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Kritische Informationen der InteressenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland
zum Thema Organspende / Lebendspende / Transplantation / Hirntod

Presse

Artikel und Meldungen zu Organspende / Transplantation / Hirntod

Stand: 11.12.04

Mai 2004

US-Ärzte planen erste Gesichtstransplantation
Das Rennen um die erste Gesichtstransplantation könnte bald beendet sein. Chirurgen in den USA haben die Genehmigung beantragt, den ethisch und medizinisch umstrittenen Eingriff durchzuführen. Erstmals würde ein Menschen das Gesicht eines Toten bekommen.
SPIEGEL ONLINE - 27.05.04

Gastrecht für den Feind
Die Verwirklichung einer Transplantation ohne immunhemmende Medikamente rückt näher
Von Harro Albrecht
DIE ZEIT 27.05.2004 Nr.23

US-Forscher wollen ein Gesicht transplantieren
NEW YORK - Chirurgen in den USA möchten weltweit erstmals ein komplettes Gesicht transplantieren. Der umstrittene Eingriff soll Patienten mit schweren Verbrennungen, Krebs, Schusswunden oder entstellenden Hundebissen zu neuem Aussehen verhelfen.
SWISS INFO 26.05.04

Ärztetag sieht Diskussionsbedarf bei Organspenden
BREMEN (fuh). Sollten postmortale Organspenden grundsätzlich zugelassen werden, sofern nicht ein schriftlicher Widerspruch des möglichen Organspenders vorliegt? Der Vorstand der Bundesärztekammer ist vom Ärztetag beauftragt worden, über dieses Thema zu beraten.
Ärzte Zeitung, 25.05.2004

Striktere Regeln für Gewebespenden in den USA
Irritationen bei Schwulen und Lesben
rdg.
Washington, im Mai - Die amerikanische Gesundheitsbehörde, die Food and Drug Administration (FDA), hat neue Regeln zur Verhinderung der Übertragung von Krankheiten bei Organ- oder Gewebetransplantationen sowie bei künstlicher Befruchtung veröffentlicht, die bei Schwulen- und Lesbenverbänden zum Teil Empörung ausgelöst haben.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 25.05.04

Schweiz: Von der natürlichen Knappheit der Organe
Kaum ein anderes Thema geniesst - politisch gesprochen - solch weit verbreitetes Wohlwollen der Bevölkerung wie die Transplantationsmedizin. Dies lässt sich zumindest aus der Volksabstimmung schliessen.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 22.05.04

Lebensqualität nachhaltig verbessern
Transplantationsmedizin vor neuen Herausforderungen
Von Klaus Herbst
Medizin. - Eines der größten Probleme der Transplantationsmedizin ist die Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen. Oft kommt es dabei zu Nebenwirkungen wie Diabetes oder Bluthochdruck. Wenn es gelingt, die Komplikationen zu verhindern, gleichzeitig die implantierten Organe möglichst lange gesund zu erhalten und gefährliche Infektionen zu vermeiden, dann verbessern sich Lebensqualität und Nachhaltigkeit von Organtransplantationen. Auf dem American Transplantation Congress in Boston haben Experten fünf Tage lang Innovationen und Verbesserungen in diesem Bereich diskutiert.
DEUTSCHLANDFUNK 19.5.2004

Genesung nach Zelltransplantation dauert bis zu fünf Jahre
Körperliche Erholung findet am raschesten statt
PRESSETEXT.AUSTRIA 19.05.04

Organspende: Empfänger Blutgruppe 0, Spender Blutgruppe A - kein Supergau, sondern ein Schritt in medizinisches Neuland
Von Nicola Siegmund-Schultze
Ärzte Zeitung, 17.05.2004

Gewebetransplantationen: Freiwillig und unentgeltlich
Klinkhammer, Gisela
Über Gewebeverwendung und Transplantationsmedizin diskutierten auf einem Symposium in Berlin Ärzte, Politiker, Juristen und Medizinethiker.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 20 vom 14.05.2004

Experte fordert freien Organhandel
Eine völlige Legalisierung des Organhandels verlangt der Bayreuther Gesundheitsökonom Peter Oberender. Damit will der Professor den Mangel an Spenderorganen bekämpfen und gleichzeitig die Situation der Spender aus ärmeren Ländern verbessern.
SPIEGEL ONLINE - 12.05.04

Neue Technologien in Tissue Engineering und regenerativer Medizin
Blutgefäßbildung entscheidend beim Tissue Engineering
Rasante Fortschritte in den Bereichen Tissue Engineering und regenerative Therapien erleichtern das Design und Wachstum neuer Organe in Labors unter Einsatz von Biopolymer-Gerüsten und -Matrixstrukturen. Bevor solche Implantate jedoch als Standardbehandlungsmethoden akzeptiert werden, müssen zunächst grundlegende Probleme wie beispielsweise das der Blutgefäßbildung gelöst werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Analyse von Technical Insights, einem Unternehmensbereich der Unternehmensberatung Frost & Sullivan.
PRESSEMITTEILUNG Frost & Sullivan Limited 11.05.04
Anm.: Dort kann die Studie bezogen werden.

Erstmals in Deutschland gelungen: Lebend-Nieren-Transplantation gegen Blutgruppenzugehörigkeit am Freiburger Universitätsklinikum
Zum ersten Mal in Deutschland ist es einem Team von Transplantationsmedizinern unter der Leitung von Professor Dr. Günter Kirste, Universitätsklinikum Freiburg, gelungen, eine Lebend-Nieren-Transplantation erfolgreich durchzuführen, obwohl die Blutgruppen von Spender und Empfänger inkompatibel waren. Für die Lebend- Spende ergeben sich mit der so genannten AB0-Inkompatiblen Lebend-Nieren-Transplantation nun ganz neue Perspektiven:
PRESSEMITTEILUNG Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau 06.05.04 IDW

Was nicht passt, wird passend gemacht
Erstmals in Deutschland: Nierentransplantation mit unterschiedlichen Blutgruppen
Medizin. - An der Universitätsklinik Freiburg ist zum ersten Mal in Deutschland eine Niere verpflanzt worden, ohne dass Spender und Empfänger dieselbe Blutgruppe hatten. Der 62-jährige Empfänger ist bereits seit zehn Tagen wieder zu Hause und leidet nicht unter ungewöhnlichen Abstoßungsreaktionen. Das Verfahren wird bereits seit einiger Zeit in Japan und den USA praktiziert. Der Deutschlandfunk sprach mit dem leitenden Mediziner, Professor Günter Kirste vom Transplantationszentrum Freiburg. Die Fragen stellte Ralf Krauter.
DEUTSCHLANDFUNK 06.05.04

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