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zum Thema Organspende / Lebendspende / Transplantation / Hirntod
Presse
Artikel und Meldungen zu Organspende / Transplantation / Hirntod im Januar / Februar 2010
4 Artikel, Stand: 09.02.10
Februar 2010
„Künstliches Pankreas“ reguliert Blutzucker besser
Cambridge – Ein „künstliches Pankreas“, das die Insulindosis ständig auf den Blutzucker abstimmt, ist für Diabetiker einen Schritt näher gerückt.
AERZTEBLATT.DE 05.02.10
Transplantierte Unterkieferspeicheldrüse befeuchtet trockenes Auge
Lübeck – Chirurgen am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein haben am Donnerstag einem 43-jährigen Patienten die Glandula submandibularis seines Bruders transplantiert. Nach Angabe der Klinik war es die weltweit erste Operation dieser Art.
AERZTEBLATT.DE 05.02.10
Sicca-Syndrom: Weltweit erste Transplantation einer Unterkieferspeicheldrüse von Mensch zu Mensch
Am 4. Februar 2010 erfolgte in der Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, weltweit erstmals die Verpflanzung einer Unterkieferspeicheldrüse von Mensch zu Mensch. Das Ziel des Eingriffs ist die permanente Befeuchtung der Augenoberfläche eines 43-jährigen Patienten.
PRESSEMITTEILUNG Universität zu Lübeck 05.02.10
Tranplantationsmedizin: Kompetenzzentrum in Niedersachsen gegründet
Göttingen/Hann.Münden –Das Nephrologische Zentrum Niedersachsen (NZN) in Hann. Münden und die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) arbeiten bei der Organtransplantation künftig eng zusammen.
AERZTEBLATT.DE 03.02.10
Forscher lassen erstmals Knorpel nachwachsen
Von Pia Heinemmann
Knorpel in Gelenken können nicht von alleine nachwachsen – sind sie einmal abgenutzt oder zerschlissen, dann bleibt oft nur der Schmerz: Wissenschaftler suchen deshalb seit Jahren nach Methoden, Knorpelzellen dazu zu bringen, sich wieder aufzubauen. US-Forschern ist jetzt der Durchbruch gelungen.
WELT Online 02.02.10
Januar 2010
Augenheilkunde: Stammzellen regenerieren Cornea
Gerste, Ronald D.
Tissue engineering ist zukunftsträchtig, auch in der Ophthalmologie. Eine zerstörte Hornhaut lässt sich mit Stammzellen aus dem Limbus wiederherstellen.
Deutsches Ärzteblatt 2010; 107(4) 29.01.10
Herzschlag in der Petrischale
Von David Ewing Duncan
Der Firma Cellular Dynamics International ist womöglich ein medizinischer Durchbruch gelungen: Sie kann aus körpereigenen Zellen erstmals in größeren Mengen funktionstüchtige Herzzellen für Medikamententests und Grundlagenforschung produzieren.
TECHNOLOGY REVIEW 29.01.10
BÄK plädiert für Änderungen am Transplantationsgesetz
Nach zwölf Jahren steht eine Überprüfung des Transplantationsgesetzes an. Sorgen bereitet Experten die neue EU-Richtlinie.
Von Rebecca Beerheide
Ärzte Zeitung, 27.01.10
Zwei Schmähpreise für Roche
Der Schweizer Pharmagigant Roche hat beim "public eye award" in Davos zwei Schmähpreise erhalten. Die Organisatoren werfen Roche vor, Studien mit Menschen zu machen, denen ein Organ unbekannter Herkunft transplantiert wurde.
SWISSINFO.CH 27.01.10
Roche - Nominiert für den Public Eye Swiss Award 2010 von Déclaration de Berne
Hintergrundinfos zur Nominierung und den Studien von Roche mit Organtransplantierten aus China
Wie man einer Leiche Danke sagt
Von Steffen Eggebrecht
Bei der Ärzteausbildung sind Körperspenden unentbehrlich. Rostocker Medizinstudenten haben einen Weg gefunden, sich nach dem Präparierkurs bei den Toten zu bedanken: Sie singen im Chor, entzünden Kerzen für die Spender - und erzählen den Hinterbliebenen vom Sektionssaal.
SPIEGEL Online 27.01.10
Bundesärztekammer gegen Zentralisierung bei Organspende
Berlin – Die Bundesärztekammer (BÄK) spricht sich gegen die von der EU-Kommission geplante Richtlinie über Qualität und Sicherheit von Organen aus.
AERZTEBLATT.DE 26.01.10
Wenker: "Brüsseler Zentralisierungspläne bei Organspende lösen keine Probleme, sondern schaffen neue"
Berlin. „Wir brauchen eine größere Motivation zur Organspende. Wir brauchen flächendeckend Transplantationsbeauftragte in den Krankenhäusern, vor allem aber müssen wir das Niveau der Transplantationsmedizin in Deutschland sichern und uns gemeinsam mit der Bundesregierung gegen die Brüsseler Zentralisierungspläne stemmen“, sagte Dr. Martina Wenker vom Vorstand der Bundesärztekammer (BÄK) auf dem heute beginnenden 2. Wissenschaftlichen Symposium der BÄK zur Lage der Transplantationsmedizin in Berlin.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 26.01.10
Die Lebenden und die Toten
Die Transplantationsmedizin beginnt sich von der "Tote-Spender-Regel" zu verabschieden
Linus S. Geisler
Die "Tote-Spender-Regel" (Dead Donor Rule), die seit rund 40 Jahren in der Transplantationsmedizin akzeptiert ist, formuliert zwei ethische Normen, die die Praxis der Organentnahme betreffen: Lebenswichtige Organe dürfen nur von toten Patienten entnommen werden; lebende Patienten dürfen nicht für oder durch eine Organentnahme getötet werden. Derzeit gibt es Bestrebungen, das Konzept des Hirntodes oder des Herztodes auszuhöhlen und die Entnahme lebenswichtiger Organe zur Organspende bereits bei Lebenden zu legitimieren. Linus S. Geisler warnt vor einem fundamentalen Tabubruch.
UNIVERSITAS, 65. Jahrgang, Nr. 763, Ausgabe Januar 2010, S. 4-13
Psychosoziale Nachsorge bei Organtransplantation
Wutzler, Uwe; Venner, Margit
Diskussion, DOI: 10.3238/arztebl.2010.0038a zu dem Beitrag Nachsorge bei Organtransplantierten von Dr. med. Harald Schrem, Dr. med. Hannelore Barg-Hock, Prof. Dr. med. Christian P. Strassburg, Prof. Dr. med. Anke Schwarz, Prof. Dr. med. Jürgen Klempnauer in Heft 9/2009
Die Transplantation eines fremden Organs kann neben den dargestellten organpathologischen Folgeerkrankungen auch mit einer Vielzahl psychischer Belastungsreaktionen und seelischen Störungen verbunden sein.
Deutsches Ärzteblatt 2010; 107(3) 22.01.10
Woher stammen die Organe?
Von Martina Keller
Der Pharmakonzern Roche betreibt umstrittene Studien in China – und soll dafür die Auszeichnung »übelstes Unternehmen des Jahres« bekommen
DIE ZEIT Nr. 04, 21.01.10
Dick Marty jagt die Organhändler
Der Sonderberichterstatter des Europarates, Dick Marty, geht Berichten über Organhandel während des Kosovo-Krieges nach. Dafür traf er in Pristina offizielle Verantwortliche.
20MIN.CH 20.01.10
BR Deutschland / VR China: Vorstand des Uniklinikums setzt Vortrag über Organraub kurzfristig ab
IGFM: Ein Tiefschlag für die Menschenrechte
Heidelberg / Frankfurt am Main - Der von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Kooperation mit dem Transplantationszentrum der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg für den 11. Januar 2010 geplante Vortrag des kanadischen Menschenrechtsverteidigers David Kilgour über Organraub in China wurde vom Vorstand des Klinikums der Universität Heidelberg kurzerhand abgesetzt.
PRESSEMITTEILUNG Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) 20.01.10
Organspendezahlen in 2009 weiterhin alarmierend
Deutsche Stiftung Organtransplantation ergreift Maßnahmen, um mehr Menschen zu retten
Das Jahr 2009 brachte keine nennenswerte Steigerung der Organspende in Deutschland.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Stiftung Organtransplantation DSO 19.01.10
Zahl der Organspenden stagniert
Frankfurt/Düsseldorf – Die Zahl der Organspenden in Deutschland stagnierte 2009 auf dem Ergebnis des Vorjahres und damit auf einem langjährigen Tiefpunkt.
AERZTEBLATT.DE 19.01.10
Kanadische Anwälte in der Schweiz mit Menschenrechtspreis ausgezeichnet
Erich Bachmann
Bern – Die Schweizer Sektion der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hat mit ihrer diesjährigen Preisvergabe zwei Kanadier für ihren unermüdlichen und erfolgreichen Kampf gegen den Organraub an Falun Gong-Praktizierenden in China geehrt.
Epoch Times Deutschland 19.01.10
Siehe dazu:
Organhandel: Das Töten der Falun Gong-Anhänger wegen ihrer Organe muss bekämpft werden
Rede von David Matas vor der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte in Bern in der Schweiz am 16. Januar 2010 anlässlich seiner Entgegennahme des Menschenrechtspreises der Schweizer Sektion für Menschenrechte.
Epoch Times Deutschland 22.01.10
Der ‚Hirntod’ und das informierte Gewissen
Münchener Ärztin klärt über Transplantationen auf.
Von Michaela Koller
KATH.NET 16.01.10
Dazwischen keine relevanten Beiträge gefunden.
Regenerative Medizin: Ein Fachgebiet auf Hochtouren
Richter-Kuhlmann, Eva
Das große Potenzial von Stammzellen für die Medizin ist unbestritten. Wie breitgefächert die Forschungsansätze jedoch sind und derzeit auch noch sein müssen, zeigte sich bei der Weltkonferenz für regenerative Medizin.
Deutsches Ärzteblatt 2010; 107(1-2) 07.01.10
Wer bekommt im Scheidungsfall die Organe? Oder: Anreiz zum Altruismus
Von Oliver Tolmein
Ein neues Organtransplantationsgesetz, das in Israel Anfang nächsten Jahres (also 2011) in Kraft treten soll, hat die Aufmerksamkeit der Biopolitiker auf sich gezogen
FAZ.NET Blog Biopolitik 06.01.10
DGfN kommentiert israelische Neuregelung zur Organtransplantation kritisch
Mit einem neuen Gesetz, das zu Jahresbeginn in Kraft trat, ist Israel nun das erste Land, das Besitzer von Organspendeausweisen im Fall einer Organtransplantation bevorzugt [1]. Demnach erhalten Patienten, bei denen eine Organtransplantation notwendig wird, schneller ein Organ, wenn sie seit mindestens drei Jahren einen Organspenderausweis besitzen.
PRESSEMITTEILUNG Gesellschaft für Nephrologie e.V. (GfN) 06.01.10
Traum vom ewigen Leben: Wie wir den Tod austricksen können
Nur eines ist im Leben wirklich sicher: nämlich, dass wir sterben. Warum aber überlisten wir den Tod nicht einfach?, fragt der Physiker Marcelo Gleiser. Ginge es nach ihm, wird der technologische Fortschritt dies in Zukunft ermöglichen - zum Beispiel durch das Klonen.
SPIEGEL 01.01.10
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