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Kritik und Informationen der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland
zum Thema Organspende / Organtransplantation / Hirntod / Lebendspende / Organhandel

Sehr geehrte Damen und Herren,

für kaum ein anderes bioethisches Thema wird von verschiedenen Stellen so massiv Werbung betrieben, wie für die Organspende. In Fernseh- und Kinospots, auf Plakaten und in Hochglanzbroschüren wird mit oft fragwürdigen Methoden für die Bereitschaft in der Bevölkerung zur Zustimmung einer Organentnahme nach dem sogenannten "Hirntod" geworben.

Gesetz zur Entscheidungslösung bei Organspenden

Bild OrganspenderegelungAm 25. Mai 2012 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Entscheidungslösung bei Organspenden und zur Änderung des Transplantationsgesetzes verabschiedet. Das Gesetz zur Entscheidungslösung trat zum 1. November 2012 in Kraft. D.h. ab jetzt sollen die Krankenkassen regelmäßig alle Versicherten ab 16 Jahre anschreiben und um eine Entscheidung pro oder contra Organspende nach dem Hirntod bitten. Darüber hinaus sollen die Behörden bei der Ausgabe von amtlichen Ausweisen wie z. B. Pass oder Führerschein Informationen zur Organspende ausgeben. Die Aufklärung soll dabei laut Gesetz "ergebnisoffen" sein. Ob sie das wirklich ist, ist fraglich.

Wir möchten mit diesem Infoportal der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland allen potenziellen Organ"spendern" die Möglichkeit geben, sich vor ihrer Entscheidung für eine Einwilligung einer Organentnahme - sei es bei sich selbst oder bei Angehörigen - umfassend auch über die anderen Seiten der Transplantationsmedizin zu informieren. Insbesondere über das umstrittene Hirntodkriterium zur Todesfeststellung oder die Folgen für Angehörige, die eine Entscheidung für den "Spender" getroffen haben. Nur wenn potenzielle Organspender ehrlich und umfassend informiert werden, können sie eine gut bedachte Entscheidung für oder gegen die Organentnahme treffen.

Mehr dazu finden Sie in der Einführung in das Thema Organspende / Transplantation / Hirntod. Dort finden Sie auch einen Nicht-Organspenderausweis zum Runterladen und Ausdrucken.
 

Neues / Aktuelle Debatten

Weitere aktuelle Meldungen finden Sie auch in der Presserubrik zum Thema Organspende, Transplantation und Hirntod.

04.08.15: Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht Handreichung zu Hirntod und Organspende

DBK BannerAm 29.07.15 hat die Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) eine "Orientierungshilfe" zum Thema "Hirntod und Organspende" veröffentlicht. In dem 28-seitigen Papier kommen die Verfasser ungeachtet jahrelanger Kritik zu dem Schluss, "dass der Hirntod im Sinne des Ganzhirntodes nach unseren heutigen Erkenntnissen das beste und sicherste Kriterium für die Feststellung des Todes eines Menschen darstellt."

Positiv ist, die Kirchenvertreter plädieren für eine umfassende Aufklärung und die "enge Zustimmungslösung". Mehr dazu in der Pressemitteilung der DBK.

Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) übte unterdessen in einer Presseerklärung vom 04.08.15 scharfe Kritik an der kirchlichen "Orientierungshilfe".

„Kritische Aufklärung über Organtransplantation e. V. ist entsetzt, dass die katholische Bischofskonferenz in Deutschland mit der Leugnung, dass die sogenannten „hirntoten Organspender“ Sterbende sind, in überkommen geglaubte Erklärungsmuster zurück fällt“, so der KAO-Vorsitzende Dr. M. Stahnke. Mehr dazu in der KAO-Mitteilung.

Weitere Informationen:

  • Scharfe Kritik an DBK-Handreichung „Hirntod und Organspende“
    Bremen - Am 29. Juli veröffentlichte die Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) eine „Orientierungshilfe“ zu „Hirntod und Organspende“. In einer aktuellen Stellungnahme äußerte der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) scharfe Kritik an den kirchlichen Empfehlungen.
    PRESSEMITTEILUNG Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) 04.08.15
     
  • Handreichung zum Thema Hirntod und Organspende
    Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz legt Orientierungshilfe vor
    PRESSEMITTEILUNG Deutsche Bischofskonferenz 29.07.15
     
  • Hirntod und Organspende
    Handreichung der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz
    28 Seiten, 27.04.15 (Dort zu bestellen oder als Download im PDF-Format)
     

24.02.15: Deutscher Ethikrat veröffentlicht Stellungnahme zum Thema Hirntod und Entscheidung zur Organspende

Bild Screenshot Stellungnahme Deutscher Ethikrat "Hirntod und Entscheidung zur Organspende" vom 24.02.15Am 24.02.15 hat der Deutsche Ethikrat seine 189-seitige Stellungnahme "Hirntod und Entscheidung zur Organspende" vorgelegt. Darin befasst sich das Beratungsgremium ausführlich mit der Kontroverse um den Hirntod. und fordert Verbesserungen bei der Information und Kommunikation rund um die Organspende. Außerdem fordert er eine gesetzliche Regelung zu organprotektiven Maßnahmen bei potentielnnen Organspendern.

Mehr dazu in der ausführlichen Presseerklärung des Ethikrates, einem besonders lesenswerten Artikel in der "Welt" und in der aktuellen Presseschau. Ein ausführliches Themenspecial folgt in Kürze.


07.06.14: Tag der Organspende am 7. Juni 2014: Start der neuen Ministeriums-Organspendekampagne 2014, Kritik an Hirntodfeststellung und mangelhafter Aufklärung bei Lebendspende
Plakatmotiv zur Entscheidungslösung bei OrganspendenAnlässlich des Tages der Organspende am 7. Juni 2014, haben das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am Tag zuvor mal wieder eine gemeinsame Organspendekampagne vorgestellt. Sie steht diesmal unter dem Motto "Ich entscheide. Informiert und aus Verantwortung."

Im Kontrast zur Werbekampagne hat der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation (KAO) e.V. in einer Presseerklärung die mangelnde Kontrolle bei Hirntod-Feststellungen kritisiert und das Hirnversagen als Tod des Menschen grundsätzlich in Frage gestellt. Die Interessengemeinschaft Nierenlebensdspende e.V. (IGN) weist zudem auf erhebliche Probleme bei Lebendspenden hin und kritisiert ebenfalls mangelhafte Aufklärung.

Mehr im Themenspecial zum Tag der Organspende am 7. Juni 2014


28.04.14: Neue Stellungnahmen zu Organspende und Hirntod(-Fehldiagnosen), 2 Filmberichte und übersetzter Vortrag von A. Shewmon zu "Hirntod und Organentnahme"
In letzter Zeit gab es in den Medien eine verstärkte Diskussion über die Feststellung des Hirntodes und diesbezügliche Fehldiagnosen. Anlaß war ein kritischer Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 18.02.14. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation hat die Vorwürfe erwartungsgemäß zurückgewiesen.

Vor diesem Hintergrund und angesichts der rückläufigen Organspendezahlen haben diverse Berufsverbände und Andere Stellungnahmen zum Thema abgegeben. Dabei werden auch Forderungen nach Gesetzesänderungen für Transplantationen in Deutschland lauter. Nachfolgend eine Zusammenstellung zu Debatte.

Ergänzend dazu hat der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) einen beachtenswerten älteren aber nach wie vor aktuellen übersetzten Vortrag von Prof. D. Alan Shewmon veröffentlicht.

Mehr in einem Themenspecial zu Organspende und Hirntoddebatte


21.01.14: Organspender-Zahlen in 2013 weiter stark gesunken - Kritik an fehlender Transparenz und einseitiger Information
Symbolbild OrganentnahmeDie Zahl der Organentnahmen nach festgestelltem Hirntod sind auch in 2013 massiv zurückgegangen und haben einen historischen Tieftststand erreicht. Nach dem starken Rückgang der Organspenden in 2012 hat sich diese Entwicklung in 2013 noch weiter verschärft, teilte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am 15.01.14 in einer Presseaussendung zu den vorläufigen Zahlen aus dem Jahr 2013 mit. Grund seien die Transplantationsskandale, glaubt die DSO. Kritiker wie die Deutschen Stiftung Patientenschutz machen fehlende Intransparenz verantwortlich. Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) sieht die Ursachen eher in der anhaltenden einseitigen Information, die die Leute nicht mehr so leicht hinnehmen.

Mehr im Themenspecial zu den Organspendezahlen 2013


24.10.13: Evangelische Frauen in Deutschland positionieren sich zur Organtransplantation: Hirntod und Tod nicht länger gleichsetzen
Die Mitgliederversammlung der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) hat Mitte der vergangenen Woche ein Positionspapier zur Organtransplantation beschlossen. Darin schließt sich der Dachverband der Frauenverbände in der evangelischen Kirche, der aus 38 Mitgliedsorganisationen mit insgesamt rund 3 Millionen Mitgliedern besteht, der zunehmenden Kritik am Hirntodkonzept an, das der Transplantationsmedizin in Deutschland zugrunde liegt.

Mehr im Themenspecial zum Positionspapier der Evangelische Frauen in Deutschland zu Organspende und Hirntod


05.09.13: Aufarbeitung nach Transplantationsskandalen: Prüfungs- und Überwachungskommission legen Bericht zu allen Lebertransplantationsprogrammen in Deutschland vor - Schwere Richtlinienverstöße auch in Münster

Symbolbild LebertransplantationsberichtAm 04.09.13 haben die Prüfungs- und die Überwachungskommission von Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband ihren lange erwarteten Bericht zu den Vor-Ort-Prüfungen aller 24 Lebertransplantations-Programme in Deutschland für die Jahre 2010 und 2011 vorgelegt.
Schwerwiegende Richtlinienverstöße stellten die Prüfer in der Universitätsklinik Göttingen und Leipzig sowie in zahlenmäßig geringerem Ausmaß in München rechts der Isar und - neu - in Münster fest. Unbeanstandet blieben lediglich fünf Transplantationszentren. In den restlichen Zentren wurden nur solche Richtlinienverstöße festgestellt, "bei denen sich aufgrund der Umstände des Einzelfalls oder der geringen Anzahl kein Verdacht auf systematische oder bewusste Falschangaben zur Bevorzugung bestimmter Patienten ergab", heißt es in der Pressemitteilung zur Vorstellung des Berichts abwiegelnd.

Mehr dazu im Themenspecial zum Bericht der Prüfungs- und Überwachungskommission zu allen Lebertransplantationsprogrammen in Deutschland


30.07.13, eränzt am 19.08.13: Wachsende Zweifel am Hirntodkonzept: Kritische Fragen der Linksfraktion im Bundestag an die Bundesregierung zu Hirntod und Organspende
Symbolbild HirntodfesstellungDie seit längerem in internationalen und deutschen Fachkreisen geführte Debatte über den umstrittenen Hirntod als Kriterium für eine Organentnahme sorgt nun auch im Deutschen Bundestag für kritische Fragen. Am 23.07.13 haben Abgeordnete der Fraktion Die Linke unter Verweis auf eine verbreitete Skepsis in Fachkreisen hinsichtlich der Hirntodkonzeption und der Hirntoddiagnostik eine sogenannte Kleine Anfrage an die Bundesregierung zum Thema Hirntod gestellt.

Darin geht es in insgesamt 25 Einzelfragen unter anderem um die Feststellung der Diagnose "Hirntod" als Voraussetzung zur Organentnahme, die Ausgestaltung der Richtlinien, um Zweifel an der Hirntodkonzeption, um eine mögliche Änderung des Transplantationsgesetzes, die Qualität, Durchführung und Überprüfung der Hirntodfeststellung und die Qualifikation der beteiligten Ärzte, eine Unterstützung durch sogenannte Konsiliarteams der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), eine Überarbeitung der Richtlinie zur Hirntodfeststellung durch die Bundesärztekammer, sowie um eine verfassungsrechtliche Einschätzung der Problematik.

Ergänzung vom 19.08.13: Am 08.08.13 hat die Bundesregierung ihre Antwort auf die Kleine Anfrage zum Hirntod vorgelegt. Fazit: Die Bundesregierung hält an der derzeitigen Regelung zur Organspende und Hirntodfeststellung fest und sieht keinen Änderungsbedarf. Diverse Fakten in der Anfrage werden abgebügelt, verleugnet oder als unproblematisch dargestellt.

Mehr im Themenspecial zur Kleinen Anfrage der Linksfraktion zum Thema Hirntod


20.07.13: Ein Jahr nach Beginn der Transplantationsskandale in Göttingen, Regensburg, München und Leipzig: Prüfbericht zu Lebertransplantationen für Anfang September erwartet
Im Juli 2012 wurde ein in Deutschland bislang einmaliger Transplantationsskandal bekannt. Medienberichten zufolge soll ein ehemaliger leitender Transplantationsmediziner am Universitätsklinikum Göttingen in 25 Fällen Krankenakten gefälscht haben, um ausgewählte Patienten auf der Warteliste für eine Lebertransplantation nach oben zu schieben. Wenig später wurden auch in Regensburg, München und Leipzig Manipulationsverdachte laut. Vor diesem Hintergrund haben die für Transplantationen zuständige Prüfungskommission und die Überwachungskommission, in gemeinsamer Trägerschaft von Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband, mittlerweile Vor-Ort-Prüfungen in allen 24 Zentren durchgeführt, in denen Lebern transplantiert werden. Der Prüfbericht soll nun Anfang September vorgelegt werden. Die Prüfungen sind Teil des nach dem Transplantationsskandal im Sommer 2012 auf neuer gesetzlicher Grundlage ausgeweiteten Kontrollsystems im Transplantationswesen. .

Mehr im Themenspecial zur Ankündigung des Prüfberichts der Lebertransplantationszentren in Deutschland


15.06.13: Nach Transplantationsskandalen: Deutscher Bundestag beschließt Verschärfung des Transplantationsgesetzes
Screenshot Beschlussempfehlung Gesundheitsausschuss, Deutscher Bundestag 12.06.13Der Deutsche Bundestag hat am 14.06.13 kurzfristig und im Eilverfahren eine erneute Änderung des Transplantationsgesetzes beschlossen. Damit werden Manipulation bei der Organvergabe unter Strafe gestellt. Zudem werden die Richtlinien der Bundesärztekammer zur Organtransplantation einer Begründungspflicht unterworfen und unter den Vorbehalt der Genehmigung durch das Bundesministerium für Gesundheit gestellt.

Mit der von allen Fraktionen getragenen Änderung werden die Konsequenzen aus den bekannt gewordenen Manipulationen an Patientendaten an einzelnen Transplantationszentren gezogen. Vor dem Hintergrund der Skandale sind die Organspendezahlen in Deutschland massiv eingebrochen und das Vertrauen in das Transplantationssystem ins Wanken geraten. Mit der Änderung kurz vor der Bundestagswahl im September soll auch das verloren gegangene Vertrauen in das Transplantationssystem zurückgewonnen werden.

Mehr dazu im Themenspecial zum Bundestagsbeschluss zur Verschärfung des Transplantationsgesetzes


31.05.13: Tag der Organspende am 01.06.13: Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. fordert neutrale umfassende Information statt einseitige Werbung
Logo KAOBremen. Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) fordert anlässlich des Tages der Organspende am 1. Juni neutrale umfassende Information statt einseitiger Werbung und weist zudem auf mögliche Widersprüche in Patientenverfügungen zu Organspendeerklärungen hin.
PRESSEMITTEILUNG Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) 31.05.13


04.05.13: Experten fordern Gründung eines Bundesinstituts für Transplantationsmedizin - Fachgutachten für nationales Transplantationsregister in Auftrag gegeben
In einem Aufruf in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ vom 29.04.13 haben der Generalsekretär des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) Rüdiger Strehl, zugleich Vorsitzender des Aufsichtsgremiums der Universitätsmedizin Göttingen, und Rüdiger Siewert, ehemaliger Leiter der Chirurgischen Klinik TU München und jetzt Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Freiburgs, die Gründung eines Bundesinstituts für Transplantationsmedizin vorgeschlagen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Organspende-Debatte analysieren sie in zehn Punkten die vergangene und derzeitige Situation im Transplantationswesen und machen konkrete Verbesserungsvorschläge.

Zudem hat das Bundesministerium für Gesundheit am 30.04.13 ein Fachgutachten für ein nationales Transplantationsregister in Auftrag gegeben. Mit dem Gutachten soll die Einführung eines solchen Registers vorbereitet werden.

Mehr im Themenspecial: Experten fordern Gründung eines Bundesinstituts für Transplantationsmedizin - Fachgutachten für nationales Transplantationsregister in Auftrag gegeben


26.03.13: Bundesärztekammer-Arbeitspapier zu Patientenverfügung und Organspendeerklärung veröffentlicht - Orientierungshilfe für Ärzte in Konfliktsituationen
Nach Ansicht der Bundesärztekammer (BÄK) muss es kein Widerspruch sein, wenn Menschen in einer Patientenverfügung lebensverlängernde Maßnahmen ausschließen und gleichzeitig ihre Organspendebereitschaft dokumentieren. Dies geht aus einem BÄK-Arbeitspapier zum Verhältnis von Patientenverfügung und Organspendeerklärung hervor, das am 19.03.13 in Berlin vorgestellt wurde. Das Papier soll eine Orientierungshilfe für Ärzte in Konfliktsituationen sein. Bei diversen Verbänden stieß die "Orientierungshilfe" jedoch auf massive Kritik.

Mehr im Themenspecial: Bundesärztekammer-Arbeitspapier zu Patientenverfügung und Organspendeerklärung veröffentlicht - Orientierungshilfe für Ärzte in Konfliktsituationen


04.01.13: Nach Göttingen, Regensburg und München: Transplantations-Skandal in Leipzig - Mediziner unter Manipulationsverdacht bei Organspende-Warteliste
Symbolbild OrganentnahmeGleich zu Beginn des neuen Jahres sorgt ein neuer Transplantationsskandal für Schlagzeilen: Nach Göttingen, Regensburg und München gab es auch am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) zahlreiche Verstöße gegen Richtlinien bei der Meldung von Kandidaten zur Lebertransplantation. Derzeit überprüfen vor dem Hintergrund der vorangegangenen aufgedeckten Skandale die Prüfungskommission und die Überwachungskommission von Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband die Einhaltung der Transplantationsrichtlinien in allen deutschen Transplantationszentren. Wie die Uniklinik Leipzig am Neujahrstag in einer Presseerklärung mitteilte, habe eine am 10. Dezember 2012 begonnene Stichprobenprüfung der in den Jahren 2010 und 2011 am UKL lebertransplantierten Patienten Hinweise auf Dokumentationsmängel und Regelverstöße insbesondere bei der Angabe von Nierenersatzverfahren ergeben.

Mehr im Themenspecial zum Transplantationsskandal in Leipzig


Frühere aktuelle Meldungen finden Sie in der Rubrik Neues.

Neue Pressemeldungen

Symbolbild PressespiegelWöchentlich durchforstet die Redaktion online die wichtigsten Tages- und Wochenzeitungen auf relevante Artikel zum Thema Organspende, Transplantation, Hirntod, Lebendspende, Organhandel etc. und verlinkt diese in der Rubrik Pressespiegel. Ergänzt werden die Meldungen durch Links zu Original-Pressemitteilungen und Bundestagsnachrichten.

Zum Pressespiegel Mai / Juni 2015

Neue Dokumente

Hier finden Sie die neuesten Dokumente zum Thema Organspende, Transplantation und Hirntod.


937.000 Euro für Organspende-Aufklärung
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/PK) Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) kalkuliert nach Angaben der Bundesregierung in diesem Jahr mit einem Budget von rund 937.000 Euro für die Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit.
HIB Heute im Bundestag 06.05.14


Bericht „Organspende und Transplantation in Deutschland 2013“ ist erschienen - Alle Zahlen auf einen Blick
In diesem Jahr veröffentlicht die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) einen einheitlichen Gesamtbericht. Darin werden bundesweite sowie nach DSO-Regionen aufgeschlüsselte Zahlen nebeneinander präsentiert.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) 10.04.14


Forderungen zur Hirntod-Diagnose: Mehr Gewissheit in einem sensiblen Bereich
In einem Offenen Brief an die Bundesärztekammer fordern Mediziner strengere Regeln für die Feststellung des Hirntods - und liefern neue Zahlen, wie häufig es in der Vergangenheit zu falschen Diagnosen gekommen ist.
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 24.03.14


Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) fordert Gesetzesänderungen bei Transplantationen
Berlin (bdc) – Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) fordert Gesetzesänderungen für Transplantationen in Deutschland. Die Aufarbeitung der „Skandale“ in den letzten Jahren zeigt, dass die Gesetzeslage so nicht ausreichend ist. Die Organ-Spenderkriterien müssen dringend neu definiert werden.
PRESSEMITTEILUNG Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) 11.03.14


DBfK-Position zu Organspende und Organtransplantation
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK) hat jetzt ein Positionspapier zu Organspende und Organtransplantation veröffentlicht.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK) 10.03.14

Siehe ergänzend dazu:

Stellungnahme Kritische Aufklärung über Organtransplattation e.V. (KAO) zum Positionspapier des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) zu Organspende und Organtransplantation
2 Seiten, veröffentlicht 12.04.14


Stellungnahme zur Feststellung des Hirntodes vor Organentnahmen
Gemeinsame Stellungnahme Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) und Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI)
PRESSEMITTEILUNG (IDW) Deutsche Gesellschaft für Neurologie 05.03.14


PDF Organtransplantation - Positionspapier 2013
Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD)
80 Seiten, veröffenlicht 21.10.13 (PDF-Format)


PDF Study on the set-up of organ donation and transplantation in the EU Member States, uptake and impact of the EU Action Plan on Organ Donation and Transplantation (2009-2015)
NIVEL - Netherlands institute for health services research
250 Seiten, June 2013, Released 17 July 2013

Draft Council of Europe Convention against Trafficking in Human Organs
Request for an opinion | Doc. 13289 | 13 August 2013
Author(s): Committee of Ministers

Proposals of the delegations of germany and the united kingdom on the draft explanatory report to the draft council of europe convention against trafficking in human organs
CDPC (2013) 8
EUROPEAN COMMITTEE ON CRIME PROBLEMS (CDPC)
7 Seiten, Strasbourg, 15 May 2013

Draft Explanatory Report to the draft Council of Europe Convention against Trafficking in Human Organs
CDPC (2013)5 Rev 2
EUROPEAN COMMITTEE ON CRIME PROBLEMS (CDPC)
32 Seiten, Strasbourg, 16 April 2013

Draft Council of Europe Convention against Trafficking in Human Organs
CDPC (2013) 4 FINAL cdpc/docs 2013
EUROPEAN COMMITTEE ON CRIME PROBLEMS (CDPC)
16 Seiten, Strasbourg, 19 March 2013


PDF Bericht der Vorsitzenden der Auditkommission bayerischen Lebertransplantationszentren
34 Seiten, vom 08.05.13 (PDF Format, 6,2 Mb)


Arbeitspapier der Bundesärztekammer zum Verhältnis von Patientenverfügung und Organspendeerklärung
Deutsches Ärzteblatt 2013; 110(12) 22.03.13


Abschlussbericht zur Inhousekoordination der Organspende: Grundlage zur Tätigkeit und Fortbildung von Transplantationsbeauftragten
Frankfurt am Main. Der Abschlussbericht des Deutschen Krankenhausinstitutes über das von der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) seit 2010 durchgeführte Projekt „Inhousekoordination“ hat eine flächendeckende Analyse und Datenerhebung zur Organspende vorgenommen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) 15.11.12


PDF Hirntod - Eine kritische Betrachtung des Konzeptes unter Berücksichtigung medizinischer, juristischer und ethischer Aspekte
Verfasser: Gerhard Deter / Prakt. Till Köstler / gepr. RKin Dinah Maaz
Wissenschaftliche Dienste Deutscher Bundestag
22 Seiten, 01.10.12


Appell zur Organspende-Debatte in Deutschland
Vom Bündnis gegen die Widerspruchs- und Erklärungsregelung bei Organspenden
veröffentlicht 27.09.11

Neue Bücher / Fachartikel
Symbolbild Bücher Hier finden Sie die letzte Neuaufnahme in unsere Literatur-Rubrik bzw. einzelne Fachartikel.

Hirntod: Ist ein hirntoter Körper ein Organismus?
von Prof. D. Alan Shewmon, MD
Der folgende Vortrag wurde am 21.03.2012 beim Forum Bioethik des Deutschen Ethikrats in Berlin zum Thema "Hirntod und Organentnahme" gehalten. Deutsche Übersetzung von Renate Focke, kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO); linguistische Beratung durch Dr. phil. Elisabeth Seitz Shewmon.
Die Übersetzung und Veröffentlichung auf www.initiative-kao.de erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Prof. Shewmon.


Der »Hirntod« – eine Erfindung der Transplantationsmedizin
Von Paolo Bavastro,
Das Jahr 2012 war für die Transplantationsmedizin ereignisreich. Gesetze und Skandale kamen und gingen. Für den Kardiologen Paolo Bavastro ist das grundsätzliche Problem aber nach wie vor ungelöst: Dass sogenannte »Hirntote« nicht wirklich tot sind.
ERZIEHEUNGSKUNST.DE Oktober 2013


Organtransplantation: Soziologische Konturen der Transplantationsgesellschaft
Prof. Dr. Werner Schneider
Erst 1997 wurde das geltende Transplantationsgesetz verabschiedet. Noch immer sind viele Fragen uneindeutig, umstritten und ungeklärt. Ist der menschliche Körper sozialpflichtiges Spendengut? Oder individuell frei verfügbares Eigentum?
Veröffentlicht im Bioethik-Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung bpb 15.05.13


PDF Wie das Leben von hirnverletzten Patienten gerettet werden kann
Warum man "hirntoten" Patienten bislang eine angemessene Behandlung vorenthält und die Hirnschädigungen eher verschlimmert, anstatt sie zu diagnostizieren
Vortrag von Cicero Galli Coimbra, MD, PHD, Lehrbeauftragter Professor für Neurologie und Neurowissenschaften, Landesuniversität Sao Paulo - UNIFESP, Brasilien
beim Kongress "Organspender sind nicht tot", Hirntod ist ein umstrittenes Kriterium zum Zweck der Organübertragung
Amersfoort, Niederlande, 09. November 2012
Übersetzung aus dem Englischen: Renate Focke, KAO


cover

Organspende: die verschwiegene Wahrheit
von Richard Fuchs (Autor)

Broschiert: 218 Seiten
Verlag: Emu-Verlags-Gmbh
Erscheidnungsdatum: Oktober 2012, 1. Auflage
Sprache: Deutsch

Zum Inhalt...


CT-Angiographie im Kontext der Hirntoddiagnostik
CT angiography in the diagnosis of brain death
Angstwurm, Heinz
Editorial zu dem Beitrag: „Apparative Zusatzverfahren bei der Hirntoddiagnostik – Ein Vergleich von SEP, AEP, EEG, TCD und CT-Angiographie“ von Stefan Welschehold et al. auf den folgenden Seiten
Deutsches Ärzteblatt Int 2012; 109(39): 623; DOI: 10.3238/arztebl.2012.0623, 28.09.12

Apparative Zusatzverfahren bei der Hirntoddiagnostik: Ein Vergleich von SEP, AEP, EEG, TCD und CT-Angiographie
Technical aids in the diagnosis of brain death—a comparison of SEP, AEP, EEG, TCD and CT angiography
Welschehold, Stefan; Boor, Stephan; Reuland, Katharina; Thömke, Frank; Kerz, Thomas; Reuland, André; Beyer, Christian; Gartenschläger, Martin; Wagner, Wolfgang; Giese, Alf; Müller-Forell, Wibke
Hintergrund: Die apparativen Zusatzuntersuchungen bei der Hirntoddiagnostik werden kontrovers diskutiert. Die intraarterielle Angiographie ist international der Goldstandard, kann in Deutschland allerdings nur bei einer therapeutischen Option durchgeführt werden.
Deutsches Ärzteblatt Int 2012; 109(39): 624-30; DOI: 10.3238/arztebl.2012.0624, 28.09.12


Wer noch warm ist, ist nicht tot
Gesetzesänderung zur Organspende
Von Timot Szent-Ivanyi, Frank Junghänel
Berlin – Alexandra Manzei hat 15 Jahre lang Komapatienten betreut und zur Organspende vorbereitet. Als sie das nicht länger ertragen konnte, gab sie ihre Arbeit als Krankenschwester auf und studierte Soziologie. Ein Gespräch über den Hirntod, das Sterben und Alternativen zu Transplantationen.
BERLINER ZEITUNG 22.05.12
Anm.: Langes aber sehr lesenswertes Interview.


Die Wertschöpfung einer "Organspende"
Wirtschaftsfaktor Organtransplantation
Von Richard Fuchs
Ein Beitrag zur KAO-Tagung: "Zehn Jahre Transplantationsgesetz - Wie sehen Kritiker von damals die Situation heute?" am 01.12.2007 in Bonn, hier in der aktualisierten Fassung mit Stand 2011.


Zwei unabhängige Stellungnahmen gegen die Organspende
Dr. Evans, Dr. HillDr. David Evans, emeritierter fachärztlicher Berater für Kardiologie, Papworth & Addenbrooke's Hospital und Dr. David Hill, emeritierter fachärztlicher Berater für Anästhesie, haben lesenswerte Statements zur Konferenz "Dignity in Donation" am 27. April 2012 in Nottingham, Großbritannien, veröffentlicht. Mit Einverständnis der Autoren finden Sie auf der Webseite der Initiative "Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e.V." die deutsche Übersetzung beider Stellungnahmen.
Veröffentlicht 07.04.12


PDF Hirntot = wirklich tot?
Die Politik will die Anzahl transplantierbarer Organe steigern und dazu das Transplantationsgesetz ändern. Als Entnahmekriterium gilt bislang der Nachweis des Hirntods. Dabei sprechen eine Vielzahl guter Gründe dagegen, den Tod des Gehirns mit dem des Menschen gleichzusetzen. Der Würzburger Medizinrechtler Rainer Beckmann zeigt in diesem Beitrag, warum das Hirntod-Kriterium ungeeignet ist, den Tod des Menschen sicher nachzuweisen.
Von Rainer Beckmann
Lebensforum, Zeitschrift der Aktion Lebensrecht für Alle (AlfA) e.V., Ausgabe 101 - 1/2012 vom April 2012


Hirntod – Ein irreführender Begriff
Gastkommentar von Bischof Heinz Josef Algermissen
Die Tagespost, 05.03.12


PDF Gefährliche Einigkeit
Die geplante Neuregelung von Organspenden tritt in die entscheidende Phase ein. Bis Ende 2011 wollen die Fraktionschefs aller im Bundestag vertretenen Parteien einen einzigen "Gruppenantrag" vorlegen lassen und unterzeichnen. Ein solches Ausmaß demonstrativer Einigkeit ist in demokratischen Staaten nicht nur außergewöhnlich, im vorliegenden Fall ist es geradezu lebensgefährlich.
Von Eckhart Meister
Lebensforum Ausgabe 100 - 4/2011, Zeitschrift der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V., Dezember 2011


Titelbild Broschüre PDF Infobroschüre "Organspende - die verschwiegene Seite. Angehörige berichten"
Ab sofort ist die 48-seitige Infobroschüre "Organspende - die verschwiegene Seite" der Initiative "Kritische Aufklärung über Organstransplantation (KAO) e.V." in der aktualisierten Fassung 2011 als Download abrufbar. Darin berichten Angehörige ihre Sicht zum Thema Organspende und Hirntod.
48 Seiten (2,3 Mb)


Carine, 43, lässt sich töten
Von Martina Keller
Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ereignete sich in Belgien eine Weltpremiere: Ärzte ließen eine Patientin auf deren Wunsch hin sterben, sofort danach entnahmen ihr andere Mediziner Organe.
DIE ZEIT, 20.10.2011 Nr. 43
Anm.: Langer, aber sehr lesenswerter Beitrag!


Warum ich kein Organspender bin
Die Werbekampagne läuft auf Hochtouren: Deutschland soll ein Volk der Organspender werden. Der Hirntod aber ist und bleibt umstritten.
von Alexander Kissler
THE EUROPEAN 18.10.11


Organspende als Akt der Nächstenliebe?
Ein Dialogangebot an die Bischöfe Gebhard Fürst und Anton Losinger.
Ein Gastkommentar von Marcus Knaup
KATH.NET 11.10.11
Anm.: Langer aber sehr lesenswerter kritischer Beitrag zu den aktuellen DBK-Statements.


Organspende – ethische Grauzonen aus biblischer und medizinischer Sicht
Regina Breul – Hans Ulrich Steymans OP
23.09.11


PDF Ein Plädoyer für die Reanimation der Hirntoddebatte in Deutschland
Prof. Dr. Ralf Stoecker
19 Seiten, in: D. Preuß, N. Knoepffler, K.-M. Kodalle (Hg.), Körperteile - Körper teilen, Kritisches Jahrbuch der Philosophie, Beiheft 8/2009, 41,52,
veröffentlich auf der Webseite der Ärzte für das Leben e.V. mit freundlicher Genehmigung des Verlages Verlag Königshausen & Neumann.


Hirntod als endgültige Definition des Todes? Eine notwendige Anfrage
Der deutsche Bundestag bereitet eine Novelle des Transplantationsgesetzes vor. Ziel: Mehr transplantierbare Organe. Das Schweigen zu einem Problem und seine Geschichte.
Von Armin Schwibach
KATH.NET 15.06.11


Organspende und Selbstbestimmung
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 20-21/2011) vom 16.05.11
Anm.: Hier gibt es 8 Beiträge zur aktuellen Organspende-Debatte.

Darin besonders lesenswert:

Wie tot sind Hirntote? Alte Frage – neue Antworten
Sabine Müller
APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte Nr. 20-21 / 16.05.2011

Organspende – tödliches Dilemma oder ethische Pflicht? - Essay
Anna Bergmann
Für die Popularisierung der „Gemeinschaftsaufgabe Organspende“ wird in Deutschland ein hoher medialer und finanzieller Aufwand betrieben.
APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte Nr. 20-21 / 16.05.2011