www.Organspende-Aufklaerung.de
Kritische Informationen der InteressenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland
zum Thema Organspende / Lebendspende / Transplantation / Hirntod
Presse
Artikel und Meldungen zu Organspende / Transplantation / Hirntod im Mai / Juni 2006
Stand: 30.06.06
Juni 2006
"Gewebegesetz treibt Kosten und Bürokratie"
Bundesärztekammer, Kliniken und Krankenkassen kritisieren perfektionistische Umsetzung einer EU-Richtlinie
BERLIN (HL). Einmütig haben gestern in Berlin die Bundesärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und die Spitzenverbände der Krankenkassen gegen das vom Bundesgesundheitsministerium geplante Gewebegesetz protestiert. Alle Organisationen fürchten höhere Kosten und mehr Bürokratie.
Ärzte Zeitung, 28.06.2006
Organspenden: EU-Kommission veranstaltet öffentliche Anhörung
Die Europäische Kommission hat heute eine öffentliche Anhörung über künftige EU-Aktionen im Bereich der Organspenden und -transplantationen eingeleitet. Ziel dieser Anhörung ist es, die größten Probleme in diesem Zusammenhang festzustellen und zu ermitteln, inwieweit die EU zur Lösung dieser Probleme tätig werden sollte, sowie Ideen dafür zu sammeln, welche Initiativen die EU ergreifen könnte.
PRESSEMITTEILUNG Europäische Kommission 27.06.06
EU will Hindernisse bei Organspenden abbauen
Brüssel - Die EU-Kommission will Hindernisse bei Organspenden abbauen. Bei einer Anhörung sollen Experten und Öffentlichkeit Vorschläge machen, welche Verbesserungen in der EU möglich sind,
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.06.06
Widerrechtliche Transplantationen ungarischer Organe im Ausland
Gesundheitsministerium ermittelt gegen unbekannt
Bei der Entfernung und Transplantation von Organen sollen die Hungarotransplant Kht. und ausländische Ärzteteams widerrechtlich vorgegangen sein. Das Gesundheitsministerium erstattete Anzeige gegen unbekannt und enthob József Borsi, Direktor von Hungarotransplant, mit sofortiger Wirkung seines Amtes.
BUDAPESTER ZEITUNG 26.06.06
"Großartige Initiative mit menschlichem Gesicht“
Landesärztekammer Hessen unterstützt hessische Kampagne zur Organspende
Als „großartige Initiative mit menschlichem Gesicht“ bezeichnete Dr. med. Ursula Stüwe, Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, die Organspende-Kampagne „Ich bin dabei!“ der Hessischen Landesregierung.
PRESSEMITTEILUNG Landesärztekammer Hessen 22.06.06
Verbesserung des Transplantationsgesetzes überfällig
"Durch die Verabschiedung des Bundes-Transplantationsgesetzes 1997 wurde nach jahrelanger Debatte Rechtssicherheit in der Transplantationsmedizin geschaffen. In Hessen wurde im Jahre 2000 endlich ein entsprechendes Gesetz vom Landtag verabschiedet, das bis zum Ende diesen Jahres befristet ist.
PRESSEMITTEILUNG Bündnis 90/Die Grünen Hessen 21.06.06
Neu leben mit dem Gesicht eines Toten
Londoner Chirurg wirbt für eine Transplantation
BERLINER ZEITUNG 20.06.06
Transplantation eines Gesichts in London geplant
LONDON (dpa). Die weltweit erste vollständige Transplantation eines Gesichtes erfolgt möglicherweise in London, wie britische Zeitungen melden.
Ärzte Zeitung, 20.06.2006
"Geheime" Organentnahmen
Ärzte aus EU-Ländern sollen in ungarischen Kliniken gesetzeswidrig Organe aus klinisch Toten entnommen und diese im Ausland transplantiert haben.
DIE PRESSE.COM 20.06.2006
Urlaubszeit: "Organspende" bzw. Organentnahme ohne Einwilligung möglich
Hamburg, In vielen Urlaubsländern werden Urlauber automatisch als "Organspender" angesehen, wenn sie keine schriftliche Ablehnung einer "Organspende" bei sich tragen.
PRESSEMITTEILUNG Informationsstelle Transplantation und Organspende 20.06.06
Der Preis ist heiß: Der Gesetzgeber plant für Gewebe einen freien Markt - und bedenkt die Folgen nicht
Von Florian Staeck
Tür auf: Das Team für die Entnahme der Augenhornhäute tritt ans Totenbett. Kurze Zeit später erscheinen Kollegen, die sich um die Herzklappen des Gestorbenen kümmern. Tür auf - zuletzt stehen die Ärzte Schlange, die Hepatozyten aus der Spenderleber gewinnen wollen. Gewebeentnahme im Akkord. Ein Horrorszenario?
Ärzte Zeitung, 19.06.2006
"Gewebe wird zur Handelsware"
Bundesärztekammer übt massive Kritik am geplanten Gewebegesetz
BERLIN (fst). Bundesärztekammer (BÄK), Krankenhäuser und Kassen warnen vor den Folgen eines vom Bundesgesundheitsministeriums (BMG) geplanten Gesetzes zur Regelung von Gewebespenden.
Ärzte Zeitung, 19.06.2006
Bundestag braucht Rat in eigener Sache
Kommentar von Florian Staeck
Wenn in den kommenden Wochen ein stark überarbeitungsbedürftiger Gesetzentwurf für das Gewebegesetz den Bundestag erreicht, dann nimmt das immer gleiche parlamentarische Procedere seinen Lauf:
Ärzte Zeitung, 19.06.2006
"Ich bin dabei!" Hessische Landesregierung startet große Organspende-Kampagne
Ministerpräsident Koch und Sozialministerin Lautenschläger: "Spendebereitschaft der Hessen soll sichtbar erhöht werden"
PRESSEMITTEILUNG Hessische Staatskanzlei 19.06.06
Komplette Gesichtstransplantation rückt näher
Die erste vollständige Transplantation eines menschlichen Gesichtes wird möglicherweise in London vorgenommen. Das berichteten britische Zeitungen am Montag.
HANNOVERSCHE ALLGEMEINE 19.06.06
Schrittmacher aus Großhadern
Vor genau 25 Jahren verhalf der Münchner Chirurg Bruno Reichart der Herztransplantation in Deutschland zum Durchbruch. Zum Jubiläum warnt er vor Organhandel und sagt, warum die Zukunft Schweineherzen gehört
von Hermann Weiß
WELT AM SONNTAG 18.06.06
Zuerst die ganzen Organe
Die Entnahme, Verarbeitung und Verwertung von Körperteilen wie zum Beispiel Hornhäuten, Blutgefäßen oder Hautzellen soll jetzt gesetzlich geregelt werden. Für viele Gewebebanken in den kleineren Krankenhäusern könnte es das Ende bedeuten
Von Klaus-Peter Görlitzer
TAZ 16.06.06
"Xenotransplantation ist näher, als viele vermuten"
Transplantationsmediziner prophezeit Phase-3-Studie in vier Jahren / Herzen von genetisch veränderten Schweinen
BERLIN (nsi). Tierorgane für kranke Menschen: Diese Vision scheint nach erfolgreichen Tierversuchen bald Realität zu werden.
Ärzte Zeitung, 14.06.2006
Kammer Niedersachsen fordert Rückkehr zu Konsiliarteams
Heftige Kritik an der Stiftung Organtransplantation
HANNOVER (cben). Anläßlich des Tags der Organspende hat die Niedersächsische Ärztekammer (ÄKN) die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) kritisiert.
Ärzte Zeitung, 13.06.2006
Biomaterialbanken: Zwischen Forschungsfreiheit und Persönlichkeitsrecht
Krüger-Brand, Heike E.
Leitlinien sollen medizinische Forschungsverbünde beim rechtskonformen Aufbau und Betrieb von Datenbanken mit Biomaterialien unterstützen.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 23 vom 09.06.2006, Seite A-1592
Wenn in der Brust ein Tierherz schlägt
Affen überleben mit einem Schweineorgan inzwischen einige Wochen. Erste Versuche an Menschen sind für das Jahr 2010 geplant
Anke Brodmerkel
BERLINER ZEITUNG 09.06.06
Transplantation von Tier zum Menschen rückt näher
Berlin - Die Übertragung von Zellen oder Organen von Tieren auf Menschen rückt näher an die klinische Anwendung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.06.06
Schweinezellen und -organe für Menschen: Warum, wo, wer und wann? Internationales Symposium Xenotransplantation im RKI
Die Xenotransplantation, die Übertragung von Zellen und Organen von Tieren auf den Menschen, rückt näher an die klinische Anwendung. Das zeigen neue Ergebnisse, die auf dem Internationalen Symposium Xenotransplantation am 8./9. Juni 2006 im Robert Koch-Institut vorgestellt werden.
PRESSEMITTEILUNG Robert Koch-Institut 08.06.06
Nieren-Lebendspende zwischen Ehepartnern funktioniert
Durch körperlichen Kontakt kommt es zu einer Desensibilisierung / Patientin mit Niere vom Ehemann will wieder zurück in den Beruf
Ärzte Zeitung, 06.06.2006
Messbereiche bei der Hirntoddiagnostik (EEG-Messung und klinische Diagnostik)
Informationsstelle Transplantation und Organspende 04.06.06
Hoffen auf die Niere
In Deutschland warten mehr als 11 000 Patienten auf ein neues Organ. Nur jeder vierte von ihnen wird es erhalten. Trotz Appellen stagniert die Bereitschaft zum Spenden
von Heike Jänz
DIE WELT 03.06.06
Illegaler Handel boomt
Wenn Menschen in China zum Tode verurteilt sind, werden ihre Körper nach der Hinrichtung nicht etwa sofort begraben oder verbrannt. Zuvor entnimmt man vielen all jene Organe, die sich für eine Transplantation eignen.
BERLINER MORGENPOST 03.06.06
Mit Geld zu mehr Organspenden
Professorengruppe rät: Künftig soll das Einverständnis vorausgesetzt werden
Morgen ist der Tag der Organspende. Weil Nieren, Lebern und Lungen fehlen, wird es Aufrufe geben, Spenderausweise auszufüllen. Eine Professorengruppe geht einen Schritt weiter:
BIETIGHEIMER ZEITUNG 02.06.06
Bundesweiter "Tag der Organspende" am Samstag
Bonn (KNA) Zum "Tag der Organspende" am Samstag haben die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), die Bundesärztekammer und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Bevölkerung zu einer persönlichen Auseinandersetzung mit der Organspende aufgerufen.
www.1000fragen.de 02.06.06
Tag der Organspende: Politiker und Ärzte werben für Spendeausweis
Berlin/Hannover/Köln – Zum morgigen Tag der Organspende haben Politik und Ärzteverbände die Bevölkerung dazu aufgefordert, sich für einen Organspendeausweis zu entscheiden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.06.06
Ulla Schmidt: Entscheiden Sie sich für einen Organspendeausweis
Zum Tag der Organspende am 3. Juni erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Auch wenn es nicht angenehm ist, sich mit dem Thema Organspende und mit dem eigenen Tod zu beschäftigen: Jeder kann plötzlich durch eine schwere Erkrankung oder einen Unfall auf ein fremdes Organ angewiesen sein.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 02.06.06
Organspende - ein Thema für die ganze Familie
Wer kennt die Einstellung seines Partners zur Organspende? Wer weiß, ob sein Kind schon einmal über dieses Thema im Schulunterricht gesprochen hat und ob es eine eigene Meinung dazu hat? Der Tag der Organspende am 3. Juni lädt dazu ein, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und innerhalb der Familie darüber zu sprechen.
PRESSEMITTEILUNG Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) 02.06.06
Interview: "Die Organspende ist eine Geste der Mitmenschlichkeit"
Der Mangel an Organen ist ein Problem fast aller westlichen Länder. Ausnahmen: Spanien und Österreich mit eher kurzen Wartezeiten. Die USA haben die Organspendezahlen in den letzten Jahren immerhin steigern können. Kann Deutschland von anderen Ländern lernen? Was muß getan werden, um das Potential an Organspenden ausschöpfen zu können? Darüber sprach mit Professor Günter Kirste, Medizinischer Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Nicola Siegmund-Schultze von der "Ärzte Zeitung".
Ärzte Zeitung, 02.06.2006
Studie der Europäischen Akademie GmbH fordert Politik zum Handeln auf
Bad Neuenahr-Ahrweiler, - Aus Anlass des Tages der Organspende am 3. Juni fordert die hochkarätig besetzte Expertengruppe der Europäischen Akademie GmbH die Politik zum Handeln auf.
Jüngste Vorkommnisse in der Transplantationsmedizin haben gezeigt, dass sowohl die Organisation der Organspende als auch das Transplantationsgesetz dringend reformbedürftig sind.
PRESSEMITTEILUNG Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH (IDW) 02.06.06.
Rahmenbedingungen für Organspenden auch unter Lebenden verbessern
BERLIN. Zum morgigen "Tag der Organspende" erklärt der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Palliativ- und Transplantationsmedizin Michael Kauch:
Es ist richtig und wichtig, die Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, einen Organspendeausweis auszufüllen und bei sich zu tragen.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB FDP 02.06.2006
Mit jeder Organspende wird ein Leben geschenkt
Anlässlich des Tages der Organspende am 03. Juni 2006 erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit und gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Annette Widmann-Mauz MdB:
Jede Organspende bedeutet Leben schenken. Deshalb ist der Anstieg der Zahl der Menschen, die nach dem Tod ihre Organe spendeten, um fast 13 % im Jahr 2005 gegenüber dem Jahr 2004 ein Erfolg.
PRESSEMITTEILUNG Annette Widmann-Mauz, MdB, CDU 02.06.006
Transplantationen: Keine Organe von Häftlingen
Weltärztebund kritisiert China.
Der Weltärztebund hat China aufgerufen, zum Tode verurteilte Häftlinge nicht mehr als Organspender zu benutzen.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 22 vom 02.06.2006, Seite A-1491
Tag der Organspende: Kritiker fordern umfassende und ehrliche Aufklärung über Organspend
München - Anlässlich des Tags der Organspende am 3. Juni hat die InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland die bisherige Praxis der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) kritisiert und eine offene, unvoreingenommene und umfassende Aufklärung über die Vorgänge bei einer Organentnahme gefordert.
PRESSEMITTEILUNG InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland 01.06.06
Tag der Organspende: Hirntoddiagnostik in der Kritik
Hamburg - Die Diagnose "Hirntod" wird als die wahrscheinlich sicherste Diagnose in der Medizin postuliert und deshalb wurde sie im Transplantationsgesetz als Entnahmekriterium festgelegt. Doch Studien belegen, dass der Hirntod nicht selten falsch diagnostiziert wird und Ärzte den sogenannten Hirntod nicht exakt nach den Richtlinien der Bundesärztekammer feststellen
PRESSEMITTEILUNG Informationsstelle Transplantation und Organspende 01.06.06
Mai 2006
Die Kehrseite der Organspende - zum Tag der Organspende am 3. Juni
Bad Bodendorf - Beim Werben um Organspende sind die Empfänger im Blickpunkt, denn ihnen soll mit einem fremden Organ geholfen werden. Dabei gerät die Spenderseite aus dem Blickfeld. Die Initiative "Kritische Aufklärung über Organtransplantation" - KAO - möchte deshalb gerade am "Tag der Organspende" am 3. Juni das Augenmerk auf die Spender und ihre Angehörigen richten.
PRESSEMITTEILUNG Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO, 31.05.06
Organtransplantation: Tödliche Infektionen durch „Hamster-Viren“
Atlanta - In den letzten Monaten machten Tollwut-Infektionen bei Empfängern von Organtransplantationen in Deutschland Schlagzeilen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.05.06
Das "geflickte" Herz. Künstliches Herzgewebe auf dem geschädigten Herzen schlägt mit
Wissenschaftler der Klinik für Herzchirurgie (Herzzentrums der Universität Leipzig) und der Universität Hamburg (Institut für Pharmakologie) bewiesen die elektrische Integration künstlichen Herzgewebes
PRESSEMITTEILUNG Universität Leipzig 24.05.06
In Bayern steigt erneut die Zahl Organspenden
MÜNCHEN (sto). In Bayern ist die Zahl der postmortalen Organspender im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Von 226 Spendern wurden nach deren Tod insgesamt 717 Organe entnommen, teilte das Sozialministerium mit.
Ärzte Zeitung, 23.05.2006
Organe als Handelsware
Um die Anzahl von Spenderorganen zu erhöhen, fordert eine Expertengruppe, dass jeder, der nicht ausdrücklich widerspricht, als Organspender anzusehen ist. Lebend-"Spendern" soll zudem erlaubt werden, eine ihrer Nieren gegen Cash abzugeben
Von Klaus-Peter Görlitzer
TAZ 19.05.06
Diabetiker wollte Bein versteigern
Auf makabere Weise hat ein zuckerkranker Neuseeländer versucht, die Behandlung seiner ebenfalls an Diabetes leidenden Tochter zu finanzieren.
Ärzte Zeitung, 19.05.2006
Gewebegesetz: Fragwürdige Logik mit weitreichenden Folgen
Hibbeler, Birgit
Nach einem BMG-Gesetzentwurf soll künftig der Umgang mit menschlichen Zellen und Geweben weitgehend dem Arzneimittelgesetz unterstehen. Ein kommerzieller Markt für Transplantate könnte sich entwickeln.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 20 vom 19.05.2006, Seite A-1345
Passive Bereitschaft
Wie halten es die Deutschen mit der Organspende? Eine repräsentative Studie der Uni Leipzig
Marlis Heinz, Universität Leipzig
JUNGE WELT 18.05.06
Transplantation verweigert: Nigerianerin stirbt in Großbritannien
London - Eine herzkranke junge Frau aus Nigeria ist in Großbritannien gestorben, nachdem die dringend benötigte Transplantation wegen ihrer ausländischen Staatsbürgerschaft verzögert worden war.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.05.06
Radikaler Ausweg aus Mangel an Organspenden
Acht namhafte Wissenschaftler aus Deutschland und Österreich fordern in einer aktuellen Studie die postmortale Organspende als Regel
BERLIN (hak). Es wird so sein wie immer: Anfang Juni ist der Tag der Organspende. Es wird Appelle geben, öffentliche Ansprachen, vielleicht ein paar Fernsehsendungen. Und am Ende des Jahres stellt man trotzdem fest: Die Zahl der Organspenden in Deutschland stagniert auf niedrigem Niveau. Wie jedes Jahr sind 1000 Menschen von der Warteliste gestorben.
Ärzte Zeitung, 15.05.2006
Auschwitz-Forum diskutiert Organraub in chinesischen Todeslagern
Jan Jekielek
DIE NEUE EPOCHE 13.05.2006
Organspenden: Stiftung in der Kritik
Blöß, Timo
Nach wie vor liegen Krankenhausärzte und die Deutsche Stiftung Organtransplantation im Streit – am Ende vielleicht auf Kosten derjenigen, die dringend ein neues Organ benötigen.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 19 vom 12.05.2006, Seite A-1268
Wissenschaftler: Bezahlung für Organspende nicht ausschließen
Berlin - Wissenschaftler haben sich gegen eine Tabuisierung der Bezahlung für Organspenden ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.05.06
Organraub und Organhandel in China in der Hand des Militärs
Enthüllungen eines Militärarztes über Ablauf und Dokumentenschwindel
DIE NEUE EPOCHE 06.05.2006
Bundesärztekammer fordert: Kein Kommerz mit menschlichen Zellen und Geweben!
Berlin - Die Bundesärztekammer hat die geplanten Neuregelungen für den Umgang mit menschlichen Zellen und Geweben scharf kritisiert. "Wenn das Gewebegesetz in der jetzigen Form in Kraft tritt, dann ist dem gewerblichen Markt für Gewebetransplantate Tür und Tor geöffnet", warnt Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 05.05.06
Entwurf - Gesetz über Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen (Gewebegesetz)
92 Seiten, 30.03.06
Zurück zur Presserubrik
|