www.Organspende-Aufklaerung.de
Kritische Informationen der InteressenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland
zum Thema Organspende / Lebendspende / Transplantation / Hirntod
Presse
Artikel und Meldungen zu Organspende / Transplantation / Hirntod im April / Mai / Juni 2005
Stand: 03.10.05
Juni 2005
56jähriger hat seit über 1000 Tagen ein Kunstherz
BERLIN (dpa). Weltrekord für Berliner Kunstherz: Seit mehr als 1000 Tagen läßt die Unterstützungspumpe Incor das Blut im Körper des 56jährigen Uwe Magdeburg aus Cottbus zirkulieren.
Ärzte Zeitung, 30.06.2005
Organspenden: Defizite in vielen NRW-Kliniken
Stiftung Organspende beklagt mangelndes Engagement in Krankenhäusern / Zahl der Spender rückläufig
KÖLN (iss). Das Engagement der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser bei der Organspende läßt immer weiter nach.
Ärzte Zeitung, 30.06.2005
Xenotransplantation: Vorwärts in kleinen Schritten
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Abstoßungsreaktionen bleiben ein Hauptproblem.
Die Idee ist bestechend: Transplantationen von Tierorganen können den Mangel an Spenderorganen beenden oder zumindest die Wartezeit überbrücken. Doch noch ist es nicht so weit.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 25 vom 24.06.2005, Seite A-1792
Aus alt mach neu - Gefäße aus Venen gezüchtet
Dr. Laura Niklason: Kollagen könnte die Festigkeit der neuen Gefäße erhöhen. Foto: Duke Uni Medical Center Durham
Durham (ple). Mit Patienten-eigenen Venen-Zellen lassen sich, wie kurz gemeldet, neue Gefäße züchten.
Ärzte Zeitung, 23.06.2005
Organspende - Widerspruchsausweise in verschiedenen Sprachen
Urlaubszeit ist auch Unfallzeit und damit auch der Augenblick für "Organspende".
PRESSEMITTEILUNG Informationstelle Transplantation und Organspende 19.06.05
Mit Schweinezellen gegen den Diabetes
Lange Zeit kritisierter Forscher aus Mexiko belegt: Patienten nehmen keinen Schaden durch Fremdgewebe
von Gisela Sonnenburg
DIE WELT 14.06.06
Ersatzorgane aus Tieren - noch gibt es viele Hürden
BERLIN (dpa). Spenderorgane sind Mangelware. Mehr als 10 000 Menschen warten derzeit allein in Deutschland auf eine Transplantation, nur etwa 3500 Organe aber werden jährlich gespendet. Verlockend ist deshalb der Gedanke, defekte Nieren, Herzen und Lebern durch Organe von Tieren zu ersetzen. Doch auch nach vier Jahrzehnten Forschung ist die Xenotransplantation noch nicht praxisreif.
Ärzte Zeitung, 13.06.2005
Fruchtbar durch Spende von Eierstockgewebe
BOSTON (dpa). US-Ärzte haben einer unfruchtbaren Frau mit Eierstockgewebe ihrer Zwillingsschwester zu einem Kind verholfen.
Ärzte Zeitung, 09.06.2005
Forschung am Sterbebett
Ärzte nutzen die Körper klinisch toter Patienten für Studien, die den Lebenden helfen sollen
Von Ute Eberle
Axel Rosengart ist einer jener Ärzte, bei denen niemand Patient sein will.
DIE ZEIT 09.06.2005 Nr.24
Bereitschaft zu Organspenden muß in NRW verbessert werden
Transplantationsmediziner Viebahn fordert Ausführungsgesetz nach bayerischem Vorbild
BOCHUM (iss). Nordrhein-Westfalen braucht ein Ausführungsgesetz zum Transplantationsgesetz, mit dem die Kliniken des Landes zur Kooperation bei der Organspende verpflichtet werden. Das fordert Professor Richard Viebahn, Direktor des Transplantationszentrums am Knappschaftskrankenhaus in Bochum-Langendreer.
Ärzte Zeitung, 09.06.2005
Hessen bei Organspenden zurückhaltend
WIESBADEN (ine). In Hessen sind die Zahlen der gespendeten und transplantierten Organe sowie die Spendermeldungen im Vergleich zu 2003 und 2004 gleich geblieben, meldet das Landessozialministerium in Wiesbaden.
Ärzte Zeitung, 08.06.2005
Organspende - Appell an Klinikmitarbeiter
HANNOVER (cben). Niedersachsens Gesundheitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat das medizinische Personal der 137 Krankenhäuser gebeten, die Zahl der über die Kliniken gemeldeten potentiellen Spenderorgane zu erhöhen.
Ärzte Zeitung, 07.06.2005
Kardinal Lehmann ruft zu Organspenden auf
Mainz - Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, hat am "Tag der Organspende", jeweils der erste Sonnabend im Juni, für eine größere Bereitschaft zur Weitergabe von Organen geworben.
BERLINER MORGENPOST 06.06.05
Anm.: Kritiker des derzeitigen Transplantationsgesetzes mit einer Entnahme nach dem Hirntodkriterium sehen dies anders, da sie den Hirntod nicht als Tod des Menschen ansehen, sondern als Prozess im Sterben, der durch die Organ"spende" unterbrochen wird.
Nordosten bei Organspenden Vorbild
Krankenhäuser haben bundesweit höchste Melderate / Nordrhein-Westfalen Schlußlicht
BERLIN (ami). In Sachen Organspende ist die Region Nord-Ost für Deutschland vorbildlich. Besonders in Mecklenburg-Vorpommern können überdurchschnittlich viele Organe von Hirntoten für Spenden gewonnen werden.
Ärzte Zeitung, 06.06.2005
Tag der Organspende am 4. Juni 2005
Ulla Schmidt: Organspende kann Menschenleben retten
Zum Tag der Organspende am 4. Juni 2005 hat Bundesgesundheitsministerin
Ulla Schmidt die Menschen in Deutschland dazu aufgerufen, sich mit dem Thema Organspende stärker auseinanderzusetzen:
PRESSEMITTEILUNG BMGS 03.06.05
Bei den Organspenden gehört Deutschland zu den Nehmer-Ländern, und das nun schon viele Jahre
Von Nicola Siegmund-Schultze
Selbstversuch. Die Frage nach einem Organspendeausweis löst in fünf Apotheken einer hessischen Großstadt vor allem Erstaunen aus.
Ärzte Zeitung, 03.06.2005
Zu wenig Transparenz bei Organspende
Kommentar von Nicola Siegmund-Schultze
Manchmal wird erst bei einem Blick zurück klar, daß eine Zeit glücklich gewesen ist. So mag es den Transplantationsmedizinern gehen.
Ärzte Zeitung, 03.06.2005
Täglich sterben drei Patienten, die auf ein Spenderorgan warten
Kardinal Karl Lehmann ruft zu Spendenbereitschaft auf / Tag der Organspende
MAINZ (nsi). Zwölf Organe werden durchschnittlich pro Tag in Deutschland verpflanzt. Zugleich aber sterben drei Patienten auf den Wartelisten. An dieser traurigen Bilanz hat sich seit Jahren kaum etwas geändert.
Ärzte Zeitung, 03.06.2005
Ärztekammer Saarland fordert Transplantationsbeauftragte
Der Präsident der Ärztekammer des Saarlandes Sanitätsrat Dr. Franz Gadomski hat im Rahmen der Diskussion um die Änderung des Saarländischen Krankenhausgesetzes die Einsetzung von Transplantationsbeauftragten an den saarländischen Krankenhäusern gefordert.
PRESSEMITTEILUNG Ärztekammer Saarland 02.06.05
Mai 2005
Organempfänger in USA starben an Nager-Virus
NEW YORK (mut). In den USA sind drei Menschen nach einer Organtransplantation an einer Infektion mit LCM-Viren gestorben. Der Organspender war mit den Viren infiziert, aber nicht erkrankt.
Ärzte Zeitung, 27.05.2005
USA: Hamster-Virus tötete Transplantatpatienten
ATLANTA. Erneut sind Transplantationspatienten mit tödlichen Erregern infiziert worden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.05.05
Hamstervirus tötet drei Transplantatempfänger
Organspenderin infizierte sich vermutlich bei ihrem Haustier mit dem LCMV-Virus
PRESSETEXT.AUSTRIA 25.05.05
USA: Mörder darf keine Leber spenden - hingerichtet
Weil er seiner Schwester mit einer Organtransplantation das Leben retten wollte, hat ein zum Tode verurteilter Mörder um Aufschub seiner Hinrichtung gebeten. Doch die Richter im US-Bundesstaat Indiana kannten kein Pardon. Am frühen Morgen wurde der 40-jährige Gregory Scott Johnson mit einer Giftinjektion getötet.
SPIEGEL ONLINE - 25. Mai 2005
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin ruft zur Organspende auf: Aktion "Als Geschenk das Leben"
Wiesbaden - Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) unterstützt die Aktion "Als Geschenk das Leben - Organe spenden & schützen". In dem bundesweiten Projekt fordert sie Menschen zur Organspende auf.
PRESSEMITTEILUNG Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften 24.05.05
Sachsen will Transplantation ergänzend regeln
DRESDEN (dür). Mit einem Sächsischen Ausführungsgesetz zum Transplantationsgesetz will die Landesregierung die Organspende in Sachsen verbessern.
Ärzte Zeitung, 19.05.2005
Haut aus dem Reagenzglas
Visionen und Realität der regenerativen Medizin
Von Volkart Wildermuth
Medizin. - Forscher wie Politiker malen gelegentlich ein medizinisches Wunderland aus, in dem die regenerative Medizin mit Stammzellentherapie und therapeutischem Klonen in Kranken Organe nachwachsen lässt.Was die Mediziner und Wissenschaftler schon heute zustande bringen, das kann man derzeit in Leipzig erfahren, auf dem zweiten Weltkongress für Regenerative Medizin.
DEUTSCHLANDFUNK 18.05.05
Das Klassentreffen der Körperspender
Der umstrittene Plastinator Gunther von Hagens empfängt seine künftigen Exponate: "Sie sind die Grundlage meiner Arbeit"
von Gisela Kirschstein
DIE WELT 17.05.05
Rezeptorblocker sollen Spender-Organe retten
Hemmstoffe gegen den Rezeptor CCR5 im Tierversuch erprobt / Rezeptorblocker bereits gegen HIV entwickelt
MÜNCHEN (wst). Durch die medikamentöse Blockade eines spezifischen Rezeptors auf Entzündungszellen hofft man, schon bald eine weitere Strategie gegen Abstoßungsreaktionen bei Transplantationspatienten in der Hand zu haben.
Ärzte Zeitung, 13.05.2005
Staatsregierung Sachsen gibt Entwurf eines Sächsischen Ausführungsgesetzes zum Transplantationsgesetz zur Anhörung frei
Die Sächsische Staatsregierung hat auf ihrer heutigen Kabinettssitzung den Referentenentwurf eines Sächsischen Ausführungsgesetzes zum Transplantationsgesetz beschlossen. Dieser wird nun den betroffenen Verbänden und Selbsthil-fegruppen zur Anhörung zugeleitet.
PRESSEMITTEILUNG Sachsen.de 03.05.05
April 2005
Abstoßung trotz gleicher Gewebemerkmale
Heidelberger Wissenschaftler veröffentlichen im "Lancet", warum Nierentransplantate von Geschwistern nicht immer toleriert werden
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Heidelberg 29.04.05
Entschluß zur Organspende selten bereut
MÜNCHEN (wst). Entscheiden sich Menschen, einem nahestehenden Patienten mit entsprechender Organinsuffizienz eine Niere oder einen Teil ihrer Leber zu spenden, bereuen sie dies aller Erfahrung nach so gut wie nie.
Ärzte Zeitung, 21.04.2005
Anm.: Hier geht es um Lebendspende, nicht um Organspende von sog. "Hirmntoten".
Plädoyer für Ringtausch bei Lebend-Nierentransplantation
BALTIMORE. Viele dialysepflichtige Patienten haben Bekannte oder Verwandte, die ihnen eine Niere überlassen würden. In der Praxis scheitert die Lebendspende jedoch häufig an der fehlenden Gewebeverträglichkeit.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.04.05
Medizintourismus: Neue Niere made in Germany
Von Juliane Salzer
Bei ernsthaften Gesundheitsproblemen verlassen sich arabische Patienten gern auf deutsche Spezialisten. Die klammen Krankenhäuser der Bundesrepublik freut das. Denn die Patienten aus dem Orient zahlen gut.
SPIEGEL ONLINE 20.04.05
Auch etwas fette Lebern werden transplantiert
Wegen Organmangels müssen Ärzte oft suboptimale Lebern übertragen / Recht hohe Bereitschaft zur Lebendspende
MÜNCHEN (wst). Die technischen Voraussetzungen für eine Leberübertragung haben sich zwar stetig verbessert, der Erfolg wird aber durch fehlende Organe geschmälert: Ärzte müssen oft suboptimale Organe verwenden, und die Empfänger sind bereits oft in einem für den Eingriff kritischen Zustand.
Ärzte Zeitung, 19.04.2005
Organspende mit fremder Blutgruppe
An der Berliner Charité konnte einer 50-jährigen Dialysepatientin aus Brandenburg die Niere ihres Ehemannes eingepflanzt werden, obwohl er eine unverträgliche Blutgruppe hat.
TAGESSPIEGEL 19.04.05
Medizin-Sensation: Neue Niere trotz anderer Blutgruppe
Neues Gerät in der Charité filtert Antikörper aus dem Blut - Organtransplantation erfolgreich verlaufen
von Tanja Kotlorz
DIE WELT 19.04.05
Transplantationsmedizin - quo vadis?
Deutschland spielt inzwischen im internationalen Orchester der Organtransplantation mit. Bis jetzt war es von Organhandel weitgehend verschont
Die Organmangeldebatte, die in den USA und Großbritannien bereits in den 80er-Jahren begann, ist nun auch hierzulande angekommen.
TAZ 15.04.05
"Nicht frei von Nebenwirkungen"
Günther Jonitz, Vorstand bei der Bundesärztekammer, setzt sich für Qualitätssicherung in der Transplantationsmedizin ein. Mehr Transparenz würde deren Image verbessern - denn das öffentliche Vertrauen in die Transplantationsmedizin hat gelitten
Interview Ulrike Kopetzky
TAZ 15.04.05
Der Tod und der Organmarkt
Alternativen suchen
Im Angesicht des Todes greift man nach jedem Strohhalm. Er setzt Suchenergien frei, sowohl bei den Kranken wie bei den ÄrztInne
Kommentar Ulrike Kopetzky
TAZ 15.04.05
Dritter Tollwut-Patient an tödlicher Organspende gestorben
45-Jähriger trotz neuer Behandlung im Marburger Universitätsklinikum gestorben
Nach der Transplantation von Tollwut-verseuchten Spenderorganen ist auch der dritte infizierte Organempfänger gestorben.
ZDF.heute 07.04.05
Dritter Tollwut-Patient tot - Marburger nach knapp zwei Monaten gestorben
MARBURG/MAINZ. Der bei einer Organspende mit Tollwut infizierte Mann aus dem hessischen Marburg ist seiner Krankheit erlegen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.04.05
Transplantations-Beauftragte ohne Rechte, Scheu vor dem Angehörigengespräch - viele Hürden für Organspenden
Von Christian Beneker
Ärzte Zeitung, 06.04.2005
Elektronische Gesundheitskarte: Organspenden ja, Fotos nein
Über die Ausgestaltung der elektronischen Gesundheitskarte, die ab 2006 die bisherige Krankenkassenkarte ablöst, gibt es weiterhin höchst unterschiedliche Ansichten.
HEISE ONLINE 06.04.2005
CSU will Organspendebereitschaft auf Gesundheitskarte speichern
Gesundheitskarte und zugleich Organspendeausweis?
BERLIN. Die CSU setzt sich dafür ein, dass auf den neuen Gesundheitskarten automatisch gespeichert wird, ob deren Besitzer Organspender ist.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.04.05
6000 Internisten werden in Wiesbaden erwartet
Manfred Weber hält daran fest: Wer nicht bereit ist, Organe zu spenden, soll im Notfall auch keines bekommen
WIESBADEN (fuh). Heftiger Widerspruch läßt ihn unbeeindruckt: Unmittelbar vor der Eröffnung des Internisten-Kongresses in Wiesbaden hat der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin Professor Manfred Weber gestern noch einmal seine Forderung zu Organspenden bekräftigt:
Ärzte Zeitung, 04.04.2005
12 000 Patienten brauchen Organspenden
Täglich sterben drei Menschen, weil sie vergeblich auf Herz, Nieren und Leber gewartet haben
Wiesbaden/Neu-Isenburg - In Deutschland werden nur halb so viele Organe gespendet wie medizinisch dringend nötig.
BERLINER MORGENPOST 03.04.05
Transplantate nur für Organspender?
Vorschlag der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin stößt auf großen Widerstand
von Ranty Islam
DIE WELT 01.04.05
Zurück zur Presserubrik
|