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www.Organspende-Aufklaerung.de

Kritische Informationen der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland
zum Thema Organspende / Lebendspende / Transplantation / Hirntod

Dokumente

Hintergrundinfos zum Thema Organtransplantation / Lebendspende / Organhandel / Hirntod / Xenotransplantation

Letzte Ergänzung: 30.06.11

Nachfolgend haben wir einige Hintergrundinfos u.a. zum technischen Ablauf einer Organentnahme, zur Fragwürdigkeit der Freiwilligkeit einer Organ"spende", kritische Anmerkungen zur Hirntod-Definition, nach der nach geltendem Transplantationsgesetz die Organentnahme vorgenommen werden darf, und anderen Fragen zusammengestellt. Da es im Internet bereits eine handvoll kritischer Webseiten gibt, verweisen wir per direkter Verlinkung auf diese Angebote. Insbesondere auf die Seiten der Initiative "Kritische Aufklärung über Organtransplantation" KAO (www.initiative-KAO.de) und von Roberto Rotondo, Dipl. Psychologe (www.transplantation-information.de).

Nicht-Organspendeausweis

Bild NichtspenderausweisFalls Sie nach Durchsicht unserer Informationen zum Thema Organspende / Hirntod zu dem Schluß kommen, dass Sie Ihre Organe / Gewebe / Knochen nicht spenden möchten, können Sie sich hier unseren "Nicht-Organspenderausweis" runterladen, ausdrucken, ausschneiden, ausfüllen und einstecken. Um auch Ihre Verwandten, Freunde und Bekannten damit versorgen können, gibt es zwei Ausweise auf einem Blatt.

Nicht empfehlenswert ist es übrigens, beim "offiziellen" Organspendeausweis der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, ein "Nein" anzukreuzen, da hier eventuell die Gefahr besteht, dass im Ernstfall in der Hektik nur der Ausweis gesehen wird, nicht aber, was der potenzielle Spender angekreuzt hat...

PDF Nicht-Organspendeausweis der IG Kritische Bioethik Deutschland
Zwei Ausweise auf einem Blatt (201 kb)

Weitere Widerspruchserklärungen zur Organspende in verschiedenen Sprachen

Weitere Widerspruchserklärungen zur Organspende in verschiedenen Sprachen mit zusätzlichen Hintergrundinfos zu Regelungen in verschiedenen Ländern bietet Roberto Rotondo von der Informationsstelle Transplantation und Organspende an.

>>> Zu den Widerspruchserklärungen in verschiedenen Sprachen und ausländischen Regelungen zur Organspende
 

Dokumente-Übersicht

  1. (Kritische) Einführung in das Thema Organtransplantation und Hirntoddefinition
  2. Hintergrundinfos zum Hirntod
  3. Organspende / Organentnahme
  4. Lebendspende
  5. Gesetze, Stellungnahmen, Bundestagsanträge und Anfragen, Studien
  6. Literatur und Links

 

1. (Kritische) Einführung in das Thema Organtransplantation und Hirntoddefinition

  • PDF Hirntod - der neue Tod bei lebendigem Leib
    Faltblatt der Initiative "Kritische Aufklärung über Organtransplantation" KAO zum Thema Organspende und Hirntoddefinition
    2 Seiten, Mai 2004 (272 kb)
     
  • Der "Hirntod" ist nicht der Tod!
    Aufsatz - Bei einer Tagung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften Anfang Februar 2005
    Von: Paul A. Byrne, Cicero G. Coimbra, Robert Spaemann und Mercedes Arzu Wilson
     
  • Was ist "Hirntod"?
    Beitrag zur Vatikanischen Konferenz vom 2. bis 4. Februar 2005
    Von: David W. Evans, Queens College, Cambridge, England
     
  • Im Blickpunkt: Organtransplantation
    Dossier des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)
    I. Medizinisch-Naturwissenschaftliche Aspekte
    II. Rechtswissenschaftliche Aspekte
    III. Ethische Aspekte
    IV. Module
     

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2. Hintergrundinfos zum Hirntod

  • Hirntoddefinition der Harvard Medical School von 1968
    Infos von Roberto Rotondo, Informationsstelle Transplantation und Organspende
     
  • Hirntod, was ist das eigentlich?
    Kurzinfos aus der Reihe "Wussten sie schon...?"
    Infos von KAO
     
  • Wie tot sind Hirntote? Alte Frage – neue Antworten
    Sabine Müller
    APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte Nr. 20-21 / 16.05.2011
     
  • Der umstrittene Hirntod
    Prof. Dr. Manfred Balkenohl
    Der Autor dieses Beitrages ist Professor für Systematische Theologie und Moraltheologie beim Fachbereich Kath. Theologie der Universität Osnabrück. Er ist Urheber zahlreicher moraltheologischer, sozialethischer und anthropologischer Veröffentlichungen. In diesem Beitrag weist er nach, wie es zur Hirntod-Definition kam und welche Auswirkungen diese auf die moderne Medizin hat.
    (Infos von KAO)
     
  • PDF Balkenohl, Manfred: Der Hirntod - Zur Problematik einer neuen Todesdefinition (2007)
    Langfassung des obigen Beitrages
     
  • Der Hirntod ist eine Phase im Sterben und damit Teil des Lebens
    Wann ist der Mensch tot / Ein Gespräch mit dem Mediziner Linus Geisler über die Voraussetzungen einer Organentnahme
     
  • Der Hirntod, seine rechtliche Bedeutung und das neue Transplantationsgesetz
    Prof. Tröndle
    Prof. Herbert Tröndle war Strafrechtslehrer an der Universität Freiburg i. Br. und Präsident des Landgerichtes Waldshut. Bekannt wurde Prof. Tröndle vor allem als Herausgeber des in 42 Auflagen existierenden Kommentars zum Strafgesetzbuch.
    Der Beitrag von Prof. Tröndle ist dem Buch "Antworten auf Grundfragen" entnommen, welches zum 80. Geburtstag von Prof. Tröndle in der C. H. Beck'schen Verlagsbuchhandlung München 1999 erschienen ist.
    (Infos von KAO)
     
  • Der Hirntodbegriff und der Tod des Menschen
    Prof. Dr. Ralph Weber, Rostock
    Zeitschrift für Lebensrecht, Ausgabe 04/2002, Hrsg von der Juristen-Vereinigung Lebensrecht e.V.
     
  • Die Zukunft des Todes - Überlegungen zum "Hirntod"
    Von Linus S. Geisler
    CHIRURGISCHE ALLGEMEINE, 7. Jahrgang, Mai 2006, S. 238-242
     
     
  • Linus S. Geisler: Ist die Hirntod-Definition aus biologisch-medizinischer Sicht plausibel?
    Vortrag am 19. Januar 2008 in Bonn anlässlich der Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland zum Thema: Die Seele und der Tod. Was sagt die Hirnforschung? II. Forum Neuroethik.
     
  • Linus S. Geisler: Das Menschenbild der Transplantationsmedizin
    Vortrag anlässlich der Veranstaltung: Zehn Jahre Transplantationsgesetz. Ein öffentliches Podiumsgespräch. Veranstaltet von KAO e.V. am 1. Dezember 2007 im Haus der Evangelischen Kirche, Bonn.
     
     
  • Lebensforum Ausgabe Nr. 81 - 01/2007, Schwerpunktthema Hirntod / Transplantation
    In der Ausgabe Nr. 81 - 01/2007 vom Februar 2007 der populärwischenschaftlichen Zeitschrift Lebensforum gibt es drei sehr lesenwerte kritische Beiträge zum Thema Hirntod und Organspende.

    PDF Alle Artikel zur Organspende aus dem Lebensorum Nr. 81 - 01/2007 als ein Paket inkl. Titel und Editorial

    Lebensforum-Artikel einzeln:

    PDF Leben retten durch Töten?
    Ist der hirntote Mensch ein Toter, dessen Organismus Leben nur vortäuscht oder ist er ein Lebender, dessen Sterbeprozess zwar begonnen hat, aber dessen Leben noch nicht erloschen ist und daher zu respektieren ist? In seinem Beitrag bezieht der Jurist Wolfgang Waldstein kritisch Stellung zu den rechtlichen Fragen, die mit der Konzeption des Hirntods und der Organtransplantation verbunden sind.
    Von Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Waldstein
    LEBENSFORUM Nr. 81 - 1/2007 vom Februar 2007

    PDF Tod: die Abwesenheit von Leben
    Der Hirntod ist kein "fehlerhaftes", sondern ein "irriges Konzept". Hauptgrund für die Entstehung und Propagierung des »Hirntodes« ist der Wunsch, an lebende Organe für Transplantationen heranzukommen, behauptet der US-amerikanische Neonatologe Paul A. Byrne.
    Von Prof. Dr. med. Paul A. Byrne
    LEBENSFORUM Nr. 81 - 1/2007 vom Februar 2007

    PDF Wer stirbt beim Hirntod?
    Der Würzburger Medizinrechtsexperte Rainer Beckmann bezweifelt, dass der Funktionsausfall des Gehirns ein »sicheres Todeszeichen« darstellt. Die Frage, wann ein Mensch tot ist, könne nicht allein von Ärzten beantwortet werden. Mit Rainer Beckmann sprach Stefan Rehder.
    LEBENSFORUM Nr. 81 - 1/2007 vom Februar 2007
     
     

  • PDF In der Grauzone des Hirntodes - Ein Erfahrungsbericht
    Ein Beitrag von Dieter Emmerling, Magistratsdirektor a.D, Theologe
    Dieter Emmerling besaß als - wie er selber sagt - "guter Christ und studierter Theologe" einen Organspenderausweis. Auf akademischer Ebene war ihm klar, daß es Sinn macht, seine Organe nach dem eigenen Tod anderen zum Überleben zur Verfügung zu stellen. Mittlerweile hat Dieter Emmerling diesen Spenderausweis zerrissen. Als vom 26. bis 30.Oktober 1993 in Frankfurt seine Ehefrau verstarb, sah er sich mit der Frage konfrontiert: "Können wir die Organe ihrer Frau haben?" Ihm wurde deutlich, daß in der Realität der Krankenhäuser vieles anders läuft als es in den Hochglanzprospekten, die für die Bereitschaft zur Organspende werben, beschrieben ist. Seitdem beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema Organtransplantation und engagiert sich in der öffentlichen Debatte. Wir veröffentlichen seinen Beitrag mit freundlicher Genehmigung des Verlages als Anstoß zu einer notwendigen Diskussion.
    Der Beitrag wurde entnommen aus: Gisela Lermann (Hrsg): "Ungeteilt sterben. Kritische Stimmen zur Transplantationsmedizin", 2. erw. Aufl. Mainz 1996 (ISBN 3-927223-72-7)
     
  • Hirntod, moderne Medizin und ein menschenwürdiges Sterben
    Wann hört das Leben auf? - Die Debatte um Hirntod, moderne Medizin und ein menschenwürdiges Sterben
    Sendung: Studiozeit. Aus Kultur- und Sozialwissenschaften
    Sendeskript des Hörfunkbeitrages
    Von Peter Leusch
    DEUTSCHLANDFUNK 18.11.2004. 20:10 - 21:05 Uhr
     
  • The Nasty Side of Organ Transplanting
    By Norm Barber, Australia, Third Edition 2007
    Online-Book, 146 pages with background informations about brain death and organ donation.
     
  • PDF "Brain Death" is Not Death !
    Essay - At a meeting of the Pontifical Academy of Sciences in early February 2005
    By Paul A. Byrne, Cicero G. Coimbra, Robert Spaemann, and Mercedes Arzú Wilson
    On February 3-4, the Pontifical Academy of Sciences, in cooperation with World Organization for the Family, hosted a meeting at the Vatican entitled “The Signs of Death.” This essay is based on the papers that were submitted to the Pontifical Academy as well as the discussions that took place during those two days.
    8 Seiten, englisch, Februar 2005
     
  • PDF Der "Hirntod" ist nicht der Tod!
    Aufsatz von einer Tagung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften Anfang Februar 2005
    Von: Dr. med. Paul A. Byrne, Prof. Dr. Cicero G. Coimbra, Prof. Dr. Robert Spaemann und Mercedes Arzu Wilson
    Am 3. und 4. Februar" 2005 hat die Päpstliche Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit der "Weltorganisation für die Familie" eine Tagung im Vatikan abgehalten zu dem Thema: "Die Zeichen des Todes". Diese Abhandlung basiert sowohl auf den Texten, die der Päpstlichen Akademie vorgelegt wurden, als auch auf den Diskussionen, die in diesen zwei Tagen geführt wurden.
    Die Tagung fand auf Wunsch von Papst Johannes Paul II statt mit dem Ziel, die Zeichen des Todes nochmals zu beurteilen und um auf rein wissenschaftlicher Ebene die Gültigkeit der auf das Hirn bezogenen Kriterien für den Tod auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Dabei bezog man die gegenwärtige Debatte in den Wissenschaftskreisen zu diesem Thema ein.
    10 Seiten, deutsche Übersetzung, Februar 2005
     
  • PDF Hirntodkonzept und Organspende aus ethischer Sicht: Wo bleibt die Würde des Menschen?
    Vortrag bei der Fortbildung für Pflegekräfte Organspende und Transplantation – Ein Update
    veranstaltet vom Ausbildungszentrum des Universitätsklinikums Mannheim im Universitätsklinikum Mannheim (Haus 40, Ebene 3, Sitzungszimmer 1 + 2) am 3. März 2007
    Von Prof. Dr. med. Axel W. Bauer
    14 Seiten
     
  • PDF "Hirntod" und "Organspende"
    Anders als die Frage, ob es sich bei dem Embryo im Mutterleib um einen Menschen handelt, wird die Frage, ob der Hirntod tatsächlich der Tod des Menschen sei, selbst unter Lebensrechtlern heftig diskutiert. Prinzipiell sind drei Antworten denkbar: Der Hirntod ist der Tod des Menschen (Mehrheitsmeinung). Der Hirntod ist nicht der Tod des Menschen (Minderheitenmeinung), und alternativ: Die Frage ist nicht entscheidbar. Mit dem folgenden Beitrag eröffnet LebensForum eine noch (weiter) zu führende Debatte.
    Von Dr. med. Dr. theol. h. c. Maria Overdick-Gulden
    LebensForum Ausgabe 89 - 1/2009 vom März 2009, Zeitschrift der "Aktion Lebensrecht für Alle" ALfA e.V.
     
  • PDF Zeichen des Lebens
    Der Hirntod ist der Tod des Menschen. Hiervon sind viele Menschen überzeugt. Eine öffentliche Diskussion zu dieser Frage findet nicht statt. Mit der vergangenen Ausgabe hat LebensForum eine Debatte gestartet. Auf den vielbeachteten Überblicksartikel von Dr. med. Maria Overdick-Gulden (siehe unten) folgt nun ein Bericht über eine Tagung in Rom.
    Von Rainer Beckmann
    LebensForum Ausgabe 90 - 2/2009 vom Mai 2009, Zeitschrift der "Aktion Lebensrecht für Alle" ALfA e.V.
     
  • PDF Der Hirntod: Kein sicheres Todeszeichen!
    Der folgende Beitrag setzt die Debatte über den Hirntod fort,die in "LebensForum" seit einigen Ausgaben geführt wird. Nachdem in der Ausgabe Nr.91 (3/2009)zuletzt ein Neuropathologe und Theologe den Hirntod "medizinisch-pragmatisch als Kriterium zum Nachweis des Todes des ganzen Menschen" verteidigt hat, kommt hier nun ein dezidierter Kritiker des Hirntod-Konzeptes zu Wort.
    Von Rainer Beckmann
    Lebensforum Ausgabe 93 - 1/2010 vom März 2010, Zeitschrift der "Aktion Lebensrecht für Alle" ALfA e.V.
     
  • PDF Silber statt Gold
    Die Hirntod-Debatte muss weitergehen. Und dies obwohl - wie die Ärztin Maria Overdick-Gulden hier behauptet - längst klar sei,dass Hirntote keine Leichen seien. Die Frage, die nun gestellt werden müsse, laute - so die Autorin weiter -, ob und wie sich Organspenden künftig verantworten lassen. Mit diesem leidenschaftlichen Beitrag setzt "LebensForum" seine 2007 begonnene Debatte über die These, der Hirntod sei auch der Tod des Menschen, fort - eine These, die auch unter Lebensrechtlern ernstzunehmende Befürworter wie Gegner hat.
    Von Dr. med. Dr. theol. hc. Maria Overdick-Gulden
    Lebensforum Ausgabe 94 - 2/2010 vom Juli 2010, Zeitschrift der "Aktion Lebensrecht für Alle" ALfA e.V.
     
  • Hirntod als endgültige Definition des Todes? Eine notwendige Anfrage
    Der deutsche Bundestag bereitet eine Novelle des Transplantationsgesetzes vor. Ziel: Mehr transplantierbare Organe. Das Schweigen zu einem Problem und seine Geschichte.
    Von Armin Schwibach
    KATH.NET 15.06.11
     

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3. Organspende / Organentnahme

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4. Lebendspende

  • Organlebendspende: Routine - Tabubrüche - Systemtragik
    Der Mensch, der in Narkose vor dem Operateur auf dem OP-Tisch liegt, ist nicht sein Patient, er ist ein Gesunder, in Top-Form, wie eingehende Voruntersuchungen ergeben haben. Von einer Arzt-"Patient"-Beziehung kann nicht die Rede sein. Das Paradoxon des geplanten Eingriffs liegt in der Tatsache, dass gerade die Gesundheit des Menschen, der operiert wird, die Indikation für die Operation darstellt. Das Szenario enthält noch einen weiteren makabren Akzent: Das Organ, das der Operateur entfernt, beispielsweise eine Niere, ist völlig intakt. Der ärztlich vollzogene verstümmelnde Eingriff an einem Menschen ohne therapeutische Intention fällt in die Kategorie fundamentaler Herausforderungen medizinethischer Grundprinzipien. Gibt es, so fragt Linus S. Geisler, eine valide Legitimation dafür, dass der Arzt, als "Leibwächter" des Menschen, mit Zustimmung des Geschädigten zum Schädiger des Leibes werden darf?
    Beitrag von Linus S. Geisler
    Universitas, 59. Jahrgang, Nr. 702, Dezember 2004, S. 1214-1225
     
  • Geisler, Linus S.: Überkreuz-Lebendspende. Sachstand, Rechtssprechung, Hintergrunde
    Aufgrund der Knappheit von Spenderorganen wird derzeit von verschiedenen Seiten eine Ausweitung der Lebendorganspende - und hier auch der sogenannten Überkreuz-Lebendspende - vorgeschlagen. Das Bundessozialgericht hat die notwendigen Voraussetzungen für eine solche Überkreuzspende nun nochmal festgelegt.
    Von Linus S. Geisler
    Die Überkreuz-Lebendspende - auch Crossover-Spende genannt - stellt quantitativ ein äußerst kleines Problem dar. Nach Einschätzung von Transplantationsmedizinern kommt sie in Deutschland für fünf bis sechs Paare pro Jahr infrage. Gemessen daran nimmt sie in der Lebendspendedebatte einen unverhältnismäßig großen Raum ein.
    Veröffentlicht in: CHIRURGISCHE ALLGEMEINE, 5. Jahrgang, November/Dezember 2004, S. 464.465
     
  • Organspende & Organspender
    Lebendorganspende, Leberlebendspende, EDHEP/Donor Action, Non-heart-beating-donor, Komplikationen
    Infos zusammengestellt von Roberto Rotondo

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5. Gesetze, Stellungnahmen, Bundestagsanträge und Anfragen, Studien

Zahlreiche weitere Dokumente rund um das Thema Organspende wie Gesetzestexte, Gesetzesvorlagen, Positionspapiere, Anträge und Anfragen aus dem Bundestag, Stellungnahmen, finden Sie in unserer Zusammenstellung als Downloads bevorzugt im PDF-Format. Diese Rubrik wird ständig erweitert.

Weitere Dokumente und Texte >>>
 

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6. Literatur und Links zum Thema Organspende und Hirntod

Weiterführende interessante Texte in Form von Büchern zum Thema Organspende, Transplantationsmedizin und Hirntod finden Sie hier in unserer Rubrik Literatur. Zu allen Büchern gibt es ausführliche Beschreibungen und die Möglichkeit, diese direkt bei Amazon.de zu bestellen und damit indirekt unsere Arbeit zu unterstützen.

Weiterführende Links
Hier gibt es ausgewählte Links, die weitere Infos zum Thema bieten.

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