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Kritische Informationen der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland
zum Thema Organspende / Lebendspende / Transplantation / Hirntod

Neues zum Thema Organspende / Transplantation / Hirntod / Lebendspende

Letzte Aktualisierung: 25.11.11

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Neueste Meldungen:

Sollte die Rubrik News länger nicht aktualisiert werden, empfehlen wir solange die Rubrik Presse mit wöchentlich neuen Artikeln.

2012

  • 10.01.12: Offener Brief von "KAO - Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V." zur Organspende-Debatte
    Der folgende Brief an die Bundeskanzlerin, an die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel, an den Gesundheitsminister Herrn Daniel Bahr, an die Justizministerin Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sowie an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestags und alle Mitglieder des Bundesrats formuliert unsere entscheidenden Bedenken gegen die geplante Einführung der Erklärungslösung bei Organentnahmen.

    Offener Brief von KAO zur Organpspendedebatte (Januar 2012)
     
     
     

2011

  • 25.11.11: Fraktionsübergreifende Einigung bei Organspende-Regelung: Gruppenantrag zur Organspende soll bis zum Jahresende erarbeitet werden
    In der Debatte um eine Änderung der Organspenderegelung haben sich die Vorsitzenden aller Bundestagsfraktionen bei einem Treffen auf erste gemeinsame Ziele geeinigt. "In dem Gespräch der Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU, SPD, FDP, Linken und Grünen unter Beteiligung der Fachpolitiker der Fraktionen wurde vereinbart, zur Organspende einen Gruppenantrag aus der Mitte des Parlaments zu erarbeiten, der von allen Fraktionsvorsitzenden mitgetragen und unterzeichnet wird. Es ist das gemeinsame Ziel, die Zahl der Organspender in Deutschland zu erhöhen." Dies erklärten die Bundestagsabgeordneten und fachpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen, Dr. Martina Bunge (Die Linke), Gabriele Molitor (FDP), Dr. Carola Reimann (SPD), Jens Spahn (CDU) und Dr. Harald Terpe (Bündnis 90/Die Grünen) in einer gemeinsamen Pressemitteilung am 24.11.11.

    Mehr im Themenspecial Fraktionsübergreifende Einigung bei Organspende-Regelung: Gruppenantrag zur Organspende soll bis zum Jahresende erarbeitet werden
     

  • 11.11.11: Organspende-Regelung: Neue Angebote zur fraktionsübergreifenden Einigung - Gesundheitsministerbrief an die Fraktionen - Linke ausgeschlossen
    Bild Bundesgesundheitsminister BahrIn der Debatte um eine Änderung des Transplantationsgesetzes ist wieder Bewegung gekommen. Nachdem Ende Oktober gemeldet wurde, dass die Verhandlungen zwischen SPD- und Unionsabgeordneten über eine Entscheidungslösung zur Organspende offenbar feststecken, wenn nicht sogar gescheitert sind, heißt es nun Medienberichten von Mitte der Woche zufolge, es werde wieder weiter um eine fraktionsübergreifende Einigung gerungen. Die Fraktionsspitzen wollen sich dazu noch im November treffen.

    Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr hat zudem einen Brief an alle Fraktionsvorsitzenden - mit Ausnahme der Linken - verschickt mit konkreten Regelungsvorschlägen für eine Entscheidungslösung bei Organspenden. Dies stieß allerdings auf wenig Gegenliebe bei SPD und Union. Und der Fraktionschef der Linken, Dr. Gregor Gysi zeigte sich in einem persönlichen Brief an Bahr höchst verärgert über den Verhandlungsausschluss.

    Mehr im Themenspecial Organspende-Regelung: Neue Angebote zur fraktionsübergreifenden Einigung - Gesundheitsministerbrief an die Fraktionen - Linke ausgeschlossen
     

  • 04.11.11: Gegenäußerung der Bundesregierung zur Stellungnahme des Bundesrates zum Gesetzentwurf zur Änderung des Transplantationsgesetzes (TPG) vorgelegt
    Vor kurzem hat die Bundesregierung ihre Gegenäußerung zur Stellungnahme des Bundesrates zum Gesetzentwurf zur Änderung des Transplantationsgesetzes (TPG) vorgelegt. Ausführliche Infos dazu finden Sie in den folgenden Beiträgen.

    Regierung will Thema Organspendebereitschaft im Verfahren zur Änderung des Transplantationsgesetzes aufgreifen
    Gesundheit/Gesetzentwurf
    Berlin: (hib/MPI) Die Bundesregierung strebt eine baldige Regelung zur Erhöhung der Organspendebereitschaft an. Wie aus der Gegenäußerung zur Stellungnahme des Bundesrates zum Gesetzentwurf zur Änderung des Transplantationsgesetzes (TPG) (17/7376) hervorgeht, will die Regierung "Maßnahmen ergreifen, die dazu führen, dass mehr Menschen sich zu Lebzeiten mit dem Thema Organspende auseinandersetzen".
    HIB Heute im Bundestag 03.11.11

    Siehe dazu:

    PDF Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes
    Gesetzentwurf der Bundesregierung
    Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode, Drucksache 17/7376, 19.10.11 (60 Seiten)

    Bundesregierung lehnt Erklärungslösung für Organspende ab
    Berlin - Die Bundesregierung lehnt die Einführung einer sogenannten verpflichtenden Erklärungslösung bei der Organspende ab.
    AERZTEBLATT.DE 03.11.11
    Anm.: Die Überschrift ist etwas irreführend.
     

  • 21.10.11: Bundesärztekammer stellt Modell einer Selbstbestimmungslösung zur Organspende vor - Petitionsausschuss des Bundestages zur Speicherung der Organspendeentscheidung - Geplatzte Verhandlungen von Union und SPD
    SymbolbildVor dem Hintergrund der Debatte um eine Neuregelung der Organspende hat die Bundesärztekammer (BÄK) ein "Modell einer Selbstbestimmungslösung zur Einwilligung in die Organ- und Gewebespende" erarbeitet, am 18.10.11 vorgestellt und der Politik zugeleitet. Nach dem BÄK-Modell sollen Krankenkassen, private Krankenversicherungen und Meldebehörden regelmäßig eine Erklärung zur Organspende nachfragen.
     
    Symbolbild 2Am selben Tag hat sich außerdem der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages mit der Frage nach der Speicherung der Organspende-Entscheidung befasst. In einer Petition hatte ein Bürger angeregt, die Antwort zur Frage nach einer Organspende auf dem neuen elektronischen Personalausweis zu speichern.
     
    Am 21.10.11 wurde in den Medien gemeldet, dass die Verhandlungen zwischen SPD- und Unionsabgeordneten über eine Entscheidungslösung zur Organspende offenbar feststecken, wenn nicht sogar gescheitert sind.
    Wir haben zu den Ereignissen ein ausführliches Themenspecial zusammengestellt.

    Mehr im Themenspecial: Bundesärztekammer stellt Modell einer Selbstbestimmungslösung zur Organspende vor - Petitionsausschuss des Bundestages zur Speicherung der Organspendeentscheidung - Geplatzte Verhandlungen von Union und SPD
     

  • 15.10.11: Schwere Vorwürfe gegen Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation DSO - "Vetternwirtschaft und Selbstbedienungsmentalität"?
    Im Zuge der aktuellen Organspendedebatte ist der Vorstand der Deutschen Stiftung Organstransplantation (DSO) in den Fokus massiver Kritik geraten. Die DSO ist bundesweit zuständig für die Koordinierung der Entnahme und Transplantation von Organen. In einer anonymen Rundmail vom 07.10.11, die laut diverser Berichte in der TAZ, dem Tagesspiegel, dem FAZ.NET Blog Biopolitik und der Ärztezeitung unter anderem an Gesundheitsminister Daniel Bahr und Abgeordnete des Gesundheitsausschusses, Vertreter von Krankenkassen sowie Ärzte in den Transplantationszentren ging, werfen angebliche Mitarbeiter der DSO dem Vorstand "Führungsstil nach Gutsherrenart", "Vetternwirtschaft und Selbstbedienungsmentalität", Mobbing, Konzeptlosigkeit und "Verschwendung von Krankenkassengeldern" vor. In dem Schreiben wird dem Vorstand zudem vorgeworfen, damit mit Schuld an den diesjährigen erheblich gesunkenen Organspendezahlen zu sein.

    Mehr im Themenspecial: Schwere Vorwürfe gegen Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation DSO - "Vetternwirtschaft und Selbstbedienungsmentalität"?
     

  • 28.09.11: Bundesgesundheitsminister Bahr legt eigenen Gesetzesvorschlag zur Organspende vor - DAK-Umfrage zur Entscheidungslösung
    Bild Bundesgesundheitsminister BahrDrei Tage nach dem Beschluss des Bundesrates für eine Entscheidungslösung in der Frage einer Organspende sorgte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) zum Wochenanfang am 26.09.11 mit einem Vorschlag zur Organspende für Wirbel in den Medien und bei Parlamentskollegen. Konkret forderte Bahr die gesetzlichen Krankenkassen dazu zu verpflichten, alle Versicherten über 16 Jahren über das Thema Organspende zu informieren und zu ihrer Organspendebereitschaft zu befragen. Das Ergebnis könne dann auf der neuen elektronischen Gesundheitskarte, die demnächst ausgegeben wird, gespeichert werden, bzw. auf einem eigenen Organspendeausweis.

    Zu den Vorschlägen des Bundesgesundheitsministers hat die DAK-Krankenkasse umgehend eine passende Umfrage präsentiert. Demnach begrüßt die Mehrheit der Deutschen politische Überlegungen, die Bereitschaft zur Organspende mit einer generellen Bürgerbefragung zu erhöhen. Konkret erklärten 72 Prozent der Befragten, sie fänden den Vorschlag "gut".

    Mehr im Themenspecial: Bundesgesundheitsminister Bahr legt eigenen Gesetzesvorschlag zur Organspende vor - DAK-Umfrage zur Entscheidungslösung
     

  • 27.09.11: Bündnis gegen die Widerspruchs- und Erklärungsregelung bei Organspenden offiziell gestartet
    Logo Bündnis gegen die Widerspruchs- und Erklärungsregelung bei OrganspendenVor dem Hintergund der seit längerem laufenden Debatte um eine Neuregelung des Transplantationsgesetzes, mit der die Zahl der Organspender gesteigert werden soll, hat sich ein "Bündnis gegen die Widerspruchs- und Erklärungsregelung bei Organspenden" formiert. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss diverser Organisationen, Arbeitsgemeinschaften, Vereinen und Einzelunterstützer, die sich gegen die geplante Änderung des Transplantationsgesetzes aussprechen. Am 27.09.11 wurde dazu ein "Appell zur Organspendedebatte in Deutschland" veröffentlicht und die eigene Bündniswebseite mit zahlreichen Hintergrundinfos zur Debatte freigeschaltet.

    Pressemitteilung zum Bündnisstart und dem Appell zur Organspende-Debatte in Deutschland
    27.09.11

    Appell zur Organspende-Debatte in Deutschland
    Vom Bündnis gegen die Widerspruchs- und Erklärungsregelung bei Organspenden, veröffentlicht 27.09.11

    www.organspende-widerspruch.de - Bündnis gegen die Widerspruchs- und Erklärungsregelung bei Organspenden
     

  • 24.09.11: Bundesrat für Entscheidungslösung bei Organspende - Bundesärztekammer vollzieht aus juristischen Gründen Wandel bei Erklärungspflicht
    Der Bundesrat fordert in seiner am 23.09.11 vorgelegten Stellungnahme zu einem Gesetzentwurf der Bundesregierung, mit dem sie die Europäische Transplantations-Richtlinie in deutsches Recht umsetzen will, die derzeit geltende erweiterte Zustimmungslösung zur Organspende in eine Erklärungslösung umzuwandeln. Die Länderkammer folgt damit einem Beschluss des Gesundheitsausschusses von Anfang September.

    Bild MontgomeryIm Zusammenhang mit der Erklärungslösung vollzog die Bundesärztekammer unterdessen einen bemerkenswerten Wandel. Auf dem 114. Deutsche Ärztetag im Juni 2011 hatten die Delegierten den Beschluss für eine "Selbstbestimmungslösung mit Information und Erklärungspflicht" gefasst, im Glauben, es sei möglich, jeden Bürger zu einer klaren Aussage für oder gegen die Organspende verpflichten zu können. In einem Interview mit der "Berliner Zeitung" vom 19.09.11 erklärte Bundesärztekammerpräsident Dr. Frank Ulrich Montgomery nun eine Abkehr von den Beschlüssen - aus juristischen Gründen.

    Mehr im Themenspecial: Bundesrat für Entscheidungslösung bei Organspende - Bundesärztekammer vollzieht aus juristischen Gründen Wandel bei Erklärungspflicht
     
     

  • 09.09.11: Bundesrats-Gesundheitsausschuss für Entscheidungslösung bei Organspende - NRW legt eigenen Vorschlag zur Umsetzung vor
    Bild SitzungssaalIn der Debatte um eine Neuregelung der Organspende hat der Gesundheitsausschuss des Bundesrates am 07.09.11 einen Beschluss für eine sogenannte Entscheidungs- bzw. Erklärungslösung gefasst. Damit soll die derzeitige erweiterte Zustimmungslösung in eine Erklärungslösung umgewandelt werden, die jeden Bürger in einem geregelten Verfahren zu einer persönlichen Entscheidung auffordert, einer potenziellen Organspende zuzustimmen, nicht zuzustimmen oder sich nicht zu erklären. Bei unterbliebener Erklärung soll eine Organspende dann erlaubt sein, wenn die nächsten Angehörigen zustimmen.
    Zudem hat Nordrhein-Westfalen einen eigenen Vorschlag zur Umsetzung der Entscheidungslösung in den Bundesrats-Gesundheitsausschuss eingebracht. Der Vorschlag wurde dort jedoch abgelehnt. Er wurde nun von NRW-Gesundheitsministerin Steffens an die Fraktionsvorsitzenden des Bundestages verschickt.

    Mehr im Themenspecial: Bundesrats-Gesundheitsausschuss für Entscheidungslösung bei Organspende - NRW legt eigenen Vorschlag zur Umsetzung vor.
     

  • 15.07.11: Online-Petition beim Deutschen Bundestag zur Organspenderegelung
    Derzeit läuft auf der Webseite des Deutschen Bundestages eine öffentliche Petition zu Regelungen zur Organspende. Der Petent fordert u.a., dass jeder Mensch zu seinen Lebzeiten entscheiden dürfen sollte, ob er als Organspender zur Verfügung steht. Fehlt im Falle seines Hirntodes ein solcher Entscheidungsnachweis (Organspenderausweis), so ist davon auszugehen, dass er nicht als Organspender zur Verfügung steht. Die Petition kann nach einer kurzen notwendigen Registrierung noch bis 03.08.11 mitgezeichnet werden!

    Zur Petition "Gesundheitswesen - Regelungen zur Organspende" vom 04.06.2011
     

  • 02.07.11: Gesundheitsministerkonferenz und Sachverständige für Entscheidungslösung bei Organspende
    In der Debatte um eine Änderung der Organspenderegelung zeichnet sich auf politischer Ebene die sogenannte Entscheidungslösung als Favorit ab. Bei der jährlichen Gesundheitsministerkonferenz (GMK) am 29. und 30.06.11 in Frankfurt am Main unter dem Vorsitz des Hessischen Sozialministers Stefan Grüttner sprachen sich die Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Bundesländer einstimmig für die Entscheidungslösung aus. Auch bei einer dreistündige öffentliche Anhörung über die rechtlichen und ethischen Aspekte von Organspenden am 29.06.11 im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages sprachen sich die Sachverständigen mehrheitlich für eine Entscheidungslösung aus.

    Mehr im Themenspecial: Gesundheitsministerkonferenz und Sachverständige für Entscheidungslösung bei Organspende.
     

  • 21.06.11: Anhörung zu ethischen und rechtlichen Fragen der Organspende
    Ausschuss für Gesundheit
    Berlin: (hib/MPI) Die rechtlichen und ethischen Aspekte von Organspenden sind das Thema einer vierstündigen öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses am Mittwoch, 29. Juni, um 14 Uhr im Anhörungssaal 3.101 des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses.
    HIB heute im Bundestag 21.06.11
     
  • 08.06.11: Verbände sagen Ja zum Transplantationsbeauftragten
    Auf grundsätzliche Unterstützung bei Ärzte- und Patientenverbänden stößt die geplante Bestellung von Transplantationsbeauftragten in Kliniken, die Organe entnehmen. In einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses unter Vorsitz von Dr. Carola Reimann (SPD) zur geplanten Änderung des Transplantationsgesetzes (16/13740) hob Christian Dierks, Rechtsanwalt und Facharzt für Allgemeinmedizin, am Mittwoch, 8. Juni 2011, hervor, die Einsetzung von Transplantationsbeauftragten sei "überfällig".
    MITTEILUNG Deutscher Bundestag 08.06.11
     
  • 06.05.11, ergänzt am 08.06.11: Debatte um Organspenderegelung: Erster Gesetzentwurf vorgelegt - Bayern und Hessen für Widerspruchslösung
    In der Debatte um eine Änderung der derzeitigen Organspendereglung liegt mittlerweile ein erster Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums zur Neuregelung des Transplantationsgesetzes vor. Um die Bereitschaft zur Organspende zu erhöhen, will die Bundesregierung die Krankenhäuser dazu verpflichten, künftig mindestens einen Transplantationsbeauftragten zu bestimmen. Zudem streben Bayern und Hessen die Einführung der Widerspruchslöung an.
    Ergänzung 08.06.11: Der Gesetzentwurf wurde am 06.06.11 vom Bundeskabinett verabschiedet.

    Mehr im Themenspecial Debatte um Organspenderegelung: Erster Gesetzentwurf vorgelegt - Bayern und Hessen für Widerspruchslösung
     

  • 03.02.11: Klarstellung aus dem Vatikan: Papst Benedikt XVI. ist kein Organspender
    Bild Antwortschreiben
     
    Papst Benedikt XVI. besitzt keinen gültigen Organspendeausweis mehr. Dies hat der Privatsekretär des Papstes, Prälat Dr. Georg Gänswein, in einem Antwortschreiben auf die Anfrage eines Münchener Arztes klargestellt. "Jede Berufung auf das ungültig gewordene Dokument ist deshalb verfehlt", betonte Gänswein.

    Weiter zum ausführlichen Bericht zum Papst als Organspender

  • 21.01.11: Menschen über Bedeutung von Organspende aufklären
    Ständige Kommission Organtransplantation neu konstituiert
    PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 21.01.11
     

2010

  • 10.12.10: Film "Hirntod und Organspende - Die verschwiegene Seite" online abrufbar
    Titelbild Film
     
    Seit 10.12.10 ist auf www.kathtube.de der Film "Hirntod und Organspende - Die verschwiegene Seite" online in voller Länge abrufbar. Die Dokumentation von Silvia Matthies befasst sich kritisch mit dem Thema Hirntod und Organspende. Dabei berichten Eltern, die ihr verunglücktes Kind zur Organspende freigegeben haben, über ihre Erfahrungen. Diese machen deutlich, dass es neben der vermeintlich positiven Seite für den Organempfänger auch eine andere Seite gibt, die oft verschwiegen wird.

    Weiter zum Film "Hirntod und Organspende - Die verschwiegene Seite"
     

  • 18.09.10: Nach Steinmeiers Nierenspende - Debatte über Widerspruchslösung bzw. Zwangserklärungsregelung bei Organspenden - Teil 2, ergänzt am 20.09.10
    Ende August 2010 hat der ehemalige Außenminister und derzeitige SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier mit der Nierenspende für seine kranke Frau großen Zuspruch und Bewunderung geerntet und Bewegung in die Debatte über eine Reform des Transplantationsgesetzes gebracht. Nun gibt es erste Initaitiven aus der Politik, hin zu einer Widerspruchslösung bzw. Zwangserklärungsregelung bei Organspenden. Mehr dazu im folgenden Themenspecial.

    Weiter zum Themenspecial zur Debatte über eine Widerspruchslösung bzw. Zwangserklärungsregelung bei Organspenden - Teil 2
     

  • 06.06.10: Zum Tag der Organspende 2010 - Debatte über Widerspruchslösung - Teil 1
    Am 5. Juni fand unter dem Motto "Richtig, wichtig, lebenswichtig." der Tag der Organspende statt. Seit 28 Jahren informieren bundesweit an diesem Tag Selbsthilfeverbände, die Deutsche Stiftung Organtransplantation, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Ministerien, Gesundheitsämter und kirchliche Einrichtungen mit Veranstaltungen und Aktionen über Organspende und werben für eine Entscheidung zu Gunsten einer Organentnahme nach Feststellung des Hirntodes. Dabei ging es auch um die Frage der Einführung der sogenannten Widerspruchslösung zur Steigerung der Organspenderzahlen.

    Weiter zum Themenspecial zum Tag der Organspende 2010 - Debatte über Widerspruchslösung - Teil 1
     

  • 19.05.10: Kürzere Wartezeiten bei Organspenden
    Personen, die eine Organspende benötigen, sollen in Zukunft mit kürzeren Wartezeiten rechnen können. Die diesbezügliche EU-Richtlinie zu Qualitäts- und Sicherheitsstandards für Organtransplantationen ist am Mittwoch vom Europäischen Parlament verabschiedet worden. Die Richtlinie deckt alle Stufen von der Spende bis zur Transplantation ab und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten. Die Abgeordneten haben außerdem die Entschließung des Aktionsplans zu Organspenden angenommen.
    PRESSEMITTEILUNG Europäisches Parlament 19.05.10

    Europäisches Parlament: Qualitäts- und Sicherheitsstandards für zur Transplantation bestimmte menschliche Organe
    Text angenommen im Europäischen Parlament am 19. Mai 2010.
    Hier finden Sie die Entschließung, den Konsolidierten Text, diverse Anlagen und alles zum Verfahren bis zur Abstimmung.
     

  • 30.04.10: Bezahlte Organspenden werden europaweit verboten
    Strenge Qualitäts- und Sicherheitsstandards sollen Austausch mit der Europäischen Union erleichtern
    Europäisches Parlament und Ministerrat einigen sich auf Regeln zur Organspende
    PRESSEMITTEILUNG Dr. Peter Liese MdEP, EVP-ED, 30.04.10
     
  • 22.03.10: Organspenden über Grenzen hinweg sollen einfacher werden
    Gesundheitswesen
    EU-weit warten rund 60.000 Menschen auf eine Organspende, jeden Tag sterben im Schnitt 12 von ihnen, weil das benötigte Organ nicht verfügbar ist. Einheitlichere Vorschriften für Transplantationen und bessere Zusammenarbeit innerhalb der EU sowie die Überbrückung von Engpässen sollen die Situation verbessern und die Überlebenschancen der Patienten verbessern.
    PRESSEMITTEILUNG Europäisches Parlament 22.03.10
     

2009

  • 14.10.09: Gemeinsame Studie des Europarates und der Vereinten Nationen fordert internationale Konvention zur Bekämpfung des Organhandels
    New York – Ein neues internationales Abkommen wird zur Verhinderung des Handels mit Organen, Gewebe und Zellen (OGZ), zum Schutz von Opfern und zur Verfolgung von Straftätern benötigt, dies ist die Empfehlung einer gemeinsamen Studie des Europarates und der Vereinten Nationen, die heute veröffentlicht wurde.
    PRESSEMITTEILUNG Europarat 13.10.09
     

    Joint Council of Europe/United Nations Study on trafficking in organs, tissues and cells and trafficking in human beings for the purpose of the removal of organs
    Informationen des Europarates zu Organspende
     

  • 02.10.09: Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e. V. zum "Welttag und Europäischen Tag der Organspende" am 4.10.2009
    Logo KAOBremen. Am 4. Oktober findet in Berlin eine Veranstaltung zum Welttag und Europäischen Tag der Organspende statt unter dem Motto: "You have the power to donate life. Be an organ donor." - "Du hast die Macht, Leben zu schenken. Sei Organspender." "Leben geschenkt zu bekommen ist eine wunderbare Erfahrung, so wie es Eltern bei der Geburt ihres Kindes erleben dürfen", erklärt dazu die zweite Vorsitzende der Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e.V., Renate Focke. "Doch wer soll bei der Organspende Leben schenken? Sind es Leichen oder Sterbende, denen die Organe entnommen werden?"
    PRESSEMITTEILUNG Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e. V. 02.10.09
     
  • 17.09.09: PDF Umfrage: Ärzte beklagen mangelhafte Informationen über Organspende
    Ärzte haben eine Schlüsselfunktion bei der Aufklärung über Organspende, leiden aber selbst unter mangelhaften Informationen. Dies ergab eine Umfrage des Instituts TNS Emnid unter niedergelassenen Allgemeinmedizinern und Fachärzten im Auftrag des PKV-Verbandes.
    Elektronische Pressemappe des Verbands der privaten Krankenversicherung PKV mit den Umfrageergebnissen auf einen Blick
    22 Seiten, vom 17.09.09
     
  • 06.08.09: Zahl der Organspender geht deutlich zurück
    Gesundheit/Unterrichtung
    Berlin: (hib/HLE/BOB) Die Zahl der Organspender in Deutschland ist im vergangenen Jahr nach jahrelanger Zunahme erstmals wieder gesunken. Dies geht aus dem von der Bundesregierung als Unterrichtung vorgelegten Bericht zur Situation der Transplantationsmedizin in Deutschland zehn Jahre nach Inkrafttreten des Transplantationsgesetzes (16/13740) hervor.
    HIB Heute im Bundestag 230/2009 06.08.09
    Anm.: Dort gibt es auch den Bericht als Download.

    Siehe dazu:

    Transplantationsmedizin: Mängel in der Hirntoddiagnostik
    Auch mit dem seit 1997 gültigen Transplantationsgesetz konnte die Anzahl der Organspenden nicht gesteigert werden. Eine Zehn-Jahres-Bilanz.
    Von Klaus-Peter Görlitzer
    TAZ 21.05.09
     

  • 31.07.09 Bundesregierung übermittelt dem Bundesrat den Erfahrungsbericht zum Gewebegesetz
    Das Bundesministerium für Gesundheit hat heute im Auftrag der Bundesregierung den Erfahrungsbericht der Bundesregierung zum Gewebegesetz im Berichtszeitraum August 2007 bis Dezember 2008 an den Bundesrat übermittelt.
    PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 31.07.09

    Siehe dazu:

    PDF Erfahrungsbericht der Bundesregierung an den Bundesrat zum Gesetz über Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen (Gewebegesetz)
    Unterrichtung durch die Bundesregierung, Bundesrat Drucksache 688/09, 04.08.09, 61 Seiten (646 KB)
     

  • 05.06.09: Zum Tag der Organspende am 6. Juni

    Tag der Organspende am 06. Juni: Aufklärung statt Werbung
    Logo KAOInitiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e.V. fordert umfassende Aufklärung über Organspende statt einseitiger Werbung
    Am 6. Juni ist "Tag der Organspende" an dem unter dem Motto "Ja zum Leben" für Organspende geworben wird. "Ja zum Leben" sagt auch die Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e.V., aber das muss auch für den sterbenden "Spender" gelten.
    PRESSEMITTEILUNG Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e.V. 04.06.09

    Organspende – Zustimmung unter Zeitdruck
    Der Zeitrahmen in der Organspende zeigt, dass Angehörigengespräche unter einem enormen Zeitdruck erfolgen. Sie werden nicht im Sinne der „Organspender“ oder der Angehörigen sondern ausschließlich im Hinblick auf potentielle Organempfänger geführt.
    PRESSEMITTEILUNG Informationsstelle Transplantation und Organspende 04.06.09
     

  • 03.03.09: Internationale Konferenz in Rom Zeichen des Lebens - ist der "Hirntod" noch Leben?

    Am 19.02.09 fand in Rom ein internationaler Kongress statt. Thema: "Zeichen des Lebens - ist der 'Hirntod' noch Leben?" Hierbei wurde auch eine weltweite Vernetzung der Hirntodkritiker beschlossen. Einen ausführlichen Bericht zur tagung gibt es bei der Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e.V.

    Bericht bei KAO zur Internationalen Konferenz in Rom am 19.02.09 zum Thema Hirntod

    PDF Zeichen des Lebens
    Der Hirntod ist der Tod des Menschen. Hiervon sind viele Menschen überzeugt. Eine öffentliche Diskussion zu dieser Frage findet nicht statt. Mit der vergangenen Ausgabe hat LebensForum eine Debatte gestartet. Auf den vielbeachteten Überblicksartikel von Dr. med. Maria Overdick-Gulden (siehe unten) folgt nun ein Bericht über eine Tagung in Rom.
    Von Rainer Beckmann
    LebensForum Ausgabe 90 - 2/2009 vom Mai 2009, Zeitschrift der "Aktion Lebenrecht für Alle" ALfA e.V.
     

2008

  • 25.04.08: Europäische Parlament berät über Organspende in Europa

    Derzeit berät das Europäische Parlament über Organspende in Europa. Mehr dazu in den Hintergrundberichten und in den zugehörigen Dokumenten.

    Hintergrundartikel:

    EU-Spenderausweis zum Kampf gegen Organhandel
    Da sich derzeit 40.000 Patienten in Europa auf der Warteliste für eine Organtransplantation befinden, hat das Europäische Parlament die Idee der Kommission unterstützt, einen EU-Organspenderausweis einzuführen um so die bestehenden nationalen Systeme zu ergänzen und dem starken Mangel an Organen Abhilfe zu schaffen.
    EURACTIV.COM 24.04.08

    Organmangel, Transplantationsrisiken und Organhandel bekämpfen
    Für das Europäische Parlament ist die Reduzierung des Organmangels "die größte Herausforderung an die EU-Mitgliedstaaten im Bereich Organtransplantation". Die Abgeordneten schlagen u.a. die Einführung eines europäischen Organspendeausweises, die gemeinsame Nutzung eines Organpools sowie die Einrichtung einer Transplantations-„Hotline“ vor.
    PRESSEMITTEILUNG Europäische Parlament 22.04.08

    Europaabgeordnete: „Kommerzialisierung von Organspenden vermeiden“
    Straßburg – Das Europäische Parlament (EP) hat sich mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, die Bereitstellung von Spenderorganen in der Europäischen Union (EU) zu fördern und Mindeststandards für die Qualität und Sicherheit von Organstransplantationen zu erlassen.
    DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.04.08

    Leben retten durch einheitliche Gesetze
    Organspenden in Europa
    Von Alois Berger
    DEUTSCHLANDFUNK 21.04.08

    Dokumente zum Thema:

    Organspende und -transplantation: Maßnahmen auf EU-Ebene
    Entschließung des Europäischen Parlaments vom 22. April 2008 zu Organspende und -transplantation: Maßnahmen auf EU-Ebene (2007/2210)(INI))

    Bericht über Organspende und -transplantation: Maßnahmen auf EU-Ebene (2007/2210)(INI))
    Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit
    Berichterstatter: Adamos Adamou
    A6-0090/2008, 01.04.08
     

2007

  • 10.03.07, ergänzt am 10.08.07: Umstrittenes Gewebegesetz zum 01.08.07 in Kraft getreten

    Seit Oktober 2006 gab es einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Gewebegesetz, das eine EU-Richtlinie in nationales Recht übertragen soll. Dieser Entwurf wurde heftig kritisiert, da hierdurch von verschiedenen Seiten eine Kommerzialisierung der Organspende befürchtet wird. Nach zahlreichen Änderungen, Anhörungen und Debatten wurde das umstrittene Gewebegesetz schließlich von Bundestag und Bundesrat verabschiedet und trat zum 01.08.07 in Kraft.

    In einem umfangreichen Themenspecial haben wir einen ausführlichen Pressespiegel zum Verlauf der Debatte sowie diverse Dokumente und Texte zusammengestellt, die weiter ergänzt werden.

    Zum Themenspecial zum Gewebegesetz ...
     

  • 27.04.07, ergänzt am 30.04.07: Ethikrat-Stellungnahme zur Organspende - Breite Kritik

    Am 24.04.07 veröffentlichte der Nationale Ethikrat seine Stellungnahme "Die Zahl der Organspenden erhöhen - Zu einem drängenden Problem der Transplantationsmedizin in Deutschland" und löste damit kurz vor seiner Auflösung noch einmal eine heftige Debatte aus. Wir haben dazu ein umfangreiches Themenspecial mit Pressespiegel zusammengestellt.

    Zum Themenspecial zur Ethikrat-Stellungnahme zur Organspende...
     

  • 25.02.07: Infoportal zur Organspende in neuem Design
    Am 25.02.07 wurde die neugestaltete und überarbeitete Version dieses Infoportals zur Organspende freigeschaltet. Damit wird das Layout von www.organspende-aufklaerung.de unseren anderen Themenportalen zur Sterbehilfedebatte und zur Bioethik-Konvention des Europarates angepaßt. Ab sofort bieten wir Ihnen damit eine bessere Strukturierung und Übersichtlichkeit zum Themenkomplex Organspende, Transplantation, Hirntod, Organhandel, Lebendespende und Xenotransplantation. Viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten!
     

2006

  • 01.06.06: Tag der Organspende am 3. Juni: Kritiker fordern umfassende und ehrliche Aufklärung über Organspend
    Anlässlich des Tags der Organspende am 3. Juni haben die InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland, die Initiative "Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO" und die "Informationsstelle Transplantation und Organspende" Pressemitteilungen herausgegeben, in denen Kritik an der Informationspolitik über Organspende, an der Hirntoddiagnostik und an der Organentnahme geübt wurde.

    Nachfolgend die 3 Pressemitteilungen, frei zur Veröffentlichung:

    Tag der Organspende: Kritiker fordern umfassende und ehrliche Aufklärung über Organspend
    München - Anlässlich des Tags der Organspende am 3. Juni hat die InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland die bisherige Praxis der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) kritisiert und eine offene, unvoreingenommene und umfassende Aufklärung über die Vorgänge bei einer Organentnahme gefordert.
    PRESSEMITTEILUNG InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland 01.06.06

    Die Kehrseite der Organspende - zum Tag der Organspende am 3. Juni
    Bad Bodendorf - Beim Werben um Organspende sind die Empfänger im Blickpunkt, denn ihnen soll mit einem fremden Organ geholfen werden. Dabei gerät die Spenderseite aus dem Blickfeld. Die Initiative "Kritische Aufklärung über Organtransplantation" - KAO - möchte deshalb gerade am "Tag der Organspende" am 3. Juni das Augenmerk auf die Spender und ihre Angehörigen richten.
    PRESSEMITTEILUNG Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO, 31.05.06

    Tag der Organspende: Hirntoddiagnostik in der Kritik
    Hamburg - Die Diagnose "Hirntod" wird als die wahrscheinlich sicherste Diagnose in der Medizin postuliert und deshalb wurde sie im Transplantationsgesetz als Entnahmekriterium festgelegt. Doch Studien belegen, dass der Hirntod nicht selten falsch diagnostiziert wird und Ärzte den sogenannten Hirntod nicht exakt nach den Richtlinien der Bundesärztekammer feststellen
    PRESSEMITTEILUNG Informationsstelle Transplantation und Organspende 01.06.06

2005

  • 07.08.05: Dokumentation der Podiumsdiskussion "Behütetes Sterben und Organspende, vereinbar oder nicht?"
    Logo KAODie Diskussionsveranstaltung der Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO am 26.05.2005 auf dem Kirchentag in Hannover ist von sehr vielen Kirchentagsbesuchern mit großem Interesse aufgenommen worden. Um denjenigen, die das Podium nicht direkt miterleben konnten, auch die vermittelten Informationen zugänglich zu machen, stellt KAO eine Aufzeichnung des Podiums als Doppel-CD zum Runterladen im MP3-Format zur Verfügung.

    Weiter zur Übersicht zum Download der Podiumsdiskussion....
     

  • 05.03.05: Enquete-Kommissionsveranstaltung "Organisation der postmortalen Organspende in Deutschland"
    Am 14.03.05 führt die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" des Bundestages eine Öffentliche Anhörung zum Thema "Organisation der postmortalen Organspende in Deutschland" durch. Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Anhörung mit Fragenkatalog und Expertenliste.
     

2004

  • 05.06.04: Neues Infoportal zur Organspende online
    Das neue Gemeinschaftportal der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland unter www.organspendekampagne.de rund um die Themen Organspende, Transplantationsmedizin, Hirntod, Lebendspende, Xenotransplantation etc. geht online. Damit wollen wir ein Gegengewicht schaffen zur laufenden Organspende-Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) und der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und dazu anregen, sich kritisch mit den anderen Seiten der Transplantionsmedizin auseinanderzusetzen. Mehr dazu in der Einführung auf der Startseite.

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