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Kritische Informationen der InteressenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland
zum Thema Organspende / Lebendspende / Transplantation / Hirntod
Presse
Artikel und Meldungen zu Organspende / Transplantation / Hirntod im Januar / Februar / März 2005
Stand: 04.06.05
März 2005
Internisten fordern: Nur Spendewillige sollen selbst Organe bekommen
Wer keine Organe spenden will, soll nach Meinung des Ärztefunktionärs Manfred Weber im Notfall auch selbst keine bekommen. Der Mangel an Spenderorganen kostet in Deutschland täglich zwei Menschenleben.
SPIEGEL ONLINE 30.03.05
Postmortale Organspende: Hilfe für die Angehörigen
Klinkhammer, Gisela
Die Enquete-Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“ ging unter anderem der Frage nach, ob es Defizite bei der Umsetzung der geltenden Regelungen gibt.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 12 vom 25.03.2005, Seite A-806
"Lebend-Organspende sollte Ausnahme bleiben!"
Bundesärztekammer-Präsident Hoppe warnt vor Risiken / Bundestags-Enquete-Kommission legt Zwischenbericht vor
BERLIN (fuh). Lebend-Organspenden sollten in Deutschland die absolute Ausnahme bleiben. Diese Auffassung hat Bundesärztekammerpräsident Professor Jörg-Dietrich Hoppe mit Blick auf einen gestern vorgelegten Zwischenbericht der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" zu Lebendspenden vertreten.
Ärzte Zeitung, 18.03.2005
Hoppe: Lebend-Organspende sollte absolute Ausnahme sein
(PdÄ) "Die Lebend-Organspende sollte die absolute Ausnahme bleiben", sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, in einem Interview der Nachrichtenagentur KNA.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 17.03.05
Zwischenbericht empfiehlt Verbesserung der Situation von Organspendern
Enquete-Kommission
Berlin: (hib/JOH) Eine völlige Neuorientierung und Abkehr von den grundlegenden Prinzipien des Transplantationsgesetzes hält die Enquete-Mission "Ethik und Recht der modernen Medizin" nicht für notwendig. Das teilte der Vorsitzende der Kommission, René Röspel (SPD) am Donnerstagmittag bei der Vorstellung des Zwischenberichts zur Organlebendspende mit.
HIB 085/2005 17.03.2005
Kurzfassung Zwischenbericht der Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin zur Organlebendspende
16 Seiten (2,65 MB), BT-Drs. 15/5050veröffentlicht 17.03.05
Zwischenbericht der Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin zur Organlebendspende
100 Seiten (2,65 MB), BT-Drs. 15/5050 veröffentlicht 17.03.05
Organspende? Angehörige verweigern oft die Einwilligung
BERLIN (fuh). Nahe Angehörige tun sich in der Regel extrem schwer, eine Einwilligung für eine Organspende von gestorbenen Verwandten zu geben. Auch dies ist ein Grund dafür, daß in Deutschland immer noch zu wenig Organe gespendet werden, wie bei einer Anhörung der Bundestags-Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" in Berlin deutlich geworden ist.
Ärzte Zeitung, 17.03.2005
Hemmschwelle bleibt der Hirntod
In Deutschland gibt es viel zu wenige Organspender – Anhörung vor Enquete-Kommission des Bundestages befasst sich mit den Gründen
Von Christoph Scholz
DIE TAGESPOST vom 17.03.2005
Tollwut-Patient ist im Koma
Zustand des Empfängers von infizierter Niere weiter ernst
MARBURG (dpa). Auch vier Wochen nach Beginn einer neuartigen Behandlung bleiben die Aussichten für den an Tollwut erkrankten Organempfänger in Marburg unklar, so der Leiter des Instituts für Virologie an der Universität Marburg, Professor Hans-Dieter Klenk.
Ärzte Zeitung, 16.03.2005
Organspenden kommen aus dem Osten
Ostdeutsche sind überdurchschnittlich häufig zu Organspenden bereit. In Mecklenburg-Vorpommern wohnen die meisten Spender. Vermutete Ursache: In Ostdeutschland gibt es mehr große Krankenhäuser mit Maximalversorgung als im Westen
Von Nadine Bös
TAZ 16.03.05
Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin"
14.03.2005: Öffentliche Anhörung zum Thema "Organisation der postmortalen Organspende in Deutschland"
Die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" veranstaltete am 14. März 2005 eine öffentliche Anhörung zum Thema "Organisation der postmortalen Organspende in Deutschland".
Auf Grundlage eines umfangreichen Fragenkatalogs untersuchte die Kommission, weshalb in Deutschland das Aufkommen von Organspenden weiterhin geringer ist als in anderen europäischen Ländern. Hierzu waren zehn Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis eingeladen. Die Kommission interessierte sich dabei für die Fragen, ob es in Deutschland Defizite bei der Umsetzung der geltenden Regelungen gibt und wie etwaige Mängel zu beheben sind. Im Fokus standen insbesondere die Aufklärung der Bevölkerung, die Arbeit der Deutschen Stiftung Organtransplantation und die Praxis der Organspende in den Krankenhäusern.
Hier finden Sie den Fragekatalog, die Expertenliste und die Stellungnahmen
Ärzte streiten um das Herz einer Organspenderin
GÖTTINGEN (pid). Daß eine gesetzliche Regelung für die Verwendung menschlichen Gewebes dringend erforderlich ist, zeigt ein Vorfall an der Göttinger Uniklinik.
Ärzte Zeitung, 14.03.2005
Umstrittene Organspende
Parlament in Den Haag stoppt Neuregelung
DEN HAAG (dpa). Die Entnahme von Organen nach dem Tod bleibt in den Niederlanden weiter an eine vorausgegangene Zustimmung des Organspenders gebunden. Mit 78 gegen 68 Stimmen lehnte das Parlament in Den Haag am Dienstag eine umgekehrte Regelung ab.
Ärzte Zeitung, 10.03.2005
Irische Patienten zur Organtransplantation nach Großbritannien
DUBLIN. Immer mehr irische Patienten, die eine Organtransplantation benötigen, werden zur Operation nach Großbritannien geschickt, weil in Irland nicht genug entsprechende Versorgungseinrichtungen existieren.
Deutsches Ärzteblatt 10.03.05
Kauch: Zugelassener Spenderkreis bei Organspenden sollte ausgeweitet werden
BERLIN. Zur heutigen Schlussabstimmung über den Zwischenbericht "Organlebendspende" der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" erklärt der Obmann der FDP-Bundestagsfraktion in der Kommission, Michael Kauch:
Die FDP-Vertreter in der Enquete-Kommission haben bei der heutigen Schlussabstimmung dem Zwischenbericht "Organlebendspende" nicht zugestimmt.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB, FDP 07.03.2005
"Kein Fehlverhalten der Ärzte zu erkennen"
Minister Jürgen Zöllner sieht nach Tollwut durch gespendete Organe keine Versäumnisse
MAINZ (ddp). Im Tollwutfall an der Mainzer Universitätsklinik sieht der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Jürgen Zöllner (SPD) keine Anzeichen für Versäumnisse der transplantierenden Ärzte.
Ärzte Zeitung, 03.03.2005
Zellzucht auf dem Körper soll Transplantation überflüssig machen
BERLIN (gvg). Um langwieriges Züchten von Hautzellen in der Kulturschale für die Eigenhauttransplantation nach Verbrennungen zu umgehen, könnten diese Zellen in Zukunft auf der Wunde selbst gezüchtet werden. An einem dafür nötigen, auf die Haut aufsetzbaren Bioreaktor wird in Berlin geforscht.
Ärzte Zeitung, 02.03.2005
Februar 2005
Wegen des Organmangels werden immer mehr Organe auch von intoxikierten Spendern akzeptiert
Von Nicola Siegmund-Schultze
Todesursache Drogenkonsum oder andere Vergiftungen: Auch viele Ärzte unter den Zeitungslesern wundern sich, daß das keine Kontraindikationen für eine Organspende sind.
Ärzte Zeitung, 25.02.2005
"Die Symptome paßten sehr gut zu einer Drogenpsychose"
Von Nicola Siegmund-Schultze
Hypoxischer Hirnschaden, Zustand nach Reanimation, Polytoxikomanie und Verdacht auf Myokarditis: Diese Befunde waren auf dem Leichenbegleitschein vermerkt, als Pathologen der Universitätsklinik Mainz Mitte Februar eine Organspenderin untersuchten, die mit dem Tollwutvirus infiziert war (die "Ärzte Zeitung" berichtete).
Ärzte Zeitung, 25.02.2005
Infektionen durch Organspende: Ein geringes Restrisiko bleibt bestehen
Zylka-Menhorn, Vera
Was zum Schutz des Tranplantatempfängers vor infektiösen Erkrankungen routinemäßig getestet wird
Nach dem Tod von zwei Transplantationspatienten, die Organe einer mit Tollwutviren infizierten Spenderin erhalten hatten, sorgen sich die Koordinatoren des Organspendeprozesses, dass dieses sehr seltene – und nicht vorhersehbare – Ereignis das Ansehen der Transplantationsmedizin schmälern könnte.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 8 vom 25.02.2005, Seite A-482
Herz, wachs’ nach
Beschädigte Herzklappen müssen ausgetauscht werden. Ersatz aus körpereigenem Gewebe könnte eine Alternative sein
Von Christian Bernhart
DIE ZEIT 24.02.2005 Nr.9
Organspende im Jahr 2004 stabil
Im Jahr 2004 ließen sich zwar die sehr guten Ergebnisse des Jahres 2003 nicht wiederholen, aber das Jahr 2004 liegt auf dem Niveau der Jahre 2001 – 2003.
PRESSEMITTEILUNG DSO 24.02.05
Stiftung Organtransplantation hält Sicherheitstests für ausreichend
KÖLN. Die Deutsche Stiftung Organstransplantation (DSO) warnt angesichts der Todesfälle durch Organspenden einer tollwutinfizierten Patientin vor einer Diskreditierung von Transplantationen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.02.05
Anm.: Kritiker sehen dies anders
Tod durch tollwutinfizierte Organe: Deutsche Stiftung Organspende (DSO) widerspricht sich selbst und bestätigt Diagnosefehler der Mediziner
Von Roberto Rotondo(Hamburg), www.transplantation-information.de am 22.02.2005
Organspende ist auch möglich bei Drogenkonsum
HANNOVER (dpa). Konsum von Drogen wird nicht als generelles Risiko für Organspenden angesehen.
Ärzte Zeitung, 21.02.2005
Tollwut ist kaum auszuschließen
Ein Virus-Nachweis bei Organspendern würde zwei bis drei Tage dauern
NEU-ISENBURG (nsi). Die Tollwut-Infektion bei Organempfängern hätte sich nicht verhindern lassen, berichten Virologen und Transplantations-Ärzte. Es fehlen schnelle Virus-Nachweise, außerdem hatte die Spenderin keine eindeutigen Tollwutsymptome.
Ärzte Zeitung, 21.02.2005
Nach Organspende: Patientin in Hannover an Tollwut gestorben
Die mit Tollwut infizierte Patientin in der Medizinischen Hochschule Hannover ist gestorben. Das teilte ein Sprecher der Klinik heute mit. Die Frau hatte eine Lunge von einer Organspenderin erhalten, die sich in Indien mit dem Virus infiziert hatte.
SPIEGEL ONLINE 20.02.05
Tollwutinfektionen durch Organspende - Alles nur "ein schreckliches Unglück"?
Nichts sehen, Nichts hören, Nichts sagen bzw. die Verantwortung von sich weisen und auf die Erfolge der Transplantationsmedizin verweisen ist offenbar die Devise der Verantwortlichen! Aber ganz so einfach ist es nicht.
Ein Beitrag von Roberto Rotondo
www.transplantation-information.de 20.02.05
Lebendtransplantationen: Hohe Stabilität der Spendebereitschaft
Rittner, Christian
Circa hundert Experten suchten bei einem Symposium in Mainz nach Antworten auf bis heute ungeklärte ethische und juristische Fragen.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 7 vom 18.02.2005, Seite A-414
Gefährliche Transplantation: Empfänger von tollwutinfizierten Organen ringen mit dem Tod
Von den drei Patienten, die sich in Deutschland vermutlich bei einer Organtransplantation an Tollwut infiziert haben, sind zwei lebensbedrohlich erkrankt. Sollte sich der Tollwut-Verdacht bestätigen, wäre es der erste Fall dieser Art in Deutschland.
SPIEGEL ONLINE 17.02.05
Organspenderin war mit Tollwut infiziert
Zwei Patienten schweben in Lebensgefahr
Die junge Frau, deren Organe nach ihrem Tod transpantiert wurden, war tatsächlich mit Tollwut infiziert. Dies hätten Tests ergeben, teilte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Donnerstag in Neu-Isenburg mit. Sechs Menschen hatten Organe der Frau erhalten.
ZDF heute 17.02.05
Organempfänger in Deutschland mit Tollwut infiziert
Zustand von drei Patienten äußerst kritisch - Spenderin hatte sich offenbar in Indien mit der tödlichen Infektionskrankheit angesteckt
Hannover - Nach Transplantationen von Organen einer höchstwahrscheinlich mit Tollwut infizierten Spenderin sind in Deutschland vermutlich drei Empfänger mit der tödlichen Krankheit angesteckt worden.
DIE WELT 17.02.05
Künstliche Herzen statt Transplantation: "Chance auf ein neues Leben"
Patienten mit schweren Herzerkrankungen, die eine Transplantation benötigen würden, müssen häufig zu lange auf das lebensrettende Organ warten. Neue mechanische Unterstützungssysteme für den Herz-Kreislauf können nicht nur dabei helfen, die Wartezeit zu überbrücken, sondern auch die Transplantation überhaupt ersetzen, berichtete Prof. Dr. Christof Schmid bei der Jahreskonferenz der Herzchirurgen in Hamburg.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. 13.02.05
Nordosten ist Spitze bei Organspenden
SCHWERIN (di). 36 Organspenden pro eine Million Einwohner - damit weist Mecklenburg-Vorpommern nach Angaben des Schweriner Sozialministeriums die höchste Organspenderate in Deutschland auf.
Ärzte Zeitung, 09.02.2005
Insel-Zellen lebend gespendet
EDMONTON/KYOTO (Rö). Diabetes-Spezialisten aus Edmonton in Kanada und aus Kyoto ist es nach ihren Angaben erstmals gelungen, Insel-Zellen von einer Lebend-Spenderin auf eine Typ-1-Diabetikerin zu transplantieren.
Ärzte Zeitung, 09.02.2005
Verzweifelt gesucht: Spenderorgane
In Deutschland sterben jährlich hunderte Menschen, denen mit einer Transplantation geholfen werden könnte – Große Anfrage der CDU im Bundestag
Von Christoph Scholz
DIE TAGESPOST vom 05.02.2005
Organspende: Unter Kostendruck
Gerade bei sensiblen Themen wie Sterben, Tod und Organspende genügen Aufklärungsbroschüren und Flyer allein nicht, um Menschen zu überzeugen. Das scheint die Bundesregierung nicht vollständig erkannt zu haben.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 5 vom 04.02.2005, Seite A-237
Organspende: Der Schlüssel liegt im Krankenhaus
Mauer, Dietmar; Gabel, Doris; Smit, Heiner; Kirste, Günter
Die Möglichkeiten zur Steigerung der Organspende werden nicht ausreichend umgesetzt. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation bietet hierfür umfangreiche Angebote.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 5 vom 04.02.2005, Seite A-260
Hirntodbestimmung und Betreuung des Organspenders: Eine Herausforderung für die Intensivmedizin
Bein, Thomas; Schlitt, Hans J.; Bösebeck, Detlev; Bele, Sylvia; Krämer, Bernhard K.; Taeger, Kai
Zusammenfassung
Trotz erheblicher Fortschritte in der Transplantationsmedizin besteht weiterhin ein Mangel an verfügbaren Organen für schwer kranke Patienten. Die Intensivmedizin nimmt hier eine Schlüsselrolle ein, weil die Feststellung des Hirntodes und die Vorbereitung zur Organspende (Einholung der Zustimmung der Angehörigen, organerhaltende Maßnahmen, Organisation der Organspende) in den Aufgabenbereich des intensivmedizinischen Personals fallen.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 5 vom 04.02.2005, Seite A-278
Januar 2005
"Es fehlt der Schwung bei der Aufklärung über Organspenden"
Von Nicola Siegmund-Schultze
Neun Monate hat es gedauert, bis die Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag doch noch eine Antwort von der Regierung auf ihre Große Anfrage bekamen: 47 Fragen zum Thema "Förderung der Organspende", zu dem Problem, wie das Transplantationsgesetz von 1997 wirkungsvoller umgesetzt und die Zahl der Organspenden erhöht werden könne.
Ärzte Zeitung, 28.01.2005
BzgA-Umfrage: Ärzte unterstützen Aufklärung zur Organspende
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung präsentiert Ergebnisse der Repräsentativbefragung von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zur Organspende
PRESSEMITTEILUNG Bundeszentrale gesundheitliche Aufklärung (BzgA) 26. Januar 2005
Sozialfall nach Organspende -Krankenkassen verweigern OP-Kosten
Transskript "report" 24.01.05
Anm.: Hier geht es um die Folgen einer Lebendspende
Organtransplantation feiert runde Geburtstage
Allerdings ist sie immer noch keine Routineoperation
Andrea Naica-Loebell
Vor fünfzig Jahren fand die erste erfolgreiche Nierentransplantation statt, aber schon vor hundert Jahren erhielt ein durch einen Unfall erblindeter Mann die Hornhaut eines Toten und damit für den Rest seines Lebens sein Augenlicht wieder.
TELEPOLIS 23.01.2005
Enquete für restriktive Regeln bei Lebendorganspende
Bundestagsgremium gegen Korrekturen am geltenden Transplantationsgesetz / Lebendorganspenden nur zwischen Bekannten oder Verwandten
BERLIN (hak). Die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" will die gesetzlichen Grundlagen für Lebendorganspenden nicht erweitern. Eine entsprechende Empfehlung stimmte das Bundestagsgremium am Montag ab.
Ärzte Zeitung, 19.01.2005
Herzverpflanzung trotz ungleicher Blutgruppen
MÜNCHEN (eb). Erstmals in Deutschland ist am Münchner Klinikum Großhadern die Transplantation zweier Herzen trotz unterschiedlicher Blutgruppen von Spender und Empfänger gelungen.
Ärzte Zeitung, 19.01.2005
Nur 40 Prozent der dazu verpflichteten Kliniken melden potentielle Organspender
Rund 12 000 deutsche Patienten stehen derzeit auf den Wartelisten für ein Spenderorgan - Deutsche Krankenhausgesellschaft weist die Vorwürfe der Bundesregierung zurück
von Birgitta vom Lehn
DIE WELT 17.01.05
Kauch: Ethik-Enquete-Kommission mutlos bei Lebensrettung durch Organspende
BERLIN. Zur heutigen Beratung der Empfehlungen der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" des Deutschen Bundestages zur Organ-Lebendspende erklärt der Obmann der FDP-Bundestagsfraktion in der Kommission, Michael KAUCH:
Wieder einmal tritt die Enquete-Kommission des Bundestages auf die Bremse, wenn es um Heilungschancen für Menschen geht. Die Mehrheit der Kommission hat heute jede Ausweitung der Transplantationsmöglichkeiten unter Lebenden abgelehnt.
PRESSEMITTEILUNG FDP-Bundestagsfraktion 17.01.2005
Kliniken sollen für mehr Organe sorgen
Gesundheitsministerium legt Bericht über Organspenden vor. Die Ausweitung von Lebendspenden soll den Mangel beseitigen
TAZ 13.01.05
Rund 11.000 Kranke aus Deutschland warten auf Organspende
Gesundheit und Soziale Sicherung/Antwort auf Große Anfrage
Berlin: (hib/BES) Die Bundesregierung sieht keine Notwendigkeit, die Betreuung und Koordinierung der Lebendorganspende in Deutschland zu verbessern und zieht in ihrer Antwort (15/4542) auf eine Große Anfrage der CDU/CSU-Fraktion (15/2707) auch eine positive Bilanz des Ende 1997 in Kraft getretenen Transplantationsgesetzes.
HIB 001/2005 03.01.2005
Förderung der Organspende
Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten Julia Klöckner, Thomas Rachel,
Andreas Storm, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU – Drucksache 15/2707
40 Seiten, Drucksache 15/4542 16.12.2004
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