplantationen: Geldmangel verhindert Therapien
Ob Uniklinik oder kleines Krankenhaus: Die Ärzte sollen vor allem sparen
TAZ 13.08.12

"Leben und Tod unter den Bürgern verteilen"
Medizinrechtler: Politik zieht sich bei der Organtransplantation aus der Verantwortung
Thomas Gutman im Gespräch mit Jaspar Barenberg
DEUTSCHLANDFUNK 13.08.12

Staat und Politik müssen mehr Verantwortung übernehmen
Sämtliche Regeln für Organtransplantation gehören auf den Prüfstand
Von Martina Bunge und Kathrin Vogler, beide für DIE LINKE Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages
LINKSFRAKTION.DE 13.08.12

Unterschiedliche Rechtsgrundlagen für Organspenden im Ausland
Stuttgart - Angesichts der andauernden Diskussion über Organspenden hat der ACE Auto Club Europa deutschen Touristen im Ausland geraten, sich im Zweifel mit den einschlägigen rechtlichen Gegebenheiten des Urlaubslandes vertraut zu machen.
PRESSEMITTEILUNG ACE Auto Club Europa 13.08.12


12. August 2012

Geld oder Leben
Viele Patienten warten dringend auf rettende Spenderorgane. Doch Organmangel, knappe Kassen, unklare Regeln und rechtliche Grauzonen begünstigen Manipulationen.
von Heike Haarhoff
TAZ 12.08.12

"Das Problem wird mit einer neuen Behörde nicht gelöst"
Interview zum Organspende-Skandal
Der Organspende-Skandal von Göttingen und Regensburg erschüttert auch die Nephrologen. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" fordert ihr Präsident, Professor Reinhard Brunkhorst, neue Kontrollen und "schmerzhafte Sanktionen".
Ärzte Zeitung, 12.08.12

Transplantation: Spendeausweis wegwerfen ist keine Lösung
Ein Kommentar von Heike Le Ker
Vom Organspendeskandal verunsichert wollen viele Bürger keine Organe mehr spenden. Doch das ist der falsche Ansatz - auf Kosten der Kranken: Um Manipulationen im System zu verhindern, muss der Staat eine unabhängige Behörde schaffen. Nur so gelingen gerechte Verteilung und Kontrolle.
SPIEGEL Online 12.08.12

Helft den Ärzten!
Die Ärztekammer begreift staatliche Kontrolle immer noch als Affront
Kommentar von Heike Haarhoff
TAZ 12.08.12


11. August 2012

Ermittlungen im Organspende-Skandal: Oberarzt weist Vorwürfe zurück
SUEDDEUTSCHE.DE 11.08.12

Manipulations-Vorwürfe: Organspende-Skandal – Chirurg lässt dementieren
Der im Göttinger Organspende-Skandal beschuldigte Chirurg Aiman O. hat die Vorwürfe nach FOCUS-Informationen abgestritten – ohne selbst etwas dazu zu sagen.
FOCUS Online 11.08.12


10. August 2012

Organspende-Skandal: Härtere Strafen reichen nicht aus
AOK-Vorstand Uwe Deh will drastische Strafen für problematische Kliniken und mehr Transparenz.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 10.08.12

Sondersitzung des Gesundheitsausschusses zu Organspenden geplant
DER WESTEN 10.08.12

Transplantationsmedizin und Kontrolle: BioSkop fordert glaubwürdige Transparenz von Bundesärztekammer und Organspende-Stiftung
Ein "Skandal" stört offensichtlich die gewohnte Routine - plötzlich scheint sogar möglich, was BioSkop seit Jahren beharrlich öffentlich anmahnt: mehr Transparenz und effizientere Kontrolle in der Transplantationsmedizin! Angekündigt haben dies am 9. August jedenfalls Bundesärztekammer (BÄK), Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und GKV-Spitzenverband.
PRESSEMITTEILUNG BioSkop - Forum zur Beobachtung der Biowissenschaften und ihrer Technologien e.V. 10.08.12

KAO Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. fordert Ende der Täuschungen bei Organspenden
Bremen. Seit einigen Wochen rückt das Thema Organtransplantation vor dem Hintergrund der Skandale in Göttingen und Regensburg wieder in den Blick der Öffentlichkeit.
PRESSEMITTEILUNG Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. KAO 10.08.12

Stiftung Organtransplantation: Nicht das ganze System ist faul
Berlin – Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) und Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) haben die Deutschen aufgerufen, sich durch die mutmaßlichen Manipulationen bei Transplantationen nicht verunsichern zu lassen.
AERZTEBLATT.DE 10.08.12

Organspende auf dem Prüfstand: Ärzte außer Kontrolle
Von Heike Le Ker
Mediziner und Politiker streiten über die Maßnahmen, die auf den Organspendeskandal von Göttingen und Regensburg folgen sollen. Bislang liegt die Vergabe von Organen in den Händen von Ärzten und privaten Stiftungen. Kritiker fordern, den Staat in die Entscheidung über Leben und Tod einzubinden.
SPIEGEL Online 10.08.12

Transplantations-Skandal: Kontrolleure außer Kontrolle
Von Charlotte Frank und Guido Bohsem
SUEDDEUTSCHE.DE 10.08.12

Bundesärztekammer im Organskandal: Ein bisschen mehr Transparenz
Die Bundesärztekammer will die 50 deutschen Transplantationszentren besser kontrollieren. Woher Geld und Personal kommen, bleibt unklar.
von Heike Haarhoff
TAZ 10.08.12

Organspende: Ärzte verordnen sich Transparenz
Von Mira Gajevic
Auch die Krankenkassen und die Krankenhäuser wollen die Eigenkontrolle bei Organspende verbessern. Doch Patientenschützer zeigen sich enttäuscht über das Ergebnis des Krisentreffens.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 10.08.12

Ärztepräsident setzt nach Organ-Skandal auf Vieraugenprinzip
Berlin. Nach dem Organspende-Skandal ist das Vertrauen in die Transplantationsmedizin erschüttert. Wie kommt man da wieder raus? "Maximale Transparenz", sagt Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery im Interview.
DER WESTEN 10.08.12

FAZ.NET Fernsehkritik: "Wir haben keinen Organspendeskandal"
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET 10.08.12

TV-Talk zum Organspende-Skandal: Forscher platzt bei „Beckmann“ der Kragen
Von Sebastian Deliga
Der Organspende-Skandal empört Deutschland – gleichzeitig werden Spender-Organe dringend gebraucht, um Menschenleben zu retten. Grund genug für Moderator Reinhold Beckmann, mit seinen Gästen das brisante Thema zu besprechen.
BILD.DE 10.08.12

Universitätsmedizin Göttingen stellt klar: ARD Sendung "Beckmann" vom Donnerstag, 9. August 2012
UMG beteiligt sich von Anfang an rasch und lückenlos an Aufklärungsarbeit
(umg) In der ARD Fernsehsendung "Beckmann" vom Donnerstag, 9. August 2012, zum Thema "Missbrauch, Betrug und Manipulation: Der Organspende-Skandal und seine Folgen" wurde mehrfach behauptet, die Universitätsmedizin Göttingen habe die Herausgabe von Patientenakten für die Prüfungskommission der Bundesärztekammer verzögert oder verschleppt.
PRESSEMITTEILUNG Universitätsmedizin Göttingen 10.08.12

Organspende-Skandal gefährdet Spendebereitschaft
Politiker und Verbände warnen davor, die Manipulationen in Göttingen und Regensburg zu verallgemeinern. Doch der Schaden ist schon da#
WELT Online 10.08.12

Fast die Hälfte in Deutschland hat Bedenken, Organe zu spenden
Der Organspende-Skandal zeigt seine ersten Konsequenzen
FOCUS Online 10.08.12

Organspende: Ein Skandal kratzt am Vertrauen
Ärzte Zeitung online, 10.08.12

Vertrauen in ärztliche Selbstkontrolle ist zu oft enttäuscht worden
"Die Ankündigungen schärferer Kontrollen durch die Gremien der Ärzteschaft selber sind angesichts jahrelangen Schweigens nicht besonders glaubwürdig. Schließlich wussten die Prüfungs- und Überwachungskommissionen bei der Bundesärztekammer schon lange von den Vorfällen.
PRESSEMITTEILUNG Kathrin Vogler, MdB und Fraktion DIE LINKE im Bundestag 10.08.12

Aktuelle Informationen: Lebertransplantation
Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) setzt die Aufklärung der Vorgänge um Organtransplantationen mit einem Maßnahmenpaket fort. Dieses Paket wurde jetzt vom Vorstand des UKR beschlossen und wird mit sofortiger Wirkung umgesetzt.
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Regensburg (UKR) 10.08.12

GEZ-Mitarbeiter sollen Organhandel stoppen
"Zippert zappt"
Nach dem Skandal um Organspenden sollen in Zukunft unangemeldete Kontrollen durchgeführt werden: Bürger müssen auf Verlangen der zuständigen Körperschaften die Vollständigkeit ihrer Organe nachweisen.
Von Hans Zippert
WELT Online 10.08.12
Anm.: Achtung Satire...


09. August 2012

Krisengipfel zur Organspende: Kein Kurzurlaub im Transparenz-Glashaus!
Kommentar von Von Kerstin Steinbrecher, WDR, ARD-Hauptstadtstudio Berlin
TAGESSCHAU.DE 09.08.12

Organspende: Zweifel am Reformwillen der Ärztekammer
Der Organspendeskandal hat Folgen: Gesundheitsminister Bahr fordert härtere Strafen, über wirksame Kontrolle berät heute die Bundesärztekammer. Doch eine Wissenschaftsexpertin stellt deren Arbeitsweise in Frage.
HANDELSBLATT.COM 09.08.12

Organspende: Ärzte wollen sich selbst beaufsichtigen
Manipulationssichere Transplantationsmedizin. Das ist das Ziel der ärztlichen Selbstverwaltung. Mehraugenprinzip und interdisziplinäre Konferenzen sollen es richten - und auch die Androhung von Strafe.
Ärzte Zeitung online 09.08.12

Wer meine Niere bekommt
Mediziner fälschen drei Blutwerte und tricksen damit ganze Institutionen aus. Der aktuelle Skandal erweckt den Eindruck, niemand könne mehr sicher sein, wo welche Spenderorgane landen - und nach welcher Praxis sie vergeben werden.
Von Berit Uhlmann
SUEDDEUTSCHE.DE 09.08.12

Organspende - was tun gegen Korruption?
Die wichtigsten Fragen zur Transplantation in Deutschland und zu den Plänen von Politik und Ärzten, Manipulationen auszuschließen
Von Matthias Kamann und Johannes Wiedemann
DIE WELT 09.08.12

Organspende: Frage von Leben und Tod
Von Mira Gajevic und Timot Szent-Ivanyi
FRANKFURTER RUNDSCHAU 09.08.12

Debatte über Organspenden: Erstes Krisentreffen - Bahr will harte Strafen
Nach dem Organspende-Skandal gibt es heute ein erstes Krisentreffen.
TAGESSCHAU.DE 09.08.12

Organspendeskandal: Bahr fordert harte Strafe für betrügerische Ärzte
Der Transplantationsskandal von Göttingen und Regensburg sorgt für Empörung in der Politik.
SPIEGEL Online 09.08.12

Welche Organe spenden Sie, Herr Minister?
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr im Interview mit der BILD
MITTEILUNG Bundesgesundheitsministerium 09.08.12

FDP und Ärzteschaft nicht zu vorbehaltloser Prüfung der Organspende-Skandale bereit
"Bundesgesundheitsminister Bahr und Bundesärztekammerchef Montgomery sind nicht bereit, die skandalösen Machenschaften im Transplantationswesen vorbehaltlos zu prüfen und daraus die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen. Das ist empörend", so Kathrin Vogler, stellvertretende Vorsitzende im Gesundheitsausschuss des Bundestages, mit Blick auf die Äußerungen von Bahr und Montgomery, eine staatliche Kontrolle bei der Organvergabe sei unnötig.
PRESSEMITTEILUNG Kathrin Vogler, MdB DIE LINKE. 09.08.12

Mit welchen Tricks Chirurgen an Spenderorgane gelangen
Von Nina von Hardenberg und Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 09.08.12

Manipulation und Bevorzugung
Organ-Affäre – nicht nur in Göttingen
Der Skandal um gefälschte Akten weitet sich aus. Zwei Ärzte werden verdächtigt, Daten in 23 Fällen manipuliert zu haben. Es wird bis in die 1990er Jahre zurück ermittelt.von Reimar Paul
TAZ 09.08.12

Occupy Organspende
Nach dem Skandal müssen die Vorbehalte der Bürger die Debatte bestimmen
Kommentar von Matthias Kamann
DIE WELT 09.08.12

Missbrauch, Betrug und Manipulation: Der Organspende-Skandal und seine Folgen
ARD Beckmann 09.08.12, 22.45 Uhr

Die Effizenzapostel der Organspende
von Joachim Müller-Jung
FAZ.NET Blog PLankton 09.08.12

Streit um Organspenden: Ärzte fordern harte Strafen
von Sabine Beikler und Rainer Woratschka
Die jüngsten Skandale haben das Vertrauen in die Transplantationsmedizin schwer erschüttert. Nach einem Spitzentreffen planen Ärzte, Kliniken und Krankenkassen nun effizientere Kontrollen bei Organspenden.
TAGESSPIEGEL 09.08.12

Ärzte plädieren für effizientere Kontrollen in der Transplantationsmedizin
AERZTEBLATT.DE 09.08.12

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr bewertet das heutige Treffen zur Organspende als einen ersten Schritt
Die Prüfungskommission, die Überwachungskommission, die Bundesärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der GKV-Spitzenverband haben sich heute auf eine gemeinsame Erklärung für „Mehr Transparenz und effizientere Kontrolle in der Transplantationsmedizin“ verständigt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesgesundheitsministerium 09.08.12

Handlungsbedarf bei der Organvergabe in Deutschland
Anlässlich der Berichte über tatsächliche oder mögliche Manipulationen bei Organtransplantationen fordert der GKV-Spitzenverband mehr Transparenz und eine stärkere Einbeziehung des Gemeinsamen Bundesausschusses.
PRESSEMITTEILUNG GKV-Spitzenverband 09.08.12

Mehr Transparenz und effizientere Kontrolle in der Transplantationsmedizin
Berlin. Die Kontrollen zur Anmeldung von Patienten für die Warteliste und der Organzuteilung sind stringent zu intensivieren. In diesem Zusammenhang soll das Mehraugenprinzip bei der Anmeldung von Wartelisten-Patienten in den Transplantationsrichtlinien verankert werden.
GEMEINSAME ERKLÄRUNG von Prüfungskommission und Überwachungskommission, Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband 09.08.12

Ignoranz bei der Organvergabe tötet
Wenn am Donnerstag in einem Krisentreffen über die Organspendepraxis diskutiert wird, geht es den Beteiligten vor allem um eins: um Schadensbegrenzung.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND FTD 09.08.12

Organ-Mafia profitiert vom Elend
Arme verkaufen Nieren für wenige Hundert Euro
Von Christian Schwerdtfeger
RP-Online 09.08.12

Illegaler Organhandel: Das blutige Geschäft mit Nieren, Herzen und Lebern
von Nina Baumann
Von Bangladesch bis Brasilien, vom Kosovo nach Deutschland: Überall mangelt es an Spenderorganen – und der Handel damit ist ein weltweites kriminelles Geschäft.
FOCUS Online 09.08.12


08. August 2012

Versagende Transplantationsorgane
Die Bundesärztekammer will die Organvergabe reformieren. Renommierte Transplanteure fordern die Schließung der Skandalzentren Göttingen und Regensburg.
von Heike Haarhoff
TAZ 08.08.12

Montgomery beruft Spitzengespräch zu Organspende
Berlin – Der Präsident der Bundesärzte­kammer, Frank Ulrich Montgomery, hat für Donnerstag zu einem Spitzengespräch von Ärztekammer, Deutscher Stiftung Organ­trans­­plantation und zahlreichen weiteren Experten eingeladen.
AERZTEBLATT.DE 08.08.12

Organspende: Ärztepräsident beruft Spitzentreffen ein
SPIEGEL Online 08.08.12

Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery erläutert im dpa-Interview die Hintergründe zum beschleunigten Vergabeverfahren
MITTEILUNG Bundesärztekammer 08.08.12

Organspenden abseits der Wartelisten: Wie kann das sein, Herr Ärztepräsident?
BILD.DE 08.08.12

Organspende-Skandal: Im Schnellverfahren zum Spenderorgan
Von Nina von Hardenberg und Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 08.08.12

Krumme Geschäfte zwielichtiger Ärzte: Das schmutzige Geschäft mit der Organspende
Was als kriminelle Tat eines einzelnen Arztes begann, entpuppt sich als Skandal von bislang unabsehbarer Dimension. Wir erklären die miesen Tricks der Mediziner und wie sie Patienten in Not schaden.
Von Gernot Kramper
STERN.DE 08.08.12

UKE verteidigt Organspende-Praxis
Der Umgang mit Spender-Organen sorgt weiter für Diskussionen.
NDR.DE 08.08.12

Sozialminister Stefan Grüttner zur Organspende: "Aufklärung ohne Ansehen von Person oder Institution"
"Mögliche Fehlerquellen im System müssen klar lokalisiert werden - rund 12.000 Menschen in Deutschland warten nach wie vor auf eine lebensrettende Organspende“
PRESSEMITTEILUNG Hessisches Sozialministerium 08.08.12

Organspende-Skandal: "Es geht um Leben und Tod"
Dramatischer Appell an Bahr
Anna Vonhoff
Im Skandal um die illegale Vergabe von Organspenden reißt Patientenschützer Eugen Brysch der Geduldsfaden. Er fordert Bundesgesundheitsminister Bahr auf, sofort einzugreifen.
FOCUS Online 08.08.12

Serie Organspende (Teil 4) So teuer ist eine Transplantation
Von Christian Schwerdtfeger
Düsseldorf (RP). Für Kliniken sind Organtransplantationen finanziell sehr attraktiv. Mit jedem Patienten steigt der Umsatz beträchtlich. Die Kosten tragen die Krankenkassen des Empfängers. Die Pharmaunternehmen verdienen an den Medikamenten jährlich Milliarden Euro.
RP-Online 08.08.12

Skandal um Organ-Spenden: Ein Herz kostet 180 000 Euro!
Berlin – Der Organspende-Skandal in Deutschland zieht immer weitere Kreise. Offenbar gibt es einen illegalen Handel mit Herzen, Lebern und Nieren.
BILD.DE 08.08.12

Organhändler behauptet "Ich habe auch Kunden aus Deutschland"
BILD.DE 08.08.12

Organspende-Skandal: In Indien und Pakistan verkaufen Männer ihre Nieren für 800 Euro
Berlin – In den armen Ländern der Welt verkaufen Menschen aus Verzweiflung ihre Nieren für ein paar Euro!
BILD.DE 08.08.12


07. August 2012

Organtransplantation in Deutschland: An der Warteliste vorbei - Regel statt Ausnahme?
TAGESSCHAU.DE 07.08.12

Regeln für Organvergabe: "Patienten haben faktisch keinen Rechtsschutz"
Transplantationszentren haben seit 2002 Organe vermehrt, an Warteliste-Patienten vorbei, im beschleunigten Verfahren vergeben. Medizinrechtler Professor Thomas Gutmann von der Uni Münster im Interview über mögliche Manipulationen, rechtliche Graubereiche und wehrlose Patienten.
WDR.DE 07.08.12

Organspende: An der Warteliste vorbei
Von Timot Szent-Ivanyi
Immer mehr Spenderorgane werden im sogenannten beschleunigten Verfahren an Patienten vermittelt. Davon gibt es aber mittlerweile so viele, dass der Verdacht der Manipulation besteht.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 07.08.12

Schwächen des Warteliste-Verfahrens: Trickserei mit rettenden Organen
Von Heike Le Ker
Darf ein Ex-Alkoholiker eine neue Leber erhalten? Kommt das Spenderherz nach Hamburg oder Stuttgart? Organe werden nach ausgeklügelten Regeln an Patienten verteilt - dennoch bleibt Raum für Manipulationen. Ein Blick auf Stärken und Schwächen der Vergabe-Praxis.
SPIEGEL Online 07.08.12

Transplantationsskandal: Kliniken umgehen offenbar Warteliste für Spenderorgane
In Deutschland werden offenbar immer häufiger Spenderorgane an der offiziellen Warteliste vorbei verteilt.
SPIEGEL Online 07.08.12

Organspenden: Anstieg des beschleunigten Vermittlungsverfahrens
Berlin - Die Bundesärztekammer (BÄK) bestätigte Zeitungsberichte, wonach immer häufiger Spenderorgane von den Kliniken direkt vergeben werden.
AERZTEBLATT.DE 07.08.12

Regelungen zur Organspende umgehend überprüfen
"Der Bundestag muss sich umgehend mit sämtlichen Regelungen zur Organspende befassen - und zwar in einer öffentlichen Ausschusssitzung. Nur so kann Transparenz und Vertrauen wiederhergestellt werden", so Kathrin Vogler, stellvertretende Vorsitzende im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags, angesichts der nicht abreißenden Liste an Vorwürfen und skandalösen Vorfällen bei Organspenden.
PRESSEMITTEILUNG Die Linke. im Bundestag 07.08.12

Presseerklärung von Bundesärztekammer und Eurotransplant zum sogenannten beschleunigten Vermittlungsverfahren
Berlin. Wichtiges Ziel des TPG ist es, das Vermittlungsverfahren so transparent zu gestalten, dass ersichtlich ist, welche Patientin bzw. welcher Patient nach welchen Kriterien ein Organ erhält. Anders als in vielen anderen europäischen Ländern, in denen die Organallokation zentrumsgerichtet erfolgt, werden postmortal gespendete Organe in Deutschland primär patientengerichtet alloziert.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 07.08.12

An der Warteliste vorbei
Viele Organe werden außerhalb der Warteliste verteilt. Seit Jahren steigt deren Zahl an.
MITTEILUNG Dr. Harald Terpe, MdB Bündnis 90 / Die Grünen 07.08.12

Siehe dazu:

PDF Antwort des Bundesministeriums für Gesundheit auf die Schriftliche Anfrage von Dr. Harald Terpe zum Thema Organspende und Wartelisten
5 Seiten, 06.06.12


06. August 2012

Bahr: Mehr Transparenz und Kontrolle in der Organspende
Interview mit Daniel Bahr
Im Interview mit den "Ruhr Nachrichten" spricht Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr über verbesserte Kontroll- und Sanktionsmechanismen in der Organspende.
BUNDESREGIERUNG 06.08.12

Organspende:"Aufsicht bei Organspende hat versagt"
Interview: "Die Länder, die Aufsicht über die Universitätskliniken führen, haben in diesem Skandal versagt", sagt Prof. Günter Kirste, Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation
ZDF-Morgenmagazin 06.08.12

Mediziner: Schaden aus dem Transplantationsskandal ist überschaubar
Krankenhäuser und Ärzte werden laut Peter Sawicki häufig nach Quantität bezahlt
Peter Kapern im Gespärch mit Peter Sawicki
DEUTSCHLANDFUNK 06.08.12

Transplantationsskandal: Sinkende Spendenbereitschaft befürchtet
AERZTEBLATT.DE 06.08.12

"Das wird Menschenleben kosten"
Transplantationsskandal hat viel Vertrauen zerstört
DOMRADIO 06.08.12

Organspende: Zöller befürchtet drastische Auswirkungen
Ärzte Zeitung online, 06.08.12

Experten-Appell "Gerade jetzt für Organspende entscheiden"
In fünf Fällen haben Angehörige eine Organspende bereits abgelehnt. Der Transplantationsskandal hat Vertrauen verspielt. Dabei fördert gerade der Mangel an Spenderorganen Betrügereien, sagt die Deutsche Stiftung Organtransplantation.
BR-Online 06.08.12

Behörden wussten vom Treiben des Doktor O.
Regensburger Organspende-Skandal: Bayern ging 2006 von Einzelfall aus. Die Ermittlungen wurden eingestellt
Von Philipp Neumann
DIE WELT 06.08.12

Spenderlebern gegen Geld: Verdächtige im Organspende-Skandal kannten sich
Der Hauptverdächtige im Organspende-Skandal, ein Oberarzt aus Göttingen, und ein ebenfalls verdächtiger Chefarzt aus Regensburg sollen sich gut gekannt haben.
FOCUS Online 06.08.12

Organ-Skandal: Spuren führen nach Hannover
Der Organspende-Skandal von Göttingen zieht weite Kreise - bis nach Regensburg (Bayern).
NDR 06.08.12

Organspende-Skandal in Regensburg: Enge Kontakte mit dem Chefarzt
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 06.08.12

Organspende-Skandal: Wenn Ärzte Gott spielen
Ein Kommentar von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 06.08.12

Jordan-Connection: Fragwürdige Transplantationen
Erst war es nur Göttingen, dann Regensburg - der Organspende-Skandal zieht immer weitere Kreise. Pikant: Vieles davon ist seit sieben Jahren bekannt - und hat mit Jordanien zu tun.
Ärzte Zeitung online, 06.08.12

Organspenden: Nicht auf Herz und Nieren geprüft
Von Karl Gaulhofer
Der Skandal um manipulierte Krankendaten in Göttingen heizt in Deutschland eine politische Debatte an: Was läuft bei der Zuteilung gespendeter Organe falsch?
DIE PRESSE 06.08.12

Transplantationsskandal an der Universität Göttingen: Erschütterndes Maß an Manipulation
Siegmund-Schultze, Nicola
Am Universitätsklinikum Göttingen wurden offenbar systematisch Akten gefälscht, um eigene Patienten bei der Vergabe von Lebern auf der Warteliste zu bevorzugen. Nun wird diskutiert, ob die vorhandenen Strukturen zur Kontrolle ausreichen.
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(31-32) 06.08.12

Transplantationsskandal in Göttingen: Mehr Transparenz und Kontrolle
Siegmund-Schultze, Nicola
Noch ist kein Gerichtsurteil gesprochen, noch ermittelt die Staatsanwaltschaft: zurzeit gegen zwei Ärzte der Universitätsklinik Göttingen, denen vorgeworfen wird, durch Fälschung von Krankenakten eigenen Patienten einen Vorteil auf der Warteliste für eine Leber verschafft zu haben.
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(31-32) 06.08.12

Transplantationsgesetz: Ein Teil der Änderungen ist schon in Kraft
Siegmund-Schultze, Nicola
Anfang August sind Änderungen des Transplantationsgesetzes in Kraft getreten, die im Zusammenhang mit der Umsetzung einer EU-Richtlinie zur Qualität und Sicherheit menschlicher Organe verabschiedet worden sind.
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(31-32) 06.08.12


05. August 2012

Organ-Transplantation: Zwei von uns hoffen auf ein Spenderorgan
..und zwei von uns haben schon eins
BILD.DE 05.08.12

Illegaler Organhandel: 137 Festnahmen nach Großrazzia in China
SPIEGEL Online 05.08.12


04. August 2012

Krisengipfel zur Affäre um Organspenden - Steinmeier entsetzt über Vorfälle in Kliniken
TAGESSPIEGEL 04.08.12

Organspende-Skandal soll Folgen haben: Bahr ruft Krisengipfel ein
DOMRADIO 04.08.12

Organspende: Verstaatlichung verhindert Missbrauch nicht
Kommentar von Hartmut Wewetzer
Der Gedanke, dass die Verstaatlichung der Organspende Missbrauch verhindert, ist eine Illusion. Wer kriminelle Energie mitbringt, wird auch den amtlichen Organaufseher übers Ohr hauen. Trotzdem müssen Konsequenzen aus dem Organspendeskandal gezogen werden.
TAGESSPIGEL 04.08.12

Transplantation: Ans Licht
Was für die Organspende gilt, ist für die Transplantation genauso unabdingbar:
Kommentar Martin Hofmann
SUEDWEST-PRESSE 04.08.2012

Organspende-Skandal: Der Teppichhändler
FAZ.NET 04.08.12

Organraub in China: Wegen Organraub angezeigter Chinese arbeitet für die Transplantationsgesellschaft
Matthew Robertson / The Epoch Times
EPOCH TIMES 04.08.12

Gewebespenden: Zu wenig Aufklärung
Mehr Hornhäute, weniger Herzklappen und Blutgefäße: Die Gewebespenden stehen oft im Schatten der Organspende.
Ärzte Zeitung online, 04.08.12


03. August 2012

Organspende-Skandal: Transplantationszahlen geben Rätsel auf
Wer hatte beim Organspende-Skandal in Regensburg die Finger im Spiel? Die Behörden gehen von einem Einzeltäter aus, die Zahlen legen aber einen anderen Schluss nahe.
BR Online 03.08.12

Organspendeskandal: Offenbar noch weitere Personen unter Verdacht
Gesundheitsminister lädt zum Krisentreffen ein
DEUTSCHLANDRADIO 03.08.12

Organspendeskandal: Möglicherweise noch weitere Ärzte verwickelt
Der Organspendeskandal betrifft möglicherweise noch mehr Ärzte, als bisher gedacht.
SPIEGEL Online 03.08.12

Organspende-Skandal in Regensburg: Zweifel an der Einzeltäter-Theorie
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 03.08.12

Transplantationen: Bahr macht Organspendeskandal zur Chefsache
Der Gesundheitsminister wird aktiv.
SPIEGEL Online 03.08.12

Konsequenzen für Transplantationsmedizin gefordert: Bahr beruft Krisentreffen zum Organspende-Skandal ein
FOCUS Online 03.08.12

Zu den Vorfällen an den Transplantationszentren in Göttingen und Regensburg erklärt Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr:
„Organspende ist gelebte Solidarität mit den Mitmenschen. Mit zwei aktuellen Gesetzen haben wir gerade die Organspende in Deutschland gestärkt. Wir dürfen nicht zulassen, dass durch die Vorfälle an den Transplantationszentren in Göttingen und Regensburg das Vertrauen in die Organspende Schaden nimmt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit (BMG) 03.08.12

Organspende-Skandal in Göttingen: Grünen-Ministerin fordert schärfere Transplantations-Kontrollen
FOCUS Online 03.08.12

Organspende: Druck auf Ärzte und Politik wächst
Der Ruf nach Konsequenzen aus dem Organspende-Skandal an den Unikliniken in Göttingen und Regensburg wird immer lauter.
BERLINER ZEITUNG 03.08.12

Bayerns Wissenschaftsminister Heubisch: Äußerungen Montgomerys haltlos
Betroffenheit über Verdachtsfälle in Regensburg
Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch nimmt Stellung zur Kritik des Präsidenten der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery: „Im Gegensatz zu den Äußerungen von Montgomery haben die bayerischen Behörden umgehend auf den Vorfall im Jahr 2005 reagiert.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst 03.08.12

Montgomery: Spezielle Prüfer müssen flächendeckend kontrollieren
Köln/Regensburg – Die Ausweitung des Transplantationsskandals von der Universitäts­klinik Göttingen auf die Universitätsklinik Regensburg, dem früheren Arbeitsplatz eines Leberchirurgen, der im großen Stil Akten von Patienten gefälscht haben soll, um sie bei der Vergabe von Lebern zu bevorzugen, hat die Diskussion darüber verschärft, wie Struktur und Organisation der Transplantationsmedizin verbessert werden sollten.
AERZTEBLATT.DE 03.08.12

Montgomery: Mehr Kompetenz für Selbstverwaltung, flächendeckende Kontrollen!
Manipulationsverdacht bei Organvergabe
Der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat sich gegenüber der Welt zu den Organspende-Vorfällen in Göttingen und Regensburg geäußert.
MITTEILUNG Bundesärztekammer 03.08.12

Organspendeskandal: Ärztepräsident fordert schärfere Kontrollen
Harte Sanktionen für Ärzte, mehr Geld für Kontrolleure und mehr Personal:
SPIEGEL Online 03.08.12

Göttinger Organskandal wegen Panne in Bayern
von Jasmin Klofta und Anne Ruprecht, Panorama 3
NDR.DE 03.08.12

Transplantationsskandal: Hinweise auf weitere Manipulationen in Regensburg
ZEIT Online 03.08.12


02. August 2012

Union will Staatsaufsicht für Spenderorgane
Als Lehre aus dem Organspende-Skandal ist es nach Ansicht der Union "unverantwortbar", weiter auf ärztliche Selbstkontrolle zu setzen. Die FDP aber lehnt eine Verstaatlichung der Kontrolle ab.
Von Matthias Kamann und Philipp Neumann
WELT Online 02.08.12

Organspende-Skandal: Uniklinik Regensburg überprüft 23 Transplantationen
WELT Online 02.08.12

Ministerium reagiert auf Organspende-Skandal
Weil sich der Skandal um Organspenden immer weiter verschärft, lässt Gesundheitsminister Bahr nun gesetzliche Konsequenzen prüfen. Inzwischen sinkt sogar die Bereitschaft, Organe zu spenden.
Von Philipp Neumann
WELT Online 02.08.12

Verdacht auf Manipulation von Krankendaten bei Lebertransplantationen am Uniklinikum Regensburg
Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch zu ersten Konsequenzen und den nächsten Schritten
Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch teilte heute in einer Pressekonferenz mit, es bestehe der Verdacht, dass auch am Uniklinikum Regensburg Manipulationen von Krankendaten im Zusammenhang mit Lebertransplantationen vorgenommen wurden.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst 02.08.12

2. August 2012 Aktuelle Stellungnahme zur Lebertransplantation 21 Uhr
Der Vorstand des Universitätsklinikums Regensburg hat heute an einem Treffen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst teilgenommen und anschließend eine gemeinsame Presseerklärung abgegeben zum Verdacht auf Manipulation von Krankendaten bei Lebertransplantationen am Uniklinikum Regensburg.
PRESSEMITTEILUNG Uniklinikum Regensbsurg 02.08.12

2. August 2012 Lebertransplantation: Stellungnahme UKR
Der Vorstand des Universitätsklinikums Regensburg hat sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe am Uniklinikum Göttingen eine interne Überprüfung der Lebertransplantationen für den Zeitraum 2003 bis 2008 veranlasst. In diesen Jahren war der in Göttingen verdächtige Mediziner als Oberarzt in unserem Haus tätig.
PRESSEMITTEILUNG Uniklinikum Regensbsurg 02.08.12

Organspende-Skandal: Staatsanwaltschaft ermittelt in Regensburg
AERZTEBLATT.DE 02.08.12

Man hat einander zu sehr vertraut
Herzchirurg Bruno Reichart über die Schwächen der Transplantationsmedizin
Von Harro Albrecht
DIE ZEIT Nr. 32, 02.08.12

Brysch: Bahr muss den Sumpf bei Organspenden trockenlegen
Chef der Deutsche Hospiz Stiftung verlangt stärkere Kontrollen von Transplantationszentren
Eugen Brysch im Gespräch mit Christine Heuer
DEUTSCHLANDFUNK 02.08.12

Organspendeskandal: Blutiger Handel muss vom Staat kontrolliert werden
Es reicht nicht aus, Schuldige für Transplantationsskandale zu suchen, weil es das grundsätzliche Problem nicht löst. Das Verfahren, mit dem Spenderorgane verteilt werden, gehört in staatliche Hand.
Von Thomas Schmid
WELT Online 02.08.12

Organspendeskandal erreicht Bayern - Patientenschutzorganisation stellt fünf Forderungen
Zu den heute in Bayern bekannt gewordenen neuen Vorwürfen im Organspendeskandal erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, Eugen Brysch:
„Bundesgesundheitsminister Bahr muss endlich als Konsequenz aus dem Organspendeskandal das Heft des Handelns im Transplantationssystem in die Hand nehmen.
PRESSEMITTEILUNG Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung 02.08.12

Organspende-Skandal schonungslos aufdecken und das eben erst geänderte Transplantationsgesetz erneut auf den Prüfstand stellen
„Das Ausmaß an Lug und Betrug bei der Organtransplantation ist erschreckend. Darum muss sich der Bundestag umgehend – und zwar in einer öffentlichen Sitzung – erneut mit dem Transplantationsgesetz befassen.“ fordert Kathrin Vogler, stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag.
PRESSEMITTEILUNG Kathrin Vogler, MdB, DIE LINKE. 02.08.12

Organspende: Stärkere staatliche Aufsicht nötig
Die Geschehnisse an den Uni-Kliniken Göttingen und Regensburg zeigen, dass das gesamte Organspendesystem in Deutschland auf den Prüfstand gehört.
PRESSEMITTEILUNG Elisabeth Scharfenberg und Dr. Harald Terpe, MdB Bündnis 90 / Die Grünen 02.08.12

Die dubiosen Machenschaften des Göttinger Organ-Doktors
Organspende-Skandal auch in Regensburg
FOCUS Online 02.08.12

Schweiz: Umstrittene Umfrage zur "automatischen" Organspende
Die Krankenkasse Assura möchte mehr Menschen um Organspenden bewegen. Mit einer Umfrage unter ihren Versicherten will die Kasse Druck auf die Politik machen.
DRS3.CH 02.08.12


01. August 2012

Göttinger Organspende-Skandal: Neues Gesetz schon wieder veraltet
Das neue Transplantationsgesetz ist gerade in Kraft getreten. Doch aufgeschreckt durch den Göttinger Organspende-Skandal fordern CDU-Politiker „Konsequenzen“.
von Klaus-Peter Görlitzer
TAZ 01.08.12

Verdacht auf Manipulationen von Krankendaten bei Lebertransplantationen am Uniklinikum Regensburg
Die Leitung des Uniklinikums Regensburg hat dem bayerischen Wissenschaftsministerium heute mitgeteilt, nach einer ersten Sichtung der Lebertransplantationen seit 2004 bestehe der Verdacht, dass auch am Uniklinikum Regensburg Manipulationen von Krankendaten im Zusammenhang mit Lebertransplantationen vorgenommen wurden.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst 01.08.12

Kritik am neuen Transplantationsgesetz
Nach dem Göttinger Organspendeskandal ist heute eine Änderung des Transplantationsrechts in Kraft getreten. Vielen Ärzten geht sie aber nicht weit genug.
AERZTEBLATT.DE 01.08.12

Transplantationsskandal: Organspende-Bereitschaft sinkt
FAZ.NET 01.08.12

Organspende-Reform: Das bringt das neue Transplantationsgesetz
Der Skandal in Göttingen macht deutlich: Die Organspende braucht mehr Kontrolle. Seit heute ist der erste Teil der Organspende-Reform in Kraft.
SPIEGEL Online 01.08.12

Verbesserte Absicherung für Lebendorganspender
Spender von Organen oder Organteilen, wie etwa der Niere oder der Leber, sind künftig besser geschützt: Mit dem Transplantationsänderungsgesetz, das am 1. August in Kraft tritt, sind für Lebendorganspender wichtige Änderungen vorgenommen worden.
MITTEILUNG Bundesministerium für Arbeit und Soziales 01.08.12

Universitätsmedizin Göttingen stellt klar: Italienische Patienten bei der Organtransplantation 1995 bis 1999
UMG nimmt Stellung zu Medienberichten vom Samstag, 28. Juli 2012
PRESSEMITTEILUNG Universitätsmedizin Göttingen 01.08.12

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