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Kritische Informationen der InteressenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland
zum Thema Organspende / Lebendspende / Transplantation / Hirntod

Presse

Artikel und Meldungen zu Organspende / Transplantation / Hirntod im Juli / August / September 2005

Stand: 03.10.05

September 2005

Cross-over-Lebendspende wird in Deutschland etabliert - fast unbemerkt von der Öffentlichkeit
Von Nicola Siegmund-Schultze
In Deutschland ist jetzt der Startschuß für die Cross-over-Lebendspende gefallen, bei der sich Paare zum Zweck der Lebendspende zuvor kennenlernen. Von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt sind hier vor kurzem die ersten beiden Überkreuz-Transplantationen vorgenommen worden.
Ärzte Zeitung, 26.09.2005

Handel oder Hoffnung? Organvermittlung als Online-Service
Tausende Menschen warten jährlich auf die Transplantation eines überlebenswichtigen Organs, nur ein Bruchteil bekommt es. Immer mehr Betroffene suchen selbst nach Spendern - auch per Internet. So will ein US-Portal Lebendspender und Organempfänger vemitteln. Die Online-Organbörse aber ist umstritten.
Von Maya Dähne, Washington
TAGESSCHAU.DE 26.09.05

Bei Organspenden ist Deutschland in Europa auf hinterem Platz
Rostock - Deutschland liegt bei der Zahl der Organspenden europaweit auf dem fünftletzten Platz.
DIE WELT 24.09.05

Experte: Kliniken melden viele potenzielle Organspender nicht
WARNEMÜNDE. Der Mangel an Spenderorganen in Deutschland resultiert nach Angaben der Organisation Eurotransplant großenteils aus einer unzureichenden Zusammenarbeit von Kliniken und Transplantationszentren.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.09.05

Afrikanische Patientenorganisationen kritisieren Transplantationspraxis
KAPSTADT. In Südafrika sorgt ein neuer Organspendeskandal für gesundheitspolitische Schlagzeilen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.09.05

Organspenden - auch Klinikchefs sind gefordert
FRANKFURT/MAIN (eb). Transplantationsbeauftragte in Hessen brauchen mehr Unterstützung von den Klinikchefs - das fordert Hessens Sozialministerin Silke Lautenschläger (CDU).
Ärzte Zeitung, 19.09.2005

Warum Transplantations-Patienten häufiger an Hautkrebs erkranken
LONDON. Britische Forscher haben herausgefunden, warum viele Patienten nach Organtransplantationen an Hautkrebs erkranken.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.09.05

Vollständiger eingefrorener Eierstock erfolgreich transplantiert
Transplantierter Eierstock nach drei Jahren noch funktionsfähig
PRESSETEXT.AUSTRIA 15.09.05

Erstmals ist jetzt ein deutscher Arzt Präsident bei Eurotransplant
Von Nicola Siegmund-Schultze
Ärzte Zeitung, 14.09.2005

Transplantationsmedizin: Wie man potenzielle Spenderherzen beurteilt
Meyer, Rüdiger
Aufgrund des Organmangels wurden die Akzeptanzkriterien für Spenderorgane liberalisiert, daher kommt der kardialen Diagnostik vor Organentnahme eine unverzichtbare Bedeutung zu.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 36 vom 09.09.2005

Transplantationsmediziner packen heiße Eisen an
Jahreskongress der deutschen Transplantationsgesellschaft findet an der Ostsee statt
PRESSEMITTEILUNG Universität Rostock 05.09.05

Organhandel: Gesandte des Europarats bestätigt Verschwinden von Babys in Ukraine
KIEW. Eine Gesandte des Europarats, die in der Ukraine Berichten über einen kriminellen Handel mit Organen von Neugeborenen und Föten nachgegangen ist, hat das Verschwinden von mindestens vier Babys in dem Land bestätigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.09.05

Sportler verteilen eine Million Spenderausweise
NEU-ISENBURG (ag). Der Verein Sportler für Organspende (VSO) will in den nächsten Wochen und Monaten insgesamt eine Million Organspendeausweise unters Volk bringen.
Ärzte Zeitung, 02.09.2005
 


August 2005

Aufbruch in Richtung nachwachsendes Herz
Stammzellexperten ziehen positive Bilanz auf internationaler Tagung in Heiligendamm
Die Bilanz der internationalen Stammzellexperten fällt positiv aus: Mit Erfolg werde derzeit der Weg in Richtung regeneriertes Herz beschritten. Dies widerspiegelt sich nicht zuletzt in zahlreichen Studien, die derzeit durchgeführt werden und die sich zum Teil auf die Erkenntnisse Rostocker Forscher stützen. Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer der heute zu Ende gehenden "3. Ostseekonferenz zur Stammzelltherapie".
PRESSEMITTEILUNG Universität Rostock 25.08.2005

Geteiltes Organ rettet zwei Menschenleben
Transplantationszentrum Heidelberg führt erstmals "Full-Splitleber-Transplantation" durch / Neue Lebensqualität für dreijährigen Jungen aus Mannheim
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Heidelberg 25.08.05

Lungengewebe aus Stammzellen
Erster Schritt zur „Lunge aus der Petrischale“
Ein erster Schritt in Richtung auf Organe aus dem Labor könnte jetzt britischen Forschern gelungen sein.
GEOSCIENCE ONLINE 24.08.05

Nieren im Netz
In den USA vermittelt ein Internet-Portal Organe. Wer mit ihnen überleben darf, entscheiden die Spender
Von Elke Binder
DIE ZEIT 11.08.2005 Nr.33

Organtransplantation - Auf Motivsuche
Etwa 11900 deutsche Patienten stehen derzeit auf der Warteliste der internationalen Organisation Eurotransplant in Leiden. Es dauert durchschnittlich ein bis drei Jahre, bis Patienten ein passendes Spenderorgan erhalten – viele sterben vorher.
DIE ZEIT 11.08.2005 Nr.33

Bundesweite Organspendezahlen im Aufwärtstrend
Die Zahl der Menschen in Deutschland, die nach ihrem Tod ihre Organe gespendet haben, stieg bundesweit im 1. Halbjahr um über 15 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. „Wir verzeichnen damit im ersten Halbjahr die höchste Zahl an Organspendern seit über zehn Jahren“, erklärt Professor Dr. Günter Kirste, Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), der bundesweiten Koordinierungsstelle für Organspende.
PRESSEMITTEILUNG DSO 11.08.05

Wann ist der Mensch tot?
Medizinisch-ethische Richtlinien zur Feststellung des Todes mit Bezug auf Organtransplantationen wurden überarbeitet
Die Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften zur Feststellung des Todes werden integraler Bestandteil der Verordnung zum Transplantationsgesetz.
Eleonore Baumberger
ST. GALLER TAGBLATT Schweiz, 10.08.05

Hirntote bringt gesundes Kind zur Welt
WASHINGTON (dpa). Eine krebskranke hirntote US-Amerikanerin hat ein gesundes Baby zur Welt gebracht.
Ärzte Zeitung, 05.08.2005
 


Juli 2005

Skepsis bei Organspenden
Angehörige lehnen Organentnahme häufig ab
STUTTGART (mm). Immer mehr Angehörige lehnen Organspenden bei gestorbenen Familienmitgliedern ab.
Ärzte Zeitung, 29.07.2005

Genetisch veränderte Schweineorgane für Transplantation - Protein soll vor Immunreaktion der menschlichen Patienten schützen
Bei vielen terminalen Organerkrankungen ist eine Transplantation die einzige lebensrettende Maßnahme. Immer noch aber stehen weltweit nicht genug Spenderorgane zur Verfügung. Eine seit einiger Zeit untersuchte Alternative ist die Xenotransplantation, also die Verwendung von tierischen Organen und Geweben für menschliche Patienten. Bei allen Transplantationen, besonders aber bei artfremden Verpflanzungen, tritt eine Abwehrreaktion des Immunsystems des Patienten auf.
PRESSEMITTEILUNG Ludwig-Maximilians-Universität München 29.07.05

Neue Richtlinie soll Mangel an Organspenden begegnen
BERLIN. Wie Kliniken stärker in die Pflicht genommen werden können, jeden potentiellen Organspender zu erkennen und der Deutschen Stiftung Organstransplantation (DSO) zu melden, beraten Experten am 28. Juli in Berlin.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.07.05

Knochenfabrik entwickelt
Medizin
Wissenschaftler haben eine Art Knochenfabrik entwickelt, mit der sich direkt im eigenen Körper Ersatzgewebe züchten läßt.
DIE WELT 26.07.05

Knochen im Körper nachgebildet
Bei komplizierten Brüchen benötigen Patienten Knochentransplantate. Ein Bioreaktor produziert das Ersatzmaterial im eigenen Körper.
NETZEITUNG.DE 26.07.05

Organspende: Abstoßung der Niere trotz gleicher Gewebemerkmale
Warum werden Spendernieren von Geschwistern mit 'perfekt passendem Gewebetyp' langfristig nach der Transplantation abgestoßen?
PRESSEMITTEILUNG: 25.07.2005 Privates Institut für Medizin und Gesundheitspflege

"NZZ am Sonntag" muss Quellen zu Transplantionsfall nicht nennen
ZÜRICH - Keine Aufhebung des Quellenschutzes im Zusammenhang mit einer tödlich verlaufenen Herztransplantation im Frühling 2004 am Zürcher Unispital: Die Anklagekammer des Zürcher Obergerichts hat einen Antrag der Staatsanwaltschaft abgewiesen.
SWISSINFO.CH 18.07.05

Borstenvieh als Zellspender
Forscher wollen Diabetiker vom täglichen Insulinspritzen befreien - mit schweinischen Bauchspeicheldrüsenzellen
BERLINER ZEITUNG 15.07.05

Ersatzorgane vom Tier
Lange galt die Xenotransplantation, die Übertragung von Tierorganen oder Tierzellen auf den Menschen, als unrealistisch. Jetzt macht die Forschung Fortschritte, zum Missfallen der Tierschützer. Denn der Verbrauch von Versuchstieren ist sehr hoch
Von Gisela Sonnenburg
TAZ 15.07.05

Transplantationskriterien nicht mehr so restriktiv
Organverpflanzung auch bei Blutgruppenunverträglichkeit / Spezielles Programm für Senioren älter als 65 Jahre
Auch aufgrund des Mangels an Organen wird die Auswahl von Spenderorganen für die Transplantation nicht mehr so restriktiv gehandhabt wie früher. Das gilt zum einen für die Blutgruppenmerkmale, zum anderen für das Alter der Patienten.
Ärzte Zeitung, 15.07.2005

Krankenhäuser melden "potenzielle Organspender" nicht - Falschmeldung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) widerlegt
Von Roberto Rotondo, Psychologe und Krankenpfleger
Die Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) setzt seit Jahren Krankenhausärz-te, Politiker, Patienten und Medien mit der Behauptung unter Druck, dass 40 bis 60 % der Kliniken mit Intensivstationen "potenzielle Organspender" nicht melden, sich also illegal verhalten. Zu Unrecht, wie die Informationsstelle Transplantationsmedizin und Organspende (ITO) recherchiert hat. Der DSO liegen keine seriösen Untersuchungen oder Fakten darüber vor, die ihre Behauptung bestätigen.
Mitteilung Informationsstelle Transplantationsmedizin und Organspende 06.07.05

Staatsregierung bringt Entwurf eines Sächsischen Ausführungsgesetzes zum Transplantationsgesetz in den Landtag ein
Die Sächsische Staatsregierung hat auf ihrer heutigen Kabinettssitzung beschlossen, den Entwurf eines Sächsischen Ausführungsgesetzes zum Transplantationsgesetz in den Landtag einzubringen. Zuvor hatten betroffene Verbände und Selbsthilfegruppen im Rahmen des Anhörungsverfahrens Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten.
PRESSEMITTEILUNG Medienservice Sachsen 05.07.05

Im Osten sinkt die Bereitschaft zur Organspende
LEIPZIG (dür). In Ostdeutschland haben im vergangenen Jahr 141 Menschen nach dem Tod Organe gespendet, das waren 20 weniger als 2003. Die Zahl der zur Transplantation entnommenen Organe sank von 466 auf 390. Das meldet die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) in ihrem Jahresbericht für die Region Ost.
Ärzte Zeitung, 04.07.2005

Mit Gewebe von Toten helfen Ärzte vielen Patienten, aber gesetzliche Hürden machen das Helfen schwer
Von Nicola Siegmund-Schultze
150 bis 200 Kinder kommen in Deutschland jährlich mit einer Omphalozele auf die Welt: Eingeweide, meist Dünndarm und Teile der Leber, liegen in einer bruchsackartigen Ausweitung der Nabelschnur außerhalb des Bauchraums.
Ärzte Zeitung, 04.07.2005

Diener verteidigt Transplantations-Moratorium
Spitalleitung für Kommunikation verantwortlich
Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Verena Diener hat im Kantonsparlament Stellung zum Fall Voser genommen. Dabei bekräftigte sie die Notwendigkeit eines Moratoriums für Herztransplantationen, das aber «nicht mehr lange» dauern wird.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 04.07.05

Kampf ums Herz
Zürcher Transplantationskrimi: Warum musste Rosmarie V. sterben?
Ulrike Baureithel
FREITAG 26 01.07.05

78. Gesundheitsministerkonferenz in Erlangen: 1. Appell zur Erhöhung der Organspendebereitschaft 2. Finanzierung von Kinder-Hospizen
München - Die 16 Länder-Gesundheitsminister schlossen heute die 78. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) unter Vorsitz von Bayerns Gesundheitsminister Werner Schnappauf und Sozialministerin Christa Stewens in Erlangen ab. Als weitere zentrale Themen wurden die Förderung der Organspendebereitschaft und die Finanzierung von Kinderhospizen behandelt.
PRESSEMITTEILUNG BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT (STMUGV) 01.07.2005

Organspende: Infos schon in der Fahrschule
Das Thema Organspende soll Teil der Führerscheinausbildung werden. Künftig sollen Fahranfänger bei der Erste-Hilfe-Ausbildung über Möglichkeiten und Nutzen der Organspende informiert werden. Das erklärten die für Gesundheit und Soziales zuständigen Fachminister der Länder zum Abschluss einer zweitägigen Konferenz in Erlangen.
BAYERISCHER RUNDFUNK BR 01.07.05

Ersatzteile aus dem Tiefkühlfach
Der Umgang mit menschlichem Gewebe und Körperzellen wird neu geordnet. Ein Folge wird sein, dass viele kleine Gewebebanken vor dem Aus stehen, da sie die neuen und strengeren Qualitätsanforderungen nicht mehr erfüllen können
Von Dirk Böttcher
TAZ 01.07.05

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